<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902</id><updated>2012-03-08T21:13:48.401+01:00</updated><category term='Marktkommentare'/><category term='Aktuelles'/><category term='Kutzers Corner'/><category term='Schmunzelecke'/><title type='text'>KUTZER LIVE</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>67</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5317519768233693769</id><published>2012-03-08T21:13:00.002+01:00</published><updated>2012-03-08T21:13:48.406+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Index-Picking mit ETFs immer beliebter</title><content type='html'>Viele privaten Anleger habe es schon einmal praktisch erprobt – das „Stock-Picking“, also die freihändige oder (besser) systematische Einzelauswahl von Aktien. Insbesondere für kürzerfristige und spekulative Investments wird das Herauspicken gerne benutzt, zumal dann, wenn der Anleger irgendwelchen Einzelempfehlungen oder heißen Tipps folgt. Die Erfolgschancen sind so unterschiedlich wie die entsprechende Depotzusammensetzung. Von sinnvoller Risikoverteilung kann hier natürlich keine Rede sein. Gespannt darf man jetzt sein, ob das „Index-Picking“ zu einer attraktiveren Alternative wird, kann man es doch zwei Stufen höher ansiedeln: Hier nutzt der Anleger einerseits das Instrument Investmentfonds, also schon eine weitere Diversifikationsebene, und zum zweiten die modernen ETFs, über die er ganze Anlageklassen (und nicht nur Aktien) auf einfachem Weg mischen kann. Will der Anleger das Picking nicht selbst übernehmen, dann sollte er sein Geld einem Dachfonds anvertrauen, der ausschließlich in ETFs investiert – aktives Fondsmanagement mit passiven Instrumenten.&lt;br /&gt;Auf der Deutschen Anlegermesse (DAM) in Frankfurt/Main berichteten mir die Anbieter von einem ausgesprochen lebhaften Interesse an ETFs und den bisher noch seltenen ETF-Dachfondskonstruktionen. Erstaunt waren Experten freilich über den fehlenden Kenntnisstand der privaten Anleger, die sich über die Instrumente konkret informieren wollten, zugleich aber die Frage stellten: „Wie funktionieren ETFs überhaupt?“ Deshalb im folgenden zunächst ein Erklärstück.&lt;br /&gt;Exchange Traded Funds (ETFs) sind börsengehandelte Investmentfonds die einen Index nahezu identisch über eine passive Anlagestrategie abbilden. Bereits 1993 wurde der erste ETF an einer Börse in den USA gehandelt. Seit 2000 sind diese innovativen Produkte auch in Deutschland handelbar.&lt;br /&gt;Passiv gemanagte Fonds versuchen einen vorgegebenen Index möglichst exakt, also im Verhältnis 1:1, nachzubilden. Dieser Index kann der eines Landes, einer Branche oder gar ein globaler Index sein. Der Anleger partizipiert also in steigenden wie auch in fallenden Märkten identisch mit der Entwicklung des dem ETF zugrundeliegenden Index.&lt;br /&gt;Durch den Erwerb eines passiv gemanagten Fonds können Investoren durch eine einzige Transaktion alle im Index enthaltenen Werte erwerben. Ein Index streut das Risiko in eine Vielzahl von Einzelwerten. Dadurch ist auch das Verlustrisiko in ETFs wesentlich geringer als bei Einzelaktien. Die Produktauswahl steigt stetig an und es ist nun möglich jegliche Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen) zu investieren, vielmehr noch, man kann mit ETFs auch auf fallende Märkte setzen bzw. diese als Absicherung für sein Wertpapierportfolio nutzen.&lt;br /&gt;Ein ETF ist im Verhältnis zu aktiven Fonds sehr kostengünstig, da kein aktives Management anfällt und die Transaktionskosten innerhalb des Portfolios gering sind. Außerdem gibt es bei ETFs keinen Ausgabeaufschlag. ETFs sind wie Aktien jederzeit zu den Börsenhandelszeiten ab einem Stück handelbar. Der Anleger hat die Möglichkeit, Anlagestrategien einfach und kostengünstig umzusetzen sowie in Märkte zu investieren die keinen Zugang für Ausländer bieten.&lt;br /&gt;Einfach, kostengünstig und transparent – aber wie steht es um die Sicherheit? Transparenz. Auch ETFs sind wie andere Investmentfonds laut Gesetz Sondervermögen, d.h. dass die Vermögensgegenstände eines Investmentfonds getrennt von der Kapitalanlagegesellschaft bei einer Depotbank verwahrt werden. Das investierte Vermögen der Anleger hängt nicht von der wirtschaftlichen Situation der Fondsgesellschaft ab, da bei Insolvenz dieses Sondervermögen gesetzlich geschützt ist und nicht in die Konkursmasse eingeht. Diese Struktur ist der entscheidende Unterschied zu Indexzertifikaten die als Inhaberschuldverschreibung emittiert werden. &lt;br /&gt;Damit wird klar, warum sich diese passiven Instrumente zunehmender Beliebheit erfreuen. Bleibt dem Anleger überlassen, wie er sie einsetzt. Ich kann gut verstehen, wenn engagierte Aktien-Fans – insbesondere die wachsende Gruppe der Selbstentscheider – nicht besonders begeistert sind, weil sie nun einmal den Reiz vor allem in der aktiven Selektion von Titeln sehen und sich ihr Portfolio selbst zusammen stellen wollen. Andererseits erkennen immer mehr Investoren – auch die institutionellen Großanleger – die Vorteile der ETFs an, weil sie von einem “normalen” Investmentfonds nicht mehr überzeugt sind. Ob mit Recht oder nicht – die Enttäuschungen über die Qualität des aktiven Fondsmanagements sind verbreitet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gespannt bin ich auf die Ergebnisse der bislang nur vereinzelt angeboteten ETF-Dachfonds nach einigen Jahren. Mich haben die Repräsentanten der Advanced Dynamic Asset Management GmbH, Oberursel bei Frankfurt/Main, mit ihrem neuen Produkt “AD-Vanemics” fürs erste beeindruckt (vorgestellt in Ausgabe 4 des neuen “Kutzers Anlegerbrief”), haben sie doch mit ihrem Dachfonds etwa 1.600 ETFs auf ca. 500 Indizes im Blick – für Aktien, Anleihen und Rohstoffe aus aller Welt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5317519768233693769?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5317519768233693769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/03/index-picking-mit-etfs-immer-beliebter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5317519768233693769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5317519768233693769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/03/index-picking-mit-etfs-immer-beliebter.html' title='Index-Picking mit ETFs immer beliebter'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-6209467203009416058</id><published>2012-03-07T18:00:00.002+01:00</published><updated>2012-03-07T18:00:18.871+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Cool bleiben, noch ist nichts passiert!</title><content type='html'>Man ist geneigt zu sagen „endlich!“ Denn nun ist sie da, die Verschnaufpause, die Korrektur, der Rücksetzer – oder wie man die jüngsten Kursrückgänge auch immer bezeichnen mag. Der Dax hat im Verlauf des Dienstags 3,4 Prozent verloren. Und die jungen Kollegen von den Agenturen legen Wert darauf, in ihren Marktberichten hervor zu heben, dass es sich um den bisher größten Tagesverlust in diesem Jahr handelt! Ich bin sicher, dass sich die Ich-habe-es-ja-geahnt-Pessimisten in Kürze laut zurückmelden, wenn sich die Leitindizes in den kommenden Tagen weiter abseilen. Schon jetzt wird neben das Wort „Korrektur“ gleichrangig „Angst“ zur Begründung gesetzt. Angst vor Griechenland-Rückschlag, Angst vor Spanien-Problemen, Angst um Europas Konjunktur, Angst wegen Chinas reduziertem Wachstum. Nein und nochmals Nein – es ist viel zu früh, jetzt schon neue Ängste zu erzeugen und Sie, geschätzte Anlegerinnen und Anleger, abzuschrecken. Die Konsolidierung des ungewöhnlichen Kursaufschwungs im bisherigen Jahresverlauf war überfällig. Darin sind sich alle Analysten und Beobachter wohl einig. Und da sind wir jetzt, weiter (noch) nicht.&lt;br /&gt;„Don’t panic!“, möchte ich Ihnen zurufen, aber zugleich bekräftigen: „Wir müssen auf der Hut bleiben!“ Gewiss, es liegt noch viel Spannung in der Luft. Aber die aufgezählten Angstkomponenten sind allesamt nicht neu, wobei das Griechenland-Thema, zugegeben,  in dieser Woche neue Brisanz gewinnt: der  näher rückenden Umtausch griechischer Anleihen. Es heißt zwar, dass viele Banken mitmachen werden, viele andere private Investoren aber womöglich nicht. Die Zitterpartie weiter, denn bis zum Donnerstag haben private Gläubiger noch Zeit, dem hart ausgehandelten Anleihentausch zuzustimmen.&lt;br /&gt;Ich persönlich halte die verschärfte Diskussion um die angebliche atomare Bedrohung durch Iran für das größte Sorgenkind der Finanzmärkte – ohne dass die es in der Breite so registrieren. Der Auftritt des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu bei seinem Besuch in Washington mag zwar Show, mag eine Art Säbelrasseln gewesen sein. Hoffentlich. Aber er hat eine friedliche Lösung eindeutig angezweifelt und baldige militärische Schritte angedroht. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was ein Krieg im Mittleren Osten bedeuten könnte. Aber ich bleibe dabei: Es darf und wird keinen Krieg geben! Die von westlicher Seite gestern angekündigte Wiederaufnahme der Atom-Gespräche mit Iran sind eine beruhigende Nachricht.&lt;br /&gt;Übrigens: Dienstagabend, Börsenschluss in New York, alles im roten Bereich. Wieder einmal haben alle Index- und Preisvergleiche in den diversen Online-Übersichtstabellen eine rotes Vorzeichen, denn nicht nur die Aktienkurse sind praktisch im Gleichschritt bergab marschiert. Auch Euro, Öl und Gold (deutlich unter 1.700 Dollar) standen unter Druck. Das sind keine massenhaften Angstverkäufe von wirklich langfristigen „Investoren“, sondern signalisiert Gewinnmitnahmen in allen Anlageklassen durch spekulative,  kurzfristig disponierende Institutionelle. &lt;br /&gt;Meine Empfehlung: Wenn Sie „long“ sind, noch nicht verkaufen (es sei denn, ihre Titel erreichen das gesetzte Verlustlimit), wenn Sie bisher mit Aktienengagements gezögert haben, warten Sie ebenfalls noch!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-6209467203009416058?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/6209467203009416058/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/03/cool-bleiben-noch-ist-nichts-passiert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6209467203009416058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6209467203009416058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/03/cool-bleiben-noch-ist-nichts-passiert.html' title='Cool bleiben, noch ist nichts passiert!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4428229351200935255</id><published>2012-03-05T13:31:00.000+01:00</published><updated>2012-03-05T13:31:29.776+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Anlegermesse – eine optimistische Nachlese</title><content type='html'>„Kann man noch kaufen?“ Man kann. Zwar bleiben Zweifel als Folge der täglich frisch genährten Unsicherheit über die Finanzkrise. Jedenfalls wirken viele Bundesbürger nachdenklich und besorgt, wenn es um ihr Geld. Wer dann aber eine Anlegermesse besucht, will in aller Regel Positives hören und sehen, erwartet Anregungen und Orientierungshilfen. Die konnte er auch bekommen, am vergangenen Wochenende, auf der 3. Deutschen Anlegermesse (DAM) in Frankfurt am  Main. Natürlich ist die andere Seite, sind die ausstellenden Fondsgesellschaften, Broker, Banken und anderen Finanzdienstleister bester Laune, werben sie doch für ihre Produkte und Services. Ergebnis: Es herrschte alles in allem doch eine zuversichtliche bis bullishe Grundstimmung auf der DAM.&lt;br /&gt;Erstaunt hat mich einerseits, dass selbst recht einfache Produkte zwar bekannt sind, die Anleger jedoch scharenweise fragen, worum es eigentlich geht und wie es funktioniert. Beispiel ETFs. Über die börsengehandelten Indexfonds ist mittlerweile so viel geschrieben und gesprochen worden, dass man von weit verbreitetem Basiswissen ausgehen sollte. Schließlich hat die Instrumentengruppe der erfolgreichen ETFs die insgesamt hundsmiserable Absatzstatistik der Aktienfonds im vergangenen wenigsten einigermaßen erträglich gemacht.&lt;br /&gt;Nicht überrascht hat mich andererseits der lebhafte Zulauf bei den Ständen und Präsentationen der Online-Broker und elektronischen Plattformbetreiber. Der Trend zu mehr kurzfristigem Trading zum Beispiel über CFDs hält eindeutig an. Das erfordert vom Privatanleger aber auch mehr Zeitaufwand und Know-how. Fortgeschrittene Privatanleger zog es weiterhin zu den Zertifikate-Anbietern, insbesondere zu den Hebelprodukten. Gedränge ebenso an den Ständen der Edelmetallhändler – viele Bundesbürger sind nach wie vor nur gering – wenn überhaupt – in Gold und Silber investiert und hören es deshalb nur zu gern, wenn die Gurus einen noch langen und weiten Aufstieg der Preise verkünden.&lt;br /&gt;Schließlich sind die alternativen Anlageklassen insbesondere aus dem Rohstoffbereich inzwischen aus ihrem Schattendasein herausgetreten. Zwei Entwicklungen haben dazu entscheidend beigetragen: der allgemeine Trend zu Sachanlagen und ein beharrliches Marketing beispielsweise für Investments in Holz, Recycling-Fonds und Direktanlagen in strategisch wichtige Metalle (in der Schweiz gelagert …).&lt;br /&gt;Da und dort hörte man warnende Stimmen von Crash-Propheten. Nur gehen die im aktuell so positiven Umfeld für nahezu alle Anlageklassen – das ist auch historisch gesehen eine Besonderheit – fast unter. Bei uns bleibt die Stimmung überwiegend heiter und hoffnungsfroh, auch wenn die Konsolidierungsphase der Aktienkurse in den vergangenen Tagen begonnen haben sollte. Der Dax wird früher oder später den 7.000er bald besteigen und dann in Richtung 7.200 bis 7.300 Punkte marschieren. Liquidität bleibt der Antrieb, denn: Ein Teil der Multi-Milliarden-Euro-Kredite der Europäischen Zentralbank wird  seinen Weg in den deutschen Aktienmarkt finden. Wir sollten dennoch gemeinsam stets auf der Hut bleiben, um eine Kurs-Katastrophe rechtzeitig zu erkennen. Bis jetzt bleibe ich aber dabei: 2012 wird ein Jahr der deutschen Aktie!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4428229351200935255?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4428229351200935255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/03/anlegermesse-eine-optimistische.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4428229351200935255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4428229351200935255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/03/anlegermesse-eine-optimistische.html' title='Anlegermesse – eine optimistische Nachlese'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4748591509139698684</id><published>2012-02-29T16:39:00.000+01:00</published><updated>2012-02-29T16:39:02.528+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Anlegermesse ein Prüfstand für Berater und Kunden</title><content type='html'>„3. Deutsche Anlegermesse Frankfurt 2012 komplett ausgebucht!“ Vor wenigen Tagen der berechtigte Jubel auf Seiten der Veranstalter. Jeder Quadratmeter Standfläche ist an mehr oder auch weniger bekannte Firmen der Finanzdienstleistungsbranche vermietet worden, so dass die Besucher am 2. und 3. März eine breite Auswahl von Ausstellern und Anlagethemen erwartet: börsennotierte Unternehmen, Fonds, Emissionshäuser, Immobilien, ETFs, Versicherungen oder Rohstoffunternehmen usw. Stolz ist Projektleiter Sebastian Dürnagel aber auch, den Besuchern erneut ein abwechslungsreiches Programm bieten können: „Da ist wirklich für jeden was dabei!“ Die Kartenvorbestellungen (Eintritt frei) übertreffen alle Erwartungen, war gestern zu hören. Es sieht so aus, als würden die nicht wenigen Skeptiker, die dem Projekt keine Chancen gegeben hatten, endgültig eines Besseren belehrt: Die Deutsche Anlegermesse (Veranstalter: Value Relations GmbH) dürfte sich nunmehr zu einer festen Größen in Mainhattan etabliert haben. Ein Besucherplus von 30% im letzten Jahr gegenüber 2010 verdeutlichte schon den Bedarf an Informationen und Beratung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über das diesjährige Motto „Leistung erkennen – Zukunft gestalten“ könnte man diskutieren. Über die Qualität der Anlageberatung und des Fondsmanagements wird auf der Anlegermesse mit Sicherheit diskutiert, auch wenn konkrete Strategien und Produkte naturgemäß ganz im Vordergrund stehen. Ohne das Kernthema Provisionsberatung vs. Honorarberatung zu reduzieren – es kommt nicht nur auf den Berater/Verkäufer an, sondern ebenso auf den Kunden selbst. Und hier hat es in den vergangenen Jahren tendenziell Fortschritte gegeben, weil das Know-how der privaten Anleger steigt. Zweifellos ist  es bei vielen aber noch nicht ausreichend, wie diverse repräsentative Erhebungen bestätigen. Das Finanzwissen muss schon jungen Menschen nahe gebraucht werden. Anlegermessen können dazu einen Beitrag leisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritische Aussteller haben das lange in Frage gestellt, dominierten doch die Besuchertypen „Papiertüten-Füller“ und „Give-away-Abstauber“, die mit erstaunlicher Skrupellosigkeit ihrer Kugelschreiber-Sammelleidenschaft frönten.  Mein persönlicher Beobachtungs-Rekord, von dem ich gerne berichte: Schon etwa eine halbe Stunde nach Öffnung des Dresdner Börsentags kommt mir eine vierköpfige Familie asiatischer Herkunft entgegen, die mit jeweils zwei Ausstellertüten pro Hand (!), Eltern und Kinder, die sehr populäre Veranstaltung verlässt. Mittlerweile wird auf Anleger-Events von den Anbietern an Kulis und Ähnlichem spürbar gespart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte an die Anleger appellieren, selbstkritisch derartige Veranstaltungen zu besuchen, d.h. die eigenen Wünsche und Ziele klar zu definieren und in die Gespräche einzubringen. Nur dann kann eine Beratung jedweder Art sinnvoll sein. Ich treffe immer Bundesbürger, die zum einen ihr eigenes Risikoprofil nicht  kennen und zum anderen nur schwammige Vorstellungen von der Laufzeit ihrer Anlage haben. Selbst die Frage, ob jetzt Sicherheit (Kapitalerhalt) oder Performance (Wertsteigerung) im Vordergrund stehe, wird in vielen Fällen unehrlich, zumindest unreflektiert beantwortet. Typischer Fall: Ein nach eigener Darstellung betont langfristiger Anleger wird nervös oder reagiert enttäuscht, wenn seine Aktien oder Fonds bereits nach einem Jahr nicht den erhofften Erfolg bringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleiner Tipp: Verschaffen Sie sich zu Beginn des Messebesuchs anhand des Ausstellerplans und des Vortragsprogramms eine Übersicht, wen/was Sie keinesfalls verpassen möchten!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4748591509139698684?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4748591509139698684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/anlegermesse-ein-prufstand-fur-berater.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4748591509139698684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4748591509139698684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/anlegermesse-ein-prufstand-fur-berater.html' title='Anlegermesse ein Prüfstand für Berater und Kunden'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5721473636990551790</id><published>2012-02-27T19:17:00.002+01:00</published><updated>2012-02-27T19:17:56.541+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Warum freut sich eigentlich kaum einer?</title><content type='html'>Es scheint alles im grünen Bereich zu sein. Und wo man auch hinschaut, überall wird der (von den meisten) unerwartet gute Jahresauftakt der Börsen in Wort und Bild beschrieben. Was mir dabei auffällt, ist die fehlende Freude an einer positiven, vielversprechenden und für die Volkswirtschaften insgesamt Entwicklung. Ich rede nicht von übersteigerter, ungesunder Euphorie, sondern vermisse bei den Börsianern und nicht zuletzt bei der Mehrheit der Marktbeobachter eine optimistische Grundhaltung, die ansteckend wirken würde. Nein, es sieht mehr denn je so aus, aus seien Skepsis und Rechthaberei wichtiger als die Performance. Die Überschriften und Analysen vom Wochenende erwecken jedenfalls diesen Eindruck – nach dem Motto: Experte ist, wer zweifelt.&lt;br /&gt;Beim Blick auf Dax &amp; Co.  ist es nicht mehr besonders originell zu behaupten, eine Korrektur sei inzwischen "mehr als überfällig". Und dann lese ich: Nachdem der Hype um das zweite Rettungspaket für Griechenland vorbei sei, rückten wieder die Unsicherheitsfaktoren in den Fokus. Wo war ein Hype? Besonders bemerkenswert finde ich die Wucht, mit der eine große Sonntagszeitung die Inflationsgefahr dramatisiert – ein Lieblingsthema der Deutschen – und zum Aufmacher mit anschließenden Schwerpunktseiten erhöht hat. Headline: „Europa ertrinkt in Geld“.&lt;br /&gt;Schauen wir auf die neue Woche mit dem kalendarischen Frühlingsbeginn. Ein in der Fachwelt voraussichtlich lebhaft diskutiertes Thema am Markt wird  die für Mittwoch erwartete gigantische Geldspritze der EZB werden, denn zum zweiten Mal können sich Banken der Eurozone zum Niedrigzins von 1 Prozent für drei Jahre mit Geld eindecken. Ob das freilich den Aktienmarkt stärker beeinflussen wird, erscheint mir fraglich. Mit tiefen Spuren ist jedenfalls nicht zu rechnen, eher mit einer positiven Reaktion. &lt;br /&gt;Potenzial für positive Überraschungen sehen Experten dagegen in den US-Konjunkturdaten. Vor allem der am Donnerstag anstehende ISM-Einkaufsmanagerindex wird mit Spannung erwartet. Aber auch von den Statistiken zu den Auftragseingängen für langlebige Güter und den Verbraucherausgaben erhoffen sich Aktienstrategen neue Hinweise auf eine nachhaltige Erholung der weltgrößten Volkswirtschaft. Und am Mittwoch wird der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, den halbjährlichen Bericht zur Geldpolitik vorstellen. Die große Frage ist, ob er Hinweise auf neue geldpolitische Stimuli gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Natürlich gibt es auch Betrachtungen, die ich voll unterschreiben würde. So lese ich bei der Helaba von der alten Börsenweisheit: „Stocks have to climb a wall of worry.“ Die unterschwellige Skepsis weiter Anlegerkreise ist somit durchaus gesund. Dies spricht ebenso wie der Anstieg  der Frühindikatoren und das Niedrigzinsumfeld für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends.&lt;br /&gt;Aktien haben zuletzt eine Verschnaufpause eingelegt. Nach dem rasanten Kursanstieg der vergangenen Monate setzen nicht wenige Anleger darauf, dass die unmittelbar bevorstehenden technischen Hürden (DAX: 7.000 Punkte, Dow Jones Industrials 13.000 Punkte) wohl nicht im ersten Anlauf übersprungen werden und sich somit günstigere Einstiegsgelegenheiten ergeben werden.&lt;br /&gt;Angesichts der kurzfristigen technischen Überkauftsituation der wichtigsten Aktienindizes wäre dies nicht ungewöhnlich. Gegen eine ausgedehnte Korrektur spricht aber eine Reihe fundamentaler und marktpsychologischer&lt;br /&gt;Faktoren. Das sehe ich auch so. Wir hatten bislang eine Verschnaufpause, mehr noch nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5721473636990551790?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5721473636990551790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/warum-freut-sich-eigentlich-kaum-einer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5721473636990551790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5721473636990551790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/warum-freut-sich-eigentlich-kaum-einer.html' title='Warum freut sich eigentlich kaum einer?'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5688942549902467417</id><published>2012-02-24T19:35:00.002+01:00</published><updated>2012-02-24T19:35:18.249+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Aktienfavoriten: Die Achse Deutschland – China hält</title><content type='html'>„Verluste weiten sich aus – Dax kennt kein Halten.“ Wenn ich auf Börsenplattformen im Internet solche Überschriften lesen muss – leider all zu oft –, verhindert nur die Altersgelassenheit einen stärkeren Adrenalinschub. Denn die gerne verwandten flapsigen Headlines sind verantwortungslos, weil maßlos. Die „Kollegen“ vermitteln ihren Lesern den Eindruck eines ungebremsten Kurssturzes („… kennt kein Halten“). Zwar fiel der deutsche Leitindex nach Eröffnung der US-Börsen am Donnerstag auf ein Tagestief. Und die mitgelieferte Begründung war durchaus plausibel: Neue Verunsicherung rund um das zweite Griechenland-Paket hat am Nachmittag den Verkaufsdruck an den europäischen Aktienmärkten verstärkt. Die Gewinne nach dem deutlich besser als erwartet ausgefallenen Ifo-Geschäftsklimaindex für Februar schmolzen komplett wieder ab. Aber! Zuletzt notierte der Dax 0,5 Prozent leichter. Noch einmal: ein bescheidenes Minus von einem halben Prozent – wo ist das Spektakuläre?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich bietet der Börsenverlauf der vergangenen Tage keinen Anlass zur Sorge. Im Gegenteil, immer wieder werden meine Eindrücke neu bestätigt. Sollte der deutsche Leitindex nun weiter fallen – das kann auf Niveaus unterhalb von 6.600 Punkten führen –, dann böten sich neue Einstiegsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwierig bleibt die Beurteilung der Konjunktur, weil aktuelle Indikatoren und Prognosen immer wieder widersprüchlich sind – z.B. enttäuschende Einschätzungen für die europäische Wirtschaft, aber günstige für Deutschland allein. An das ständige Auf und Ab der inflationär veröffentlichten US-Daten – auf die man an den Börsen angeblich jede Woche wartet – haben wir uns ja längst gewöhnt.  Übrigens erinnere ich bei dieser Gelegenheit noch einmal an den Dax / EuroStoxx-Vergleich: Es hat sich in jüngster Zeit nichts geändert; mit den heimischen Standardwerten fahren Sie besser als mit den Top-50-Europäern (bitte einmal die Charts beider Indizes übereinander legen!).&lt;br /&gt;Freuen wir uns, geschätzte Anlegerinnen und Anleger, über die anhaltende gute Stimmung in der Wirtschaft: Der Ifo-Geschäftsklima-Index  für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Februar weiter verbessert. Die Unternehmen berichten häufiger als im Januar von einer guten Geschäftslage. Ihre Geschäftserwartungen sind das vierte Mal in Folge zuversichtlicher, die Firmenchefs blicken optimistisch auf die kommenden sechs Monate.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Blick auf die asiatischen Börsenentwicklungen zeigt sich ebenfalls vorsichtiger Optimismus – Hauptgrund sind besser als erwartete China-Zahlen. Überhaupt beobachte ich, dass immer mehr internationale Analysten der seit vergangenem Jahr grundsätzlich veränderten Wirtschaftsstrategie der chinesischen Regierung (5-Jahres-Plan) Rechnung tragen. China taucht nämlich wegen seiner neuen , langfristig ausgelegten Binnenmarktorientierung zunehmend auf den Empfehlungslisten auf. Eine deutlich bessere Bildung hat zu höherem Einkommen geführt. Und eine junge, leistungsbereite Bevölkerung investiert immer mehr in Konsumgüter – in Autos, Luxusartikel, Reisen, Elektronikartikel sowie höherwertige Produkte des täglichen Verbrauchs. Unterstrichen wird dieser Trend durch die weitere Zuwanderung in die wachstumsstarken Metropolen. Seit diesem Jahr leben in China erstmals mehr Menschen in den Großstädten als auf dem Land.&lt;br /&gt;Bei Edmond de Rothschild Asset Management  werden darüber hinaus die kürzerfristigen Entwicklungen besonders betont: „ Das wirtschaftspolitische Umfeld in Asien hat sich in den letzten zwei Monaten signifikant verändert. Die Inflation, die viele Investoren in den vergangenen 18 Monaten als das größte Investitionshindernis betrachtet haben, ist flächendeckend auf dem Rückzug. So ist die Teuerungsrate in Indien von zuletzt über 10 Prozent auf 6 Prozent zurückgegangen. Eine ähnliche Entwicklung ist auch in China, Indonesien und anderen asiatischen Staaten zu beobachten. Der Rückgang der Teuerung eröffnet den Zentralbanken neues Potential, die Zinsen sukzessive zu senken.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es ist Wasser auf meine Mühlen, wenn Rothschild prognostiziert: „Unter den großen Wirtschaftsregionen bleibt Asien die Wachstumslokomotive par excellence. Im Durchschnitt sollten die aufstrebenden Länder Asiens in den nächsten Jahren dreimal so hohe Wachstumsraten wie die etablierten Volkswirtschaften aufweisen.“ Meine Empfehlung: Halten  Sie in Ihren Aktiendepots an den Schwerpunkten Deutschland und China fest!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5688942549902467417?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5688942549902467417/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/aktienfavoriten-die-achse-deutschland.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5688942549902467417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5688942549902467417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/aktienfavoriten-die-achse-deutschland.html' title='Aktienfavoriten: Die Achse Deutschland – China hält'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4817189242534416580</id><published>2012-02-22T21:33:00.001+01:00</published><updated>2012-02-22T21:33:23.671+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Keine Angst vor den Crash-Warnungen!</title><content type='html'>Noch hat der Dax den 7.000er nicht gepackt – auch wenn er schon kurz davor stand. Und es ist aus meiner Sicht völlig offen (und egal), ob ihm das kurzfristig gelingen wird, oder ob jetzt erst einmal eine (längere) Konsolidierungsphase beginnt – bekanntlich warten Börsianer und Beobachter schon seit Tagen auf eine Verschnaufpause mit Kurskorrekturen. Es gibt keinen Grund, die optimistische Grundhaltung aufzugeben – wegen oder trotz Griechenland. Deshalb möchte ich Sie beruhigen, liebe Anlegerinnen und Anleger, falls neue Crash-Prophezeihungen Sie nervös machen sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem Thema hat sich auch mein junger, geschätzter „Handelsblatt“-Kollege Christian Schnell auseinandergesetzt, dem ich für seinen Bulle &amp; Bär-Kommentar ein dickes Kompliment aussprechen möchte. Er schreibt u.a.: Es liegt in der Natur der Sache, dass Pessimisten in Geldfragen angesehener sind als Optimisten. Liegen Letztere falsch, kostet das diejenigen, die ihnen folgen, Geld. Wer jedoch dem falschliegenden Pessimisten glaubt, der hat nur das Geld nicht verdient, das andere einstecken. Beides sind zwar eigentlich schmerzhafte Erfahrungen, aber die Wahrnehmung ist eine andere. Sei es, wie es ist, die Zahl der Dauerschwarzseher wird durch den nächsten Kurssprung sicher nicht weniger werden, ganz im Gegenteil. Erst recht werden sie in gewissen Kreisen wieder Gehör finden, die chronisch für solche Nachrichten empfänglich sind. Bei den Verschwörungstheoretikern und Weltuntergangspropheten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss jedenfalls auch kein Prophet sein, um zu behaupten, es käme wieder eine Krise. Die wird sicher irgendwann kommen, nur wann? Dass es bis dahin jede Menge verpasste Gelegenheiten gibt, wird gerne verschwiegen, wenn es so weit ist. Man sonnt sich stattdessen lieber in dem Bewusstsein, es schon immer gewusst zu haben. Auch wenn die Gründe mittlerweile ganz andere sind als die damals verkündeten. Aber an die erinnert sich, wenn es wieder steil bergab geht, ohnehin niemand mehr. Nur die PR-affinen Pessimisten rücken sich sogleich ins Licht der Öffentlichkeit, frei nach dem Motto: Wir haben es schon immer gewusst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, wie wahr! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte nur hinzufügen, dass es die Pessimisten schon befriedigt, irgendwann Recht zu bekommen gemäß der Formel „Pessimismus = Realismus“. Und bin gewiss nicht der erste und einzige mit der Behauptung, dass diese Grundeinstellung hierzulande besonders verbreitet ist. Warum es für derartige Betrachtungen aktuellen Anlass gibt, sei nur am Rande erwähnt: Ebenfalls im „Handelsblatt“ verrät der bekannte US-Untergangsökonom Gary Shilling, warum sich die Anleger auf Rezession, Deflation und eine tiefen Fall des Euro einstellen sollten. Und Roland Leuschel, der als Mensch äußerst sympathische „Opa“ unter den Crash-Propheten (ich habe ihn schon vor Jahrzehnten als Moderator seiner Bühnenschlachten mit dem Über-Bullen Heiko Thieme begleitet), zeigt sich im Interview mit dem DAF überrascht von der jüngsten Stärke an den Aktienmärkten: "Ich habe diese Rally unterschätzt", so Leuschel. „Aber ich glaube, sie wird nicht mehr lange gehen." Leuschel erwartet einen großen Gegenangriff der Bären. Noch gemäßigt klingt da die Vorwarnung anderer Bankanalysten, die den Anlegern empfehlen, sich allmählich auf Inflation (nicht Deflation!) einzustellen. Auch in dieser so rasanten Zeit sollten Sie sich aber von diesen Thesen nicht gleich zu hektischem Aktionismus verleiten lassen! Mit einem nach Anlageklassen stark gemischten Depot, das ein großes Aktiengewicht (Deutschland, neue Wachstumsländer und Weltkonzerne) besitzt, sind Sie gut aufgestellt. Und selbst, wenn: Nichts kommt so schnell, als dass Sie nicht rechtzeitig darauf reagieren könnten. Bleiben Sie cool!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4817189242534416580?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4817189242534416580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/keine-angst-vor-den-crash-warnungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4817189242534416580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4817189242534416580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/keine-angst-vor-den-crash-warnungen.html' title='Keine Angst vor den Crash-Warnungen!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4418506736175773994</id><published>2012-02-20T10:38:00.000+01:00</published><updated>2012-02-20T10:38:01.204+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmunzelecke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Die Börsen-Büttenrede: „Besuch von einem anderen Stern“</title><content type='html'>Ein Kundschafter von einem  fremdem Mond&lt;br /&gt;soll prüfen, wie man auf der Erde wohnt,&lt;br /&gt;weil auf dem von uns weit entfernten Stern&lt;br /&gt;enttäuschte Einwohner jetzt allzu gern&lt;br /&gt;nach einer schönen, neuen Heimat streben,&lt;br /&gt;denn auf dem Stern, da kann man nicht mehr leben:&lt;br /&gt;Die Luft ist schlecht, das Wasser ist verseucht,&lt;br /&gt;so dass ein jeder, der dort kreucht und fleucht,&lt;br /&gt;kann bald schon – anders als hier auf der Erden – &lt;br /&gt;ein Opfer der kaputten Umwelt werden.&lt;br /&gt;Aber trotzdem Mut, denn alles wird gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach der Landung trifft der fremde Gnom&lt;br /&gt;auf einen Linksextremen, der ihm schon&lt;br /&gt;bei der Begrüßung nicht so recht gefällt,&lt;br /&gt;weil dieser von der Erdenwelt nichts hält:&lt;br /&gt;„Ich sag’ Dir, Marsmensch, wie’s hier wirklich ist, &lt;br /&gt;und zeichne Dir als alter Pessimist&lt;br /&gt;ein wahres Bild von Korruption und Schmutz.&lt;br /&gt;Glaub mir: S’ist auch zu spät für Umweltschutz.“&lt;br /&gt;Der Kundschafter wird blass und flau im Magen,&lt;br /&gt;getraut sich nicht mehr, nach Details zu fragen.&lt;br /&gt;Aber trotzdem Mut, denn alles wird gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So reist er voller Neugier nach Berlin&lt;br /&gt;ins Kanzleramt zu einem Blitztermin.&lt;br /&gt;„Nimm nur den Zug!“ hat man ihm eingeredet.&lt;br /&gt;Prompt ist sein ICE dann stark verspätet.&lt;br /&gt;Und dann die Nachricht von Europas Krise,&lt;br /&gt;weil alle Staaten machen zu viel Miese.&lt;br /&gt;Angela Merkel setzt jetzt auf Chinesen,&lt;br /&gt;mit deren Geld nur kann die Welt genesen.&lt;br /&gt;Dann heult sie, weil der Präsident gestürzt,&lt;br /&gt;und das Gespräch wird daraufhin verkürzt.&lt;br /&gt;Aber trotzdem Mut, denn alles wird gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sucht der Gnom in seinen langen Listen&lt;br /&gt;nach Menschen, die bekannt als Optimisten&lt;br /&gt;sogar in Zeiten schwerster Turbulenzen&lt;br /&gt;durch kühlen Kopf und mutig Handeln glänzen. &lt;br /&gt;Im „Handbuch Erde“ wird dazu empfohlen,&lt;br /&gt;sich bei Börsianern guten Rat zu holen,&lt;br /&gt;weil die – fast immer – voller Zuversicht &lt;br /&gt;auf Kursgewinne setzen (oder nicht).&lt;br /&gt;Trotz Streiks fliegt er nun in die Metropole&lt;br /&gt;am Main, weil dort sind Banken mit der Kohle.&lt;br /&gt;Aber trotzdem Mut, denn alles wird gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Aktienmarkt der Gast fragt nach Experten,&lt;br /&gt;die fähig sind, globale Trends zu werten.&lt;br /&gt;Bald wird der Gnom umringt von Analysten,&lt;br /&gt;die immer glauben, dass sie alles wüssten,&lt;br /&gt;und er erfährt: „Bei uns wird längst empfunden,&lt;br /&gt;dass die Probleme werden überwunden,&lt;br /&gt;so dass für euch der rechte Zeitpunkt wär‘&lt;br /&gt;um auszuwandern – kommt doch ruhig hierher!“&lt;br /&gt;Der Börsenmensch, der das so klar gesagt,&lt;br /&gt;hat sich damit gewiss weit vorgewagt.&lt;br /&gt;Also seid voller Mut, dann wird alles gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch hört der Gast noch viele Argumente:&lt;br /&gt;Hier gibt’s Hartz IV und eine  Riester-Rente,&lt;br /&gt;die Zinsen niedrig und die Aktien steigen&lt;br /&gt;höher und höher, wie der Hochhaus-Reigen.&lt;br /&gt;Und Frankfurt ist schon lange multi-rassisch,&lt;br /&gt;im Fußball wird die Eintracht bald erstklassig.&lt;br /&gt;Auch die Commerzbank geht gewiss nicht Pleite,&lt;br /&gt;sie hat ja immer noch den Staat auf ihrer Seite.&lt;br /&gt;Und dass die Hochzeit mit New York gescheitert,&lt;br /&gt;hat die Börsianer allenfalls erheitert.&lt;br /&gt;Also seid voller Mut, denn alles wird gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Börse hat den Mann vom Mond beglückt,&lt;br /&gt;weil deren Zuversicht ihn fast erdrückt.&lt;br /&gt;Vor seinem Rückflug lädt er alle ein&lt;br /&gt;zu Würstchen, Handkäs und zum Apfelwein.&lt;br /&gt;Zwei Tage drauf ist er (noch halb besoffen)&lt;br /&gt;in seiner weit entfernten Heimat eingetroffen.&lt;br /&gt;„Packt alle ein, folgt mutig meiner Fährte –&lt;br /&gt;Wir zieh’n nach Frankfurt, auf die Mutter Erde!“&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Und die Moral:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;So lernt von der Börse,&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;seid stets voller Mut, &lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;denn auch wenn’s mal nicht läuft – &lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;zum Schluss wird es gut!&lt;/u&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4418506736175773994?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4418506736175773994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/die-borsen-buttenrede-besuch-von-einem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4418506736175773994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4418506736175773994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/die-borsen-buttenrede-besuch-von-einem.html' title='Die Börsen-Büttenrede: „Besuch von einem anderen Stern“'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-987123967350036594</id><published>2012-02-13T23:26:00.000+01:00</published><updated>2012-02-14T23:27:27.524+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Für den Dax kommt jetzt ein Härtetest</title><content type='html'>Was wird bloß aus Griechenland? Wer die Bilder und Stimmen am Sonntagabend gesehen und gehört hat, muss noch besorgter werden – bürgerkriegsähnliche Zustände. Kann denn überhaupt Ruhe einkehren? Eine verzweifelte Bevölkerung am Rande der Armutsgrenze soll begreifen, dass noch härter gespart werden muss. Andererseits ist Griechenland auf das Rettungspaket angewiesen, um die Staatsbeamten und Pensionäre bezahlen zu können. Hätte das Parlament gegen die Sparmaßnahmen gestimmt, müsste unser Partner aus dem Euro-Verbund austreten. Für diesen Fall würde die neue Währung sehr wahrscheinlich dramatisch abwerten, befürchten nicht nur Frankfurter Banker, und die griechische Regierung müsste Staatsdiener und Pensionäre mithilfe der Notenpresse bezahlen. Das Land würde damit sehr schnell in eine Hyperinflation geraten, die erfahrungsgemäß eine Gesellschaft zerstören kann, heißt es bei den Analysten von Metzler. Ich gehe noch einen Schritt weiter, denn eine neue Währung würde innerhalb von wenigen Wochen zum Kollaps des gesamten Geld- und Bankensystems in Griechenalnd führen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Thema Griechenland kann also noch nicht abgehakt werden, ist am Aktienmarkt noch nicht „eingepreist“. Der volle Umfang der Krise und ihrer Folgen sind noch immer nicht abzusehen. Brüssel wird immer ungeduldiger – siehe die Entwicklungen vom Dienstag. Aber die klassischen Faktoren sind im Verlauf der ersten Wochen 2012 wieder stärker in den Vordergrund getreten und haben einen überraschend kraftvollen Kursaufschwung ausgelöst – nicht zuletzt dank der starken Liquiditätszufuhr durch die Europäische Zentralbank. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob mit oder ohne Griechenland-Einfluss – eine Korrektur, eine Verschnaufpause an der Börse ist längst überfällig. Spätestens seit vergangener Woche rätseln Markteilnehmer und -beobachter, wie weit der Dax im Zuge einer solchen Konsolidierung zurückfallen könnte. Gleichzeitig schwindet aber das Misstrauen in die Aktien-Hausse immer mehr, warten viele Anleger noch die Möglichkeit zum Einsteigen. Die könnte es jetzt geben, denn die Börse muss jetzt eine Belastungsprobe absolvieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Zusammengang ist mir eine aktuelle Analyse der Helaba sehr sympathisch, in der es heißt: Mit der überdurchschnittlich positiven Januar-Performance wächst der Handlungsdruck bei denjenigen Anlegern, die nicht zuletzt aus Angst vor einer weiteren Eskalation der Staatsschuldenkrise bislang sehr defensiv positioniert waren. Immerhin hat sich ein starker Januar in der Vergangenheit schon häufig als Vorbote für weiter steigende Aktiennotierungen erwiesen, auch wenn sich nach einer derart starken Aufwärtsbewegung der Anstiegswinkel vermutlich etwas abflachen wird. Der noch immer überdurchschnittlich hohe Anteil an Geldern, die in Form von Sichteinlagen und Geldmarktpapieren geparkt sind, spricht dafür, dass bislang nur wenige „Pionierinvestoren“ die jüngste Rally mitgemacht haben. Viele Anleger warten dagegen auf Kursrücksetzer, um Aktienpositionen aufzubauen. Schließlich geben die wichtigsten fundamentalen und marktpsychologischen Aktiendeterminanten derzeit klare Signale für weiter steigende Kurse. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja. Das sehe ich auch so. Lassen Sie sich also von Kursrückgängen nicht irritieren. Der Dax sollte den Härtetest bestehen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-987123967350036594?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/987123967350036594/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/fur-den-dax-kommt-jetzt-ein-hartetest.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/987123967350036594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/987123967350036594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/fur-den-dax-kommt-jetzt-ein-hartetest.html' title='Für den Dax kommt jetzt ein Härtetest'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-557052231310095331</id><published>2012-02-10T11:53:00.004+01:00</published><updated>2012-02-10T13:06:12.217+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Anlagefavorit Aktie – Die Luft wird noch nicht dünner</title><content type='html'>Mir wird unsere Börse langsam unheimlich (vielleicht geht es Ihnen ähnlich): Die Stimmung unter den Profis passt sich allmählich der Kursentwicklung an, die „Bären“ vollziehen also eine Kehrtwende und schleichen sich vom Parkett. Nachdem die 6.800 Dax erreicht worden sind, werden auch die Prognosen wieder mutiger. Anders als im Hochgebirge scheint in den Höhen des Dax die Luft (noch) nicht dünner zu werden, selbst bei 7.000 nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu und jeden Sonntag auf Ihrem Schirm:&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;„Kutzers Anlegerbrief – Ihr Börsendienst für langfristiges Vermögensmanagement.“ &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;Am kommenden Sonntag:&lt;br /&gt;Wie die Profis privat anlegen – eine Exklusivumfrage&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;14 Tage gratis testen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kutzers-anlegerbrief.de/"&gt;www.kutzers-anlegerbrief.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mittelfristig orientierten Akteure, die von der Börse Frankfurt allwöchentlich befragt werden, haben offenbar umgedacht. Vielleicht auch angesichts der Tatsache, dass der DAX während des Berichtszeitraums noch einmal 3,5 Prozent an Wert gewonnen hat. Und somit weist er ausgerechnet seit der großen Herabstufungsaktion durch die Ratingagentur Standard &amp;amp; Poor's – am 13. Januar wurde die Bonität diverser europäischer Staaten abgewertet – mittlerweile gar einen Gewinn von über 12 Prozent auf. Deswegen verzeichnet das Analyse-Team von Cognitrend einen deutlichen Rückgang bei den Pessimisten des Panels, von denen knapp drei Viertel der Befragten direkt ins „bullishe“ Camp wechselten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit ganz aktuell die Profis. Aber was sind Sie, liebe Anlegerinnen und Anleger, eigentlich für ein Typ? Vergleichen Sie sich doch einmal mit den Ergebnissen einer ganz neuen Untersuchung, die in dieser Woche vorgelegt worden ist. Danach setzen die deutschen Privatanleger vor allem auf Sicherheit. Das eigene Haus, der Bausparvertrag und die betriebliche Altersvorsorge sind derzeit die attraktivsten Anlageformen. Auch das klassische Sparbuch spielt nach wie vor eine wichtige Rolle. Soweit das wichtigste Ergebnis des aktuellen GfK-Investmentbarometers. Mein Kommentar: Die Rolle des Sparbuchs ist erschreckend!  Geld in die eigenen vier Wände zu investieren, erscheint den Deutschen derzeit sinnvoll: 77 Prozent der privaten Finanzentscheider halten eine Investition in die eigene Wohnung oder ins eigene Haus für attraktiv oder sehr attraktiv – das klingt gewiss vernünftig. Dass für die Deutschen Sicherheit besonders zählt, zeigen auch die weiteren Produkte auf der nationalen Attraktivitätsrangliste: Platz zwei – mit immerhin 45 Prozent – belegt der Bausparvertrag, gefolgt von der betrieblichen Altersvorsorge (41 Prozent) und Gold (37 Prozent).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt kommt’s: Aktien dagegen schenken deutsche Sparer kaum noch Vertrauen. Mit 8 Prozent liegen sie ganz hinten auf der Attraktivitätsskala. In den USA, in Polen und Schweden dagegen halten jeweils etwa ein Viertel der&lt;br /&gt;Privatanleger diese Anlageform für attraktiv oder sehr attraktiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei der Frage, in welche Anlagemöglichkeiten die deutschen Sparer in&lt;br /&gt;den nächsten 12 Monaten stärker oder weniger stark investieren wollen,&lt;br /&gt;zeigt sich, dass die Menschen sehr vorsichtig geworden sind. Am ehesten würden die Befragten ihr Geld noch in die eigenen vier Wände stecken: 12 Prozent sagen, dass sie mehr oder viel mehr in den nächsten 12 Monaten in ihr eigenes Zuhause investieren wollen. Auch Gold ist nicht mehr das Anlageprodukt der Zukunft, was sicher auch an dem inzwischen stark gestiegenen Goldpreis liegt. Von jenen Privatanlegern, die derzeit Gold besitzen, geben 20 Prozent an, es verkaufen zu wollen. Allerdings erscheint das Edelmetall einigen seiner Besitzer auch als sicherer Hafen, denn ebenso viele wollen in den kommenden 12 Monaten mehr in Gold investieren. Unter allen Befragten, also auch jene eingeschlossen, die bisher nicht in Gold investiert haben, reduziert sich der Wert aber drastisch: nur 4 Prozent wollen in den kommenden Monaten die Goldanlage wählen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutliche Verlierer im Investitionsranking hingegen sind die Produkte der Börse. 17 Prozent geben an, ihr Engagement in Aktien in den nächsten 12 Monaten reduzieren zu wollen. Deshalb: Wir müssen etwas für die deutsche Aktie tun, wie müssen in der breiten Öffentlichkeit für die langfristige Aktienanlage werben!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-557052231310095331?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/557052231310095331/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/anlagefavorit-aktie-die-luft-wird-noch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/557052231310095331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/557052231310095331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/anlagefavorit-aktie-die-luft-wird-noch.html' title='Anlagefavorit Aktie – Die Luft wird noch nicht dünner'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5340890216947272211</id><published>2012-02-08T15:32:00.000+01:00</published><updated>2012-02-08T15:32:10.286+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Es gibt nicht nur deutsche Aktien</title><content type='html'>Da staunen die meisten Laien – und die Fachleute wundern sich. Es scheint so, als habe sich der Dax zum internationalen Anlagefavoriten gemausert, denn inzwischen kann kein breiter Aktienmarkt im  Ausland mithalten. Ich habe meine anonymisierte Wie-würden-Sie-jetzt-anlegen?-Umfrage unter VIPs der deutschen Finanzwelt in den vergangenen Tagen fortgesetzt. Das Ergebnis ist wirklich bemerkenswert. Die Auswertung wird noch in dieser Woche abgeschlossen, dann veröffentliche ich die Details. Wo? Im neuen „Kutzers Anlegerbrief“, mit dem ich Ihnen ab jetzt Gründe, Hintergründe und konkrete Entscheidungshilfen liefern möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu und jeden Sonntag auf Ihrem Schirm:&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;„Kutzers Anlegerbrief – Ihr Börsendienst für langfristiges Vermögensmanagement.“ &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;14 Tage gratis testen!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kutzers-anlegerbrief.de/"&gt;www.kutzers-anlegerbrief.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um in der Börsentierwelt zu bleiben: Der Jahresauftakt erfreut natürlich gerade die „Bullen“ und die „alten Börsenhasen“. Und mit jedem Tag scheint die Trendwende nach oben stabiler zu werden. Doch könnte jetzt eine Korrekturphase nicht schaden. Einerseits wäre übertriebene Euphorie eher schädlich, andererseits warten noch ungezählte Anleger auf eine günstig aussehende Einstiegsmöglichkeit. In vielen Börsenanalysten gilt mittlerweile das „DDD-Motto“ (hat nichts mit Rating zu tun): Deutschland, Dax und Dividenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht nur unsere international bekannten Standardwerte erfreuen sich großer Beliebtheit – es gibt, wie immer, Anlagealternativen. Diese Produkte sind dann meist nicht so fungibel wie große Aktien. Aber das ist eigentlich nur für institutionelle Großanleger relevant. Ich habe immer wieder, auch in der letzten Ausgabe, auf Anlageklassen wie Industrieanleihen, Wandelanleihen sowie neue Varianten von Fonds und strukturierten Produkten hingewiesen. Heute habe ich andere aktuelle Empfehlungen ausgewählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joëlle Morlet-Selmer, Expertin für Small und Mid Caps bei Mandarine Gestion, ist davon überzeugt, dass zyklische Werte 2012 zu den Gewinnern an der Börse zählen werden. Die Top-Fondsmanagerin setzt auch in Zukunft auf jene Titel, die in den letzten Monaten gut gelaufen sind. „Die Unternehmen haben aus der Krise gelernt und sind heute viel besser auf einen konjunkturellen Abschwung vorbereitet als 2009“, erklärt die Fondsmanagerin. „Sie haben einen Plan B in der Tasche, falls es zum Abschwung kommt.“ Die Luftfahrtindustrie ist einer der Favoriten 2012 (Zodiac Aerospace und EADS).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Mitte letzter Woche eingereichten Prospekt bei der amerikanischen Aufsichts-behörde SEC hat nicht nur der Börsengang von Facebook begonnen, sondern der Megatrend Social Media neuen Schub erhalten. Nach den jüngsten Going Publics von Unternehmen wie Yandex, der führenden russischen Suchmaschine, dem Internet-Radio Pandora, der Schnäppchen-Website Groupon und dem Online-Spiele-Spezialisten Zynga richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf das IPO von Facebook. „Durch den Börsengang von Facebook wird die Social Media-Branche einen großen Push erhalten, in ihrer Bedeutung gestärkt, zudem wächst die Aussicht auf ein zuneh-mendes Markt- und Rendite-Potenzial dieses Informations- und Kommunikationssegments“, erklärt Peter Bösenberg, Zertifikate-Experte bei der Société Générale. Anleger in Deutschland können seit vergangenem Januar mit dem Solactive Social Networks Index (SONIX) auf die Boombranche Soziale Netzwerke setzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Durch Vernachlässigung der Regionen Asien/Pazifik in ihrem Immobilienportfolio verschenken Investoren klare Ertragschancen“, sagt Norbert Schley, Stratege der Global Real Estate bei SEB Asset Management. In einer Kolumne beschreibt er aktuelle Chancen und Risiken indirekter Immobilieninvestments in Asien und zeigt auf, wie Anleger auch in Zukunft von den Immobilienmärkten in dieser wachstumsstarken Region profitieren können. „Besonders ostasiatische Märkte bleiben im gewerblichen Immobilienbereich langfristig attraktiv und bieten 2012 bereits wieder günstige Einstiegsmöglichkeiten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank, sieht bei vielen Marktteilnehmern die negative Stimmung vom Jahresende verflogen. „Mit einem Plus von 21,5 Prozent performte Silber deutlich besser als Gold und war damit Monatsgewinner“, so Hansen. Dennoch: Mit 12,3 Prozent habe auch Gold einen großen Sprung nach oben gemacht. Dafür sei überwiegend die anhaltende Geldschwemme der europäischen und US-amerikanischen Notenbank verantwortlich. Der Saxo-Bank-Experte warnt jedoch: „Nach diesem massiven Nachfrageanstieg nach dem gelben Edelmetall ist das Risiko jetzt sehr groß, dass es zu einem Preiseinbruch oder zumindest einer Konsolidierung kommt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu guter Letzt: Die Causa Griechenland wird in den nächsten Tagen zeigen, inwieweit die Finanzkrise an der Börse tatsächlich „eingepreist“ ist, wie viele behaupten (Sie kennen meine Skepsis!). Und: Passen Sie auf, was sich den Brennpunkten Iran und Syrien tut!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5340890216947272211?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5340890216947272211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/es-gibt-nicht-nur-deutsche-aktien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5340890216947272211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5340890216947272211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/es-gibt-nicht-nur-deutsche-aktien.html' title='Es gibt nicht nur deutsche Aktien'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-394803981050864127</id><published>2012-02-06T18:02:00.002+01:00</published><updated>2012-02-06T18:02:42.782+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Dax 5000, 6000, 7000 – und dann?</title><content type='html'>6.784,50  +1,9% –  Freitag, 21:59 Uhr. Auf dem Bildschirm steht die letzte Indikation für den Dax. Man mag es kaum glauben: Nochmals deutlich über dem offiziellen Börsenschluss. Die Agenturen sammeln eifrig eindrucksvolle Daten. So haben die deutschen Standardwerte in den wenigen Wochen seit Jahresbeginn durchschnittlich bereits 15% zugelegt – der schnellste Start seit der Einführung des Leitindex. Bitte einmal nachrechnen, was dieses Niveau im Vergleich zum 52-Wochen-Tief von 4.965,80 im vergangenen September bedeutet! Steht den Börsen jetzt die achte Gewinnwoche bevor?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der inzwischen erreichten Dynamik – ich nenne sie „solide Dynamik“, denn euphorische Sprünge nach oben hat es nicht gegeben – ist das durchaus möglich. Doch sollte Sie, geschätzte Anlegerinnen und Anleger, nie verdrängen,  dass ein guter Jahresauftakt noch keine gute Jahresperformance sichert. Entsprechende Warnungen haben zuletzt auch die  Analysten der DZ Bank ausgesprochen. Die grundsätzlichen Risiko- und Belastungsfaktoren bestünden nach wie vor. Immerhin gehen die Experten davon aus, dass es kurzfristig weiter positive Nachrichten geben dürfte. Mehr Geld von der Zentralbank, eine Aufstockung der Rettungsschirme oder eine schnelle Lösung der Schuldensituation in Griechenland könnten den Dax beflügeln.&lt;br /&gt;Statt mit Rezession oder Inflation sehen sich Aktien-Fans mittlerweile mit einem Luxusproblem konfrontiert: Haben wir bereits eine nachhaltige Trendwende gesehen, so dass man dabei sein muss, um nicht zuviel zu verpassen? Oder kommt es noch zu stärkeren Korrekturen oder längeren Abwärtsphasen, so dass es auch jetzt keine Eile hat, auf den Zug aufzuspringen?  Mein Bauchgefühl gibt mir kein klares Signal – leider. Ganz abgesehen von den bekannten übergeordneten Faktoren (Griechenland, Finanzkrise, Bankenprobleme), den fundamentalen Faktoren (Konjunktur, Unternehmensgewinne) und den technischen Signalen (Charts) Faktoren sorgt die Liquidität für einen  Anlagebedarf, der sich mit jedem Tag intensiver dem Aktienmarkt widmet. Mag auch die Stimmung unter vielen institutionellen Investoren nach wie vor eher skeptisch sein – der Alltag sieht anders aus und zwingt zum Mitmachen, will man als Vermögensmanager wichtige Performance-Prozente im harten Wettbewerb um den Kunden nicht verlieren. Die Marke von 7000 Punkten ist schon greifbar nahe. Und was dann? Wir schreiben erst Anfang Februar. Wohl dem, der schon vor Wochen sein Depot überprüft und es dabei stark diversifizierend auf Sachwerte ausgerichtet hat. &lt;br /&gt;Obwohl es hinter den Kulissen also zahlreiche Pessimisten gibt, beherrschen die Optimisten nunmehr die Börsen-Bühne. Und das wird sich so schnell nicht ändern, selbst wenn es in dieser Woche zu einer Korrekturphase kommen sollte, die nicht wenige Fachleute für längst überfällig halten. Nur sollten die „Bullen“ nicht arrogant und selbstgefällig werden, denn das würde den Blick für die Risiken verstellen. Und das wiederum könnte später einmal teuer werden!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-394803981050864127?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/394803981050864127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/dax-5000-6000-7000-und-dann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/394803981050864127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/394803981050864127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/dax-5000-6000-7000-und-dann.html' title='Dax 5000, 6000, 7000 – und dann?'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-2554576008720673218</id><published>2012-02-03T16:27:00.002+01:00</published><updated>2012-02-03T16:27:54.850+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Kurse besser als die Stimmung</title><content type='html'>Nach der „Erleichterungs-Rally“ nun die „Salami-Rally“ – ein Dank für die jüngste Wortschöpfung an die Frankfurter Sentimentanalysten von Cognitrend, die in den vergangenen Tagen den Eindruck gewonnen haben, dass die Bären im Winterschlaf sind. Das von mir schon früher angesprochene Phänomen einer Diskrepanz zwischen Stimmung und Kursentwicklung ist präsent – und das können die Aktien-Fans durchaus zu ihren Gunsten verbuchen. Der Dax steigt, aber die Zahl der Pessimisten nimmt zu. Der Frankfurter Bull/Bear-Index ist auf den niedrigsten Stand seit Mai vergangenen Jahres gefallen. Inzwischen ist demnach eine klare Mehrheit der Profis auf der „Bären“-Seite. Kommentiert der hochgeschätzte Cognitrend-Experte Joachim Goldberg: „Der Markt bewegt sich eigentlich so langsam, dass die überwiegende Zahl der Bären unseres Panels nicht richtig wachgerüttelt werden: Mangels starker Bewegungen nach oben (sprich: Stimuli) gewöhnen sich diese Akteure aber an diese scheibchenweisen Verluste und werden durch diese sogar regelrecht eingeschläfert … Und seine einzige nennenswerte&lt;br /&gt;Abwärtskorrektur hat der Dax an dem Wochenende beendet, als die Rating-Agentur S&amp;P für neun europäische Staaten den Daumen senkte. Die Schieflage&lt;br /&gt;vieler Akteure ist gleichermaßen der Garant dafür, dass größere Rücksetzer beim DAX alsbald aufgefangen werden dürften. Aufwachen werden die Pessimisten allenfalls, wenn das Börsenbarometer an einem der folgenden Tage kräftig nach oben ausschlagen würde. Dann müsste fürwahr mancherorts die Notbremse gezogen werden, was im schlimmsten Fall zu einer regelrechten Kaufpanik führen könnte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt dabei: Stimmungsumfragen und Prognosen der Großanleger bleiben irritierend widersprüchlich und diffus, aber die Börse will weiter nach oben! So und ähnlich klangen auch diverse Fondsmanager und Vermögensverwalter, mit denen ich in den letzten Tagen diskutiert habe. Selbst von der eher skeptischen Schweizer Seite höre ich mit fast ungläubigem Unterton die Erwartung, dass vor allem dank der sehr expansiven Geldpolitik der Zentralbanken die Märkte tendenziell weiter ansteigen dürften. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der dagegen unverhohlen warnt, ist  der bekannte bayerische Vermögensverwalter Alexander Seibold. Er glaubt nicht daran, dass das billige Geld dem deutschen Aktienmarkt zu weiterem Schwung verhelfen könnte. „Aus charttechnischer Sicht spricht vieles für eine deutliche Korrektur im DAX“, stellt Seibold klar. Dazu komme die Auswertung von Stimmungsindikatoren. Danach seien derzeit nur Privatanleger optimistisch gestimmt, die institutionellen Anleger seien weiter skeptisch. „Auch dies spricht nicht für eine Fortsetzung der  jüngsten Aktienhausse.“ Wenn er sich da mal nicht irrt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu guter Letzt: Ein kleine Blitzumfrage unter einigen Börsenprofis hat erstaunlichen Gleichklang ergeben, jedoch ebenfalls mit gegensätzlichen Beurteilungen von Stimmung und Kursentwicklung. Das Ergebnis: Man mag Bankaktien nach wie vor nicht, ist aber von deren langfristiger Erholung überzeugt. Mutigen wird dringend empfohlen, Commerzbank auch noch auf dem mittlerweile leicht erhöhten Niveau nahe 2 Euro zu kaufen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-2554576008720673218?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/2554576008720673218/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/kurse-besser-als-die-stimmung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2554576008720673218'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2554576008720673218'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/02/kurse-besser-als-die-stimmung.html' title='Kurse besser als die Stimmung'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-3202434447064411384</id><published>2012-01-30T14:21:00.002+01:00</published><updated>2012-01-30T14:21:41.448+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Aktienstreuung:   50 % Deutschland, 30% China, 20% USA</title><content type='html'>Ist Ihnen aufgefallen, wie die Gewöhnung an das Ungewöhnliche immer weiter voranschreitet, so dass die Börse schon fast langweilig geworden ist? Dabei sind alle wichtigen Fragen zur Überwindung der Krise noch nicht oder nur teilweise beantwortet. Ich bleibe dabei: Die jüngsten Entwicklungen, so auch die Kurse selbst, sind für Aktien-Fans positiv zu werten, sind vielversprechend beim Blick nach vorn. Zum wiederholten Mal appelliere ich dennoch, vorsichtig und beweglich zu bleiben – böse Überraschungen sind nicht auszuschließen! Bedrohlich zuspitzen könnte sich beispielsweise der Iran-Konflikt, auch wenn Europa persisches Öl nicht unbedingt braucht – mit Ausnahme Griechenlands...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die drohende  Staatspleite Griechenlands und der besorgniserregende Anstieg der portugiesischen Renditen könnten Dax-Anlegern in der neuen Woche ordentlich die Laune verderben“, resümierten Agenturen am Sonntag.&lt;br /&gt;„Theoretisch sprechen die insgesamt wieder positivere Entwicklung der US-Konjunktur und die Nullzinspolitik der Fed für steigende Kurse – wäre da nur nicht die Eurokrise.“ Vor allem das anhaltende Gezerre um ein zweites Hilfspaket für Griechenland kann jederzeit zu Rücksetzern im Dax führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb werden die Anlagestrategen weltweit jetzt genau den Verlauf des Gipfels der EU-Staats- und Regierungschefs verflogen, bei dem das Thema Staatsschulden – natürlich  - auch ganz oben auf der Agenda steht. Mit einem Fiskalpakt – ein Doppelpack aus strengerer Haushaltsdisziplin und neuen Anstrengungen zur Ankurbelung des Wachstums – wollen die Politiker einen Ausweg aus der Schuldenkriese vorbereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Amerikaner blicken mit gemischten Gefühlen über den großen Teich. Doch geht es für die Wall Street nicht nur um die Euro-Krise: Die „Bullen“ hoffen auf eine Fortsetzung der Kette guter Nachrichten. Wie hat sich die Einschätzung der amerikanischen Perspektiven doch zum Positiven gewandelt! Wieder einmal scheint sich zu bestätigen, dass man die Erneuerungskraft der USA nie unterschätzen sollte. Und dazu trägt der Technologiesektor maßgeblich bei. Die sagenhaften Apple-Zahlen und andere Indikatoren, nicht zuletzt die Erholung der Nasdaq, belegen dies. Unsere Sonntagspresse hat sich dieser Erkenntnis mit größeren Beiträgen gewidmet: „ Die neue Lust auf Amerika“ und „Technologieaktien sind die Lieblinge der Wall Street“ lauteten die entsprechenden Headlines.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb würde ich, geschätzte Anlegerinnen und Anleger, meine Aufteilung des Aktiendepots noch nicht grundsätzlich verändern – Sie wissen ja, dass ich ganz auf das Tandem Deutschland China setze. Wer aber auf alle drei Säulen der Weltwirtschaft setzen möchte, dem könnte folgendes Modell gefallen: 50% deutsche Aktien (anstelle Europas), 30% chinesische Werte mit Binnenmarktorientierung und 20% US-Technologie. Für die Mehrheit der Anleger sollten dazu entsprechende Fonds in Frage kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens: Gemäß dem chinesischen Kalender beginnt nun das Jahr des Drachen. Schenkt man der Tierkreissymbolik Glauben, so stehen die kommenden zwölf Monate unter einem äußerst guten Stern: Kraft, Wohlstand und Erfolg sind Werte, die den Drachenjahren zugeschrieben werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-3202434447064411384?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/3202434447064411384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/aktienstreuung-50-deutschland-30-china.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3202434447064411384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3202434447064411384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/aktienstreuung-50-deutschland-30-china.html' title='Aktienstreuung:   50 % Deutschland, 30% China, 20% USA'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4196530812152469289</id><published>2012-01-30T13:56:00.000+01:00</published><updated>2012-01-30T13:56:11.475+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>DAF - Kutzers Corner: "Investieren wie die Profis"</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.daf.fm/video/kutzers-corner-investieren-wie-die-profis-50151237-DE0008469008.html" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s400/dafvideo.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4196530812152469289?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4196530812152469289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/daf-kutzers-corner-investieren-wie-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4196530812152469289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4196530812152469289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/daf-kutzers-corner-investieren-wie-die.html' title='DAF - Kutzers Corner: &quot;Investieren wie die Profis&quot;'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s72-c/dafvideo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-2055823734934612852</id><published>2012-01-27T16:26:00.000+01:00</published><updated>2012-01-27T16:26:22.030+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Profis favorisieren ganz unterschiedliche Modelle</title><content type='html'>„Die Unternehmen bestimmen endlich wieder den Handel“, überschrieb das Handelsblatt am Donnerstag seinen Marktrückblick. Doch ist dies nur die halbe Wahrheit, denn der wichtigste Treibsatz bleibt die hohe Liquidität, die in historisch niedrigen Zinsen zum Ausdruck kommt. Dies bestätigte gestern auch die Reaktion auf die amerikanische Ankündigung einer noch lange anhaltenden Null-Zins-Politik. Die Sorgen wegen der Staatsschuldenkrise in Euroland wie auch der Umschuldung der griechischen Staatsschulden spielten vor diesem Hintergrund nur noch eine untergeordnete Rolle. Vorsicht! Das ist nur eine Momentaufnahme. Sollte sich die Lage auf der politischen Ebene wieder zuspitzen, würde das auch die Börse beeindrucken. Das befürchte ich aktuell nicht, aber es wäre einfach viel zu früh, jetzt schon Entwarnung zu blasen.&lt;br /&gt;Auf jeden Fall bemerkenswert: In vielen Gesprächen ist das Bemühen der institutionellen Experten zu spüren, sich immer mehr an den neuen Wirtschafts- und Unternehmensdaten zu orientieren. Das habe ich zur Grundlage einer spontanen, völlig unwissenschaftlichen Blitzumfrage auf dem zweiten Tag des Fondskongresses in Mannheim gemacht – dem jährlichen Treffen der kompletten Investmentbranche. Das Ergebnis hat mich etwas überrascht, denn die durchweg sehr positiven Berichte von ZEW, Ifo und jetzt auch noch GfK (Verbraucherstimmung) wurden zwar mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, doch habe ich Hurra-Rufe deswegen nicht vernehmen können. Außerdem: Die gerade in den jüngster Zeit immer lauter angepriesenen deutschen Aktien sind nicht die klaren Favoriten der Experten.  Weitgehende Übereinstimmung herrschte lediglich bei der Betonung der internationalen Streuung. Ich habe die Frage gestellt, wie würden Sie persönlich jetzt 100.000 Euro anlegen, wenn Sie das Geld nicht für geplante Sachinvestitionen benötigen? Die persönliche Vermögenssituation wurde der Einfachheit halber außer Acht gelassen, als Zeithorizont „mittel- bis längerfristig, mindestens drei Jahre“ vorgegeben. Das ist an individuellen Modellen u. a. herausgekommen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;40% europäische Aktien, 30 % Emerging-Markets-Aktien mit Schwerpunkt China, 20% Emerging-Markets-Anleihen, 10% Liquidität.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;100% Aktien, davon 30% Europa, 25% USA, 25% Emerging Markets mit den Schwerpunkten Lateinamerika und China, Rest Liquidität.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;50% Anleihen Emerging Markets, zweite Hälfte Aktien, davon 20% Deutschland, 20% USA und 10% Emerging Markets.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;30% Aktien mit Übergewichtung von US-Aktien und global führenden Konzernen, 50% Anleihen, großenteils Unternehmensanleihen, 10% offene Immobilienfonds und 10% Liquidität.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;80% Aktienfonds, davon 50% Asien, 30% Europa und 20% USA, 20% offene Immobilienfonds.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Solche und ähnliche Kombinationen waren die Regel. Asien und China wurden im Aktienbereich am meisten genannt, USA und Europa etwa gleich oft. Eine klare Mehrheit der Fachleute baute auch einen größeren Anteil Anleihen ein – sei es „nur zur Sicherheit“ (deutsche Staatsanleihen) oder angesichts der teilweise noch zweistelligen Renditen (Staatsanleihen der Schwellenländer). Rohstoffe und Edelmetalle wurden dagegen nur in wenigen Ausnahmefällen erwähnt. Es sei dennoch nicht unterschlagen, dass ein einzelner Profi ganz auf Silber setzten würde, und zwar aus fundamentalen Gründen („Silber wird immer knapper in den nächsten Jahren“). Er peilt zunächst 50 Dollar an, innerhalb von etwa drei Jahren sogar die 100-Dollar-Marke. Und als „sicherste Spekulation“ galt einem Investmentrepräsentanten jetzt der Kauf der Commerzbank-Aktie.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-2055823734934612852?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/2055823734934612852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/profis-favorisieren-ganz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2055823734934612852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2055823734934612852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/profis-favorisieren-ganz.html' title='Profis favorisieren ganz unterschiedliche Modelle'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5343981916877376148</id><published>2012-01-27T16:25:00.000+01:00</published><updated>2012-01-27T16:25:28.111+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Expertenmeinung: Kräftespiel zwischen China und USA in vollem Gange</title><content type='html'>Hermann Kutzer im Börsen Radio bei &lt;a href="http://www.sbroker.de/sbl/mdaten_analyse/audio_boerse_detail?articleID=21344" target="_blank"&gt;sbroker.de&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;span class="elcopy"&gt;„Europa darf nicht weiter auseinander fallen,  denn das Kräftespiel zwischen China und USA in vollem Gange“. Was kann  Europa tun, um seine Stellung zu bewahren? Für Hermann Kutzer wird das  Jahr 2012 ein guter Jahrgang für deutsche Unternehmenstitel. (Teil 2)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.sbroker.de/sbl/mdaten_analyse/audio_boerse_detail?articleID=21371" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" src="https://www.brn-ag.de/images/brn_start.gif" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5343981916877376148?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5343981916877376148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/expertenmeinung-kraftespiel-zwischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5343981916877376148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5343981916877376148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/expertenmeinung-kraftespiel-zwischen.html' title='Expertenmeinung: Kräftespiel zwischen China und USA in vollem Gange'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5656196788935949314</id><published>2012-01-25T18:38:00.000+01:00</published><updated>2012-01-25T18:38:11.846+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Hausse / Baisse – Bitte nicht zu viel erwarten!</title><content type='html'>Was weckt breites Anlegerinteresse? Elektronische Medien, ob TV oder Online-Plattformen, messen laufend Quoten und Klicks. Und wenn es um Kapitalanlagen geht, dann stehen extreme Prognosen stets ganz oben auf der Favoritenliste der Anleger. Beispiel: In einem Börsendienst werden gleichzeitig zwei neue Kommentare eingestellt. 1.: „Mustermann-Bank: Edelmetallen drohen 2012 keine Preiseinbrüche.“ 2.: „Edelmetall-Experte Mustermann sieht Gold hat schon bald über 5.000 Dollar.“ Sie brauchen nicht dreimal zu raten, um auf die mit weitem Abstand stärker beachtete Meldung zu kommen. Immer dann, wenn Gier und Angst das Marktgeschehen überschatten, kommt es zu Übertreibungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern Abend bin ich auf das Klagen zwei unverändert skeptische Beobachter gestoßen, die Börse würde sich inzwischen nur noch von einem unrealistischen Optimismus leiten lassen. Angesichts der großen, noch ungelösten Probleme drohe den Haussiers ein bitteres Erwachen. Nun, das kommt mir wie selektive Wahrnehmung vor. Für eine Sekunde zog ich eine Strichliste positive rund negativer Überschriften in Erwägung – nicht nötig: Es ist doch offensichtlich, dass es Stimmen und Prognosen auf beiden Seiten gibt, dass die Nachrichten zu Konjunktur und Unternehmen ziemlich gemischt sind – dass es für Bullen und Börsen genügend Argumente gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund gefällt mir, einem bekennenden Optimisten, die aktuelle Börsenentwicklung ausgesprochen gut: Der Aktienmarkt reagiert zwar auf schlechte Nachrichten, aber doch verhalten und ohne in die Knie zu gehen. Außerdem stellt sich immer wieder eine Kurserholung ein, schon nach kurzer Zeit – ein gutes Zeichen! Die Börse zeigt sich widerstandsfähig, will eher weiter nach oben.&lt;br /&gt;Nur empfehle ich den Haussiers, die Erwartungen nicht zu hoch zu spannen, sondern auch die Warnungen der Gegenseite im Auge zu behalten! Das Jahr ist noch keinen Monat alt und alles ist möglich. Und Ihnen, geschätzte Anlegerinnen und Anleger, rate ich zu kritischer Distanz gegenüber marktschreierischen Thesen. Wie schwierig es ist, eine „ausgewogene“ Prognose zu stellen, mit der Sie auch etwas anfangen können, sei anhand eines aktuellen Beispiels aufgezeigt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auszüge aus einer Pressenotiz: Die Saxo Bank, Spezialist für Online-Trading und Investment, sieht in ihrem aktuellen Marktausblick schon im ersten Quartal 2012 stürmische Zeiten anbrechen. Ob ungelöste Eurokrise, staatliche Sparzwänge oder soziale Spannungen: Saxo Bank Chefvolkswirt Steen Jakobsen rechnet mit heftigen, dafür aber befreienden Unwettern. Für ihn steht fest: 2012 wird ein Schlüsseljahr … Jacobsen weiter: „Auch wenn sich ein großer Sturm bedrohlich nähert, besteht kein Anlass zur Panik. Wir sind optimistisch, dass das neue Jahr bedeutende Veränderungen mit sich bringen wird. Bis es jedoch soweit ist, werden wir ein weiteres Quartal kontraproduktiver Maßnahmen erleben, die dann aber rasch den Wendepunkt einleiten werden hin zu besseren Ufern.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aha. Behalten Sie die Volatilität im Auge – sollte sie wieder deutlich steigen, könnte dies ein Baisse-Signal sein. Und mit Blick auf Weltpolitik und Ölpreise die weitere Entwicklung im Iran-Konflikt beobachten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machen Sie weiter mit – und machen Sie’s gut!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5656196788935949314?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5656196788935949314/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/hausse-baisse-bitte-nicht-zu-viel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5656196788935949314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5656196788935949314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/hausse-baisse-bitte-nicht-zu-viel.html' title='Hausse / Baisse – Bitte nicht zu viel erwarten!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-9018707177034487325</id><published>2012-01-24T15:59:00.001+01:00</published><updated>2012-01-24T16:00:20.124+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Expertenmeinung: Das Vertrauen kehrt zurück – ein AA+ ist immer noch toll</title><content type='html'>Hermann Kutzer im Börsen Radio bei &lt;a href="http://www.sbroker.de/sbl/mdaten_analyse/audio_boerse_detail?articleID=21344" target="_blank"&gt;sbroker.de&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;„Die Börse ist ein Gewöhnungstier“ - stimmt diese Aussage für 2012? Wieso wurden die Rating-Abstufungen von 9 Euro-Ländern und weitere negative Nachrichten ignoriert? Die Ratingagentur Fitch sieht Griechenland vor dem "Bankrott-Status". Spiegelt das die aussichtslose Lage wieder? Wird die EZB unsere Versicherung für das Jahr 2012 sein? (Teil 1)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.sbroker.de/sbl/mdaten_analyse/audio_boerse_detail?articleID=21344" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" src="https://www.brn-ag.de/images/brn_start.gif" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-9018707177034487325?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/9018707177034487325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/expertenmeinung-das-vertrauen-kehrt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/9018707177034487325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/9018707177034487325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/expertenmeinung-das-vertrauen-kehrt.html' title='Expertenmeinung: Das Vertrauen kehrt zurück – ein AA+ ist immer noch toll'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4471200259634426381</id><published>2012-01-23T17:40:00.000+01:00</published><updated>2012-01-23T17:40:29.228+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>DAF - Kutzers Corner: "Auf die richtige Mischung kommt es an"</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.daf.fm/video/kutzers-corner-auf-die-richtige-mischung-kommt-es-an-50151024-DE0008469008.html" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s400/dafvideo.JPG" width="400" /&gt;&lt;span id="goog_1124014269"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="goog_1124014270"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4471200259634426381?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4471200259634426381/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/daf-kutzers-corner-auf-die-richtige.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4471200259634426381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4471200259634426381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/daf-kutzers-corner-auf-die-richtige.html' title='DAF - Kutzers Corner: &quot;Auf die richtige Mischung kommt es an&quot;'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s72-c/dafvideo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-9189419609715652952</id><published>2012-01-23T17:38:00.000+01:00</published><updated>2012-01-23T17:38:11.733+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Impressionen von einem „Bullen-Auftrieb“</title><content type='html'>Eine alte Empfehlung ist jetzt neu bestätigt worden: Wer sich als Privatmann über alle möglichen Formen der Geldanlage informieren möchte, und das an einer Stelle und hautnah in Gesprächen mit Experten unterschiedlicher Anbieter, der sollte Börsentage und Anlegermessen besuchen. So ist auch der diesjährige Dresdener Börsentag, seit Jahren einer der meistbesuchten in Deutschland, wieder von einer paar Tausend Interessenten – nicht nur aus Sachsen – intensiv genutzt worden. Die Präsentationen von 100 Ausstellern wurden von mehr als 60 Vorträgen begleitet. Da spürte mancher Gast schon so etwas wie die Qual der Wahl. Auf den ersten Blick sehen solche Veranstaltungen wie in jedem Jahr aus. Doch stellen sie – trotz ihres regionalen Charakters – auch eine Art Marktplatz da, auf dem sich bei genauerer Beobachtung tendenzielle Veränderungen erkennen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wurde an den Ständen und in den Forum über die Krise gesprochen, wurden Meinungen zur Existenz des Euro abgegeben und Prognosen für Konjunktur und Inflation gestellt. Nur: Die Gelassenheit, mit der die Privatanleger mittlerweile die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sehen, ist schon bemerkenswert. In vielen Gesprächen sind die Besucher am Samstag auffallend schnell zur Tagesordnung übergegangen: Wie entwickeln sich die Märkte weiter? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war offensichtlich, dass das Interesse an der Aktie als Sachwertanlage zunimmt. Dabei schien aber der eine oder andere Referent die Kenntnisse seiner Zuhörer zu unterschätzen, wenn er das kleine ABC der Börsenswesens abspulte. Andererseits kam es mir so vor, als hätten es die Fachleute aus dem Derivate- und Zertifikatemarkt in diesem Jahr schwerer als sonst gehabt, neue Kunden an- und auf sich zu ziehen. Auch die namhaften Münzenanbieter, bei denen man gleich einkaufen konnte, berichteten von mehr oder weniger starken Rückgängen im Umsatz mit Gold und Silber verglichen mit dem Vorjahr. Dabei herrschte übrigens weitestgehende Einigkeit unter den anwesenden Gurus, dass die Preise weiter steigen werden: Die Goldprognosen bewegten sich zwischen gut 2000 und 2350 Dollar bis Ende des Jahres. Überrascht war ich aber vor allem von dem ausgeprägten Interesse der Privatanleger an elektronischen Handelsmöglichkeiten und dem modernen Trading – etwa mit CFDs. Die Tradinghäuser mit ihren immer weiter entwickelten Plattformen bildeten auch einen klaren Schwerpunkt im Ausstellungs- wie im Konferenzbereich.&lt;br /&gt;Börsentage sind ein „Bullen-Auftrieb“ – was sonst. Dennoch lohnt es sich, Augen und Ohren weit aufzumachen, um die durchaus unterschiedlichen Einschätzungen von Chancen und Risiken der Experten für die eigene Meinungsbildung mitzunehmen. Mir hat eine Präsentation der Erste Bank (Österreichischer Sparkassensektor) besonders gut gefallen, die auf folgenden – für sich genommen nicht spektakulären – Erkenntnissen beruht:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;In jeder Marktphase gibt es auch Gewinner.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Man sollte aus der Vergangenheit lernen, denn es gab immer wieder schwierige Marktphasen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Keine Anlageklasse hat immer funktioniert.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eine Streuung auf unterschiedliche Anlageklassen hat gute Ergebnisse geliefert.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Dazu wurden den Dresdner Besuchern anschauliche Übersichten gezeigt mit der Wertentwicklung unterschiedlicher Anlageklassen – und zwar einmal Krise plus 3 Jahre zum anderen und Krise plus 10 Jahre. Es wurden neun Krisen seit der Ölkrise 1973 unter die Lupe genommen. Daraus zwei Teilergebnisse: Nur ein einziges Mal – nach der Japan-Krise von 1990 – endete ein Betrachtungszeitraum im Minus! Und: Am häufigsten ganz oben oder zumindest in der Spitzengruppe der Wertentwicklung war das Rohöl zu finden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-9189419609715652952?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/9189419609715652952/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/impressionen-von-einem-bullen-auftrieb.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/9189419609715652952'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/9189419609715652952'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/impressionen-von-einem-bullen-auftrieb.html' title='Impressionen von einem „Bullen-Auftrieb“'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5268943324720438184</id><published>2012-01-18T16:52:00.000+01:00</published><updated>2012-01-18T16:52:22.022+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Privatanleger besser als ihr Ruf</title><content type='html'>Spielen Sie, liebe Anlegerinnen und Anleger, für das Geschehen an den Weltbörsen überhaupt noch eine Rolle? Nein, längst nicht mehr, zumindest nicht direkt. Aus Ihrem Blickwinkel ist auch die umgekehrte Frage wichtiger: Wie wirkt sich das Börsengeschehen auf das Verhalten der Anleger aus? Nur wenige Tage nach der bemerkenswert positiven Aktionärsstatistik des Deutschen Aktieninstituts (DAI) ist in Frankfurt eine weitere, aber ganz anders geartete  Untersuchung vorgelegt worden, die mit dem Vorurteil aufräumt, die Deutschen hätten die Lust an der Aktie verloren und der Börse den Rücken zugewandt. Im Gegenteil, die noch oder wieder aktiven Aktienfans sind beweglicher denn je, verhalten sich jedenfalls professioneller, als oft behauptet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Privatanleger haben das schwache Aktienjahr 2011, in dem der Dax per saldo rund 15 Prozent verloren hat, überwiegend zu Käufen an der Börse genutzt. Besonders während des Börsenabsturzes ab August übertrafen die Aktienkäufe der Privaten ihre Verkäufe sehr deutlich. Dies ist ein Ergebnis der bisher größten Datenauswertung zum Verhalten von Privatanlegern in Deutschland. Sie ist von der Deutschen Wertpapier Service Bank (dwpbank) auf Basis von rund 5 Millionen Wertpapierdepots vorgenommen worden; in diese  hochaggregierte Erhebung wurden sämtliche Dax 30, MDax, TecDax und SDax betreffenden Aktientransaktionen einbezogen. Die Messung des Verhaltens erfolgte mittels eines Quotienten, bei dem das Euro-Volumen aller Käufe bei den beobachteten Transaktionen durch jenes der Verkäufe dividiert wird. Werte über 1 signalisieren überwiegende Kaufaktivität, Werte unter 1 hingegen überwiegende Verkaufsaktivität. Bezogen auf alle Marktteilnehmer (Privatanleger und institutionelle Anleger) beläuft sich der Quotient immer auf 1, bezogen auf einzelne Anlegergruppen jedoch kann er deutlich abweichende Werte annehmen und drückt so deren spezifisches Verhalten aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gesamtjahr 2011 ergibt die Datenauswertung für die Privatanleger einen Kaufquotienten von 1,14, das heißt, der Wert der Käufe überstieg den der Verkäufe um 14 Prozent. In den ersten sieben Monaten des Jahres, in denen der Dax sich unter dem Strich etwa seitwärts bewegte, wies auch der Kaufquotient insgesamt einen neutralen Wert von 1,01 auf. Besonders hoch jedoch lag er dann in der Periode des Dax-Absturzes im Zuge der Eurokrise ab Anfang August 2011. Allein im Crashmonat August, als der Index nahezu 21 Prozent einbüßte, überstiegen die Käufe der Privatinvestoren deren Verkäufe um 91 Prozent. Von August bis Dezember insgesamt lag der Wert bei plus 44 Prozent (Kaufquotient 1,44). Noch eine Überraschung: Zu den Favoriten der Privatanleger in diesem Zeitraum zählten die durch die Eurokrise stark unter Druck geratenen Bankaktien: Die Käufe bei Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank zusammen überstiegen die Verkäufe um 64 Prozent (Kaufquotient 1,64).  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommentiert die dwpbank: „Die Auswertung unserer Daten zeigt, dass Privatanleger in der Eurokrise 2011 alles andere als ängstlich an der Börse agiert haben …  Die angeblich “schwachen Hände“ der Privatanleger lassen sich auf dieser Basis in keiner Weise bestätigen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das im abgelaufenen Jahr zu beobachtende antizyklische Verhalten der Privatanleger sagt allerdings noch nichts über den individuellen Anlageerfolg aus! Jeder muss für sich entscheiden, ob es im Nachhinein richtig war, wenn er sich wie die Mehrheit der Privaten verhielt und im Oktober, als der DAX eine deutliche Zwischenerholung erlebte, seine Aktienengagements deutlich abbaute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So positiv die Zahlen insgesamt auch sein mögen – Privatanleger agieren dem instabilen Umfeld entsprechend immer kurzfristiger, weil misstrauischer. Die Gemeinde der Trader wächst. Die Aktie sollte aber doch als ein typisch langfristiges Investment betrachtet werden. Dann ist sie auch attraktiver als andere Anlageklassen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5268943324720438184?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5268943324720438184/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/privatanleger-besser-als-ihr-ruf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5268943324720438184'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5268943324720438184'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/privatanleger-besser-als-ihr-ruf.html' title='Privatanleger besser als ihr Ruf'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-8729566655305179363</id><published>2012-01-16T17:03:00.001+01:00</published><updated>2012-01-16T17:03:51.709+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Fondsmanager weltweit optimistisch für Eurozone</title><content type='html'>Investmentprofis weltweit gehen davon aus, dass in diesem Jahr kein Land aus&lt;br /&gt;der Eurozone austreten wird. Zudem wird die Gründung einer Fiskalunion innerhalb der nächsten 10 Jahre erwartet. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Aviva Investors Multi Manager-Team unter 188 Fondsmanagern durchgeführt hat.&lt;br /&gt;Die Ergebnisse kommen zu einem interessanten Zeitpunkt, nimmt doch gerade jetzt die Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds IWF) die Verhandlungen über weitere Kredite für Griechenland sowie das Programm zur wirtschaftlichen Anpassung für die nächsten drei Jahre in Athen wieder auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aviva Investors befragte die Investmentprofis zu ihren Erwartungen für die Eurozone in diesem Jahr und darüber hinaus: Während 41% der befragten Fondsmanager davon ausgehen, dass mehrere Länder innerhalb der nächsten zehn Jahre die Eurozone verlassen werden, rechnen nur 23% mit Austritten in diesem Jahr. Die verbleibenden 36% stimmen nicht zu oder glauben, dass es neben Austritten auch Beitritte geben wird oder wissen einfach keine Antwort. Weiterhin sind mehr als die Hälfte der Befragten (52%) optimistisch in Bezug auf die Zukunft der Eurozone und erwarten innerhalb der nächsten zehn Jahre die Gründung einer Fiskalunion. Allerdings glauben immerhin 41% nicht, dass es der EZB oder der Politik gelingen wird, bis Ende dieses Jahres ausreichend Vertrauen in die Eurozone herzustellen.&lt;br /&gt;Nick Mansley, Global Director der Aviva Investors Multi Manager, kommentiert die Ergebnisse: „Dies ist unsere erste Umfrage unter externen Fondsmanagern aller wichtigen Anlagenklassen weltweit. Generell besteht kein Konsens über die Zukunft des Euro. Während wir weiterhin die Fähigkeit unserer Fondsmanager überprüfen, mit den Auswirkungen eines möglichen Zusammenbruchs der Eurozone fertig zu werden, zeigen die Umfrageergebnisse doch zumindest, dass die Fondsmanager auf Sicht eines Jahrzehnts mehrheitlich optimistischer sind und in der Gründung einer Fiskalunion eine mögliche Grundlage zur Stabilisierung des Euro sehen.“&lt;br /&gt;Aviva Investors befragte die Investmentmanager auch zu BIP-Wachstum, Zinssätzen und Inflation: Bei einem Vergleich zwischen den USA, Großbritannien und Deutschland geben 83% der Befragten an, sie erwarteten das größte BIP-Wachstum 2012 in den USA, wohingegen 17% Deutschland vorne sehen. Dagegen glaubt kein Fondsmanager, dass Großbritannien das höchste BIP unter diesen drei Volkswirtschaften erzielen wird. Allerdings geht knapp die Hälfte (48%) davon aus, dass die Briten die höchste Inflation verzeichnen werden.&lt;br /&gt;Nach ihren Erwartungen für steigende Zinssätze befragt, prophezeien mehr als die Hälfte der Anlageprofis (54%) einen Anstieg des Zinsniveaus vor Ende 2013. Am ehesten werden steigende Zinsen in den USA und am wenigsten in der EU erwartet. Ein Drittel der Befragten (33%) rechnet frühestens im Jahr 2014 mit steigenden Zinsen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-8729566655305179363?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/8729566655305179363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/fondsmanager-weltweit-optimistisch-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8729566655305179363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8729566655305179363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/fondsmanager-weltweit-optimistisch-fur.html' title='Fondsmanager weltweit optimistisch für Eurozone'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-3080824725450499737</id><published>2012-01-16T16:59:00.000+01:00</published><updated>2012-01-16T16:59:32.622+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Börsenprognosen – Der Fahrplan für den Dax</title><content type='html'>&lt;b&gt;Man muss nicht  viel von Börsenprognosen halten – obwohl wir sie brauchen. Man mag Börsenprognosen auch trefflich kritisieren – weil  sie meist nicht eintreffen. Man kann das Thema aber auch einmal augenzwinkernd-spöttisch behandeln – wie jetzt durch das Team von Greiff Capital Management geschehen. Orientieren auch Sie sich am Dax-Fahrplan 2012 des von mir geschätzten unabhängigen Fondsberaters mit Sitz in Freiburg.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-lzF4q4kS1YE/TxLtxmK3tJI/AAAAAAAAAXc/cT3OpOiBHHc/s1600/greiffchart.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="258" src="http://1.bp.blogspot.com/-lzF4q4kS1YE/TxLtxmK3tJI/AAAAAAAAAXc/cT3OpOiBHHc/s400/greiffchart.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;„Was sollen die schwammigen Prognosen der vielen Investmenthäuser, wenn sie doch nur alle möglichen Optionen für das Börsenjahr 2012 offen lassen? Wir machen es konkret und liefern Ihnen den Fahrplan für den Dax-Verlauf 2012: Ein El Dorado für Wellenreiter und Linealartisten, die gerne mal spüren wollen, was es heißt, in einem Jahr 30% Verlust zu realisieren und dann dem 50% Anstieg mit leerem Depot hinterher zu schauen. Mit anderen Worten: Ein Jahr, welches volatilitätsanfälligen Trendfolgern erneut Schweißperlen auf die Stirn zaubern wird. Jetzt aber mal konkret:&lt;br /&gt;· Das Jahr beginnt stark und führt den Dax auf ein Jahreshoch bei 6654 Punkten. Ein Plus von knapp 13% innerhalb kürzester Zeit. Der Anstieg ist jedoch alleine der üblichen Jahresneupositionierung vieler Investoren geschuldet, die Hoffnung auf ein besseres Aktienjahr haben. Gleichzeitig sorgt eine weitere Lockerung der Notenbankpolitik für ausreichend Liquidität im Markt. Bundespräsident Christian Wulff bleibt weiterhin im Amt.&lt;br /&gt;· Im Februar kann Italien seine fälligen Staatsanleihen am Kapitalmarkt nicht mehr refinanzieren. Italiens Zinsen steigen bis auf 10%! Spekulationen über den Zusammenbruch des Euroraumes machen die Runde. Bild titelt: „Der Euro ist tot!“. Die Aktienmärkte gehen auf Talfahrt. John Higgins wird erneut Snooker-Weltmeister in Berlin.&lt;br /&gt;· Bis zum April fällt der Dax auf 5007 Punkte und Griechenland tritt aus dem Euroraum aus! Italien und Spanien werden über die EZB refinanziert, die Rest-EU begibt Eurobonds. Die Märkte bleiben skeptisch und der Euro fällt auf ein Tief 1,05 Dollar je Euro! Nicolas Sarkozy verpasst im ersten Wahlgang die Mehrheit und verunsichert damit weiter die Eurozone. Prinzessin Kate und Prinz William erwarten Zwillinge.&lt;br /&gt;·  „Sell in may“ macht diesmal jeder: Der Dax erreicht ein neues Mehrjahrestief bei 4503 Punkten. Zeitweise werden europäische Börsen vom Handel ausgesetzt. Krisengipfel der Eurostaaten sorgen für einen radikalen Schnitt und beschließen die Finanzunion mit der Monetarisierung aller Staatsschulden durch die EZB! Die Märkte reagieren sofort und stoppen den 32,2%igen Rückgang vom Jahreshoch, um binnen weniger Minuten 500 Punkte zu steigen. Der Euro steigt binnen weniger Minuten um 12% gegenüber dem Dollar. Krisengewinner Gold verliert in kürzester Zeit 30% an Wert. Bundespräsident Wulff hält eine bewegende Rede zur Lage der Nation.&lt;br /&gt;· Die Euro- Staatengemeinschaft beschließt eine umfangreiche Reduzierung der Staatsquote, kürzt Subventionen und staatliche Transferleistungen. Während die Bürger noch auf der Straße für soziale Gerechtigkeit demonstrieren, beginnt der Dax eine nachhaltige Rally! Sarkozy wird wiedergewählt im zweiten Wahlgang, der Wahlkampf in den USA heißt: Barack Obama gegen Mitt Romney! Deutschland gewinnt das Finale der Europameisterschaft gegen Spanien mit 14:13 im Elfmeter-Schießen.&lt;br /&gt;· Beflügelt von starken Unternehmenszahlen, einer Stabilisierung des Euroraumes und überraschenden Rating-Aufwertungen von Eurostaaten steigt der Dax auf ein neues Jahreshoch bei 6964 Punkten. Vom Tief bis zum Hoch legt der Dax eine Rally von 55% hin! Der Euro steigt auf 1,45 Dollar je Euro an! Investoren kehren im großen Stil an die Aktienmärkte zurück. Was am Jahresanfang unmöglich erschien: Finanzwerte performen besser als Gold!&lt;br /&gt;·  Der Dax beschließt das Jahr bei 6785 Punkten und einem Jahresplus von 15%! Wie langweilig! In der Neujahrsansprache lobt Bundespräsident Christian Wulff den Zusammenhalt der Bürger und Bürgerinnen während der Krise, die umsichtige Politik der europäischen Regierungen, sowie die Pressefreiheit! Er prophezeit den Bürgern für 2013 einen Anstieg Ihres Wohlstandes.&lt;br /&gt;·  Ist diese Prognose wahrscheinlich? Ja, genauso wie alle anderen Prognosen, die Sie dieser Tage erhalten. Wenn es Ihnen Freude bereitet darauf zu wetten, dann bitteschön! Allen anderen empfehlen wir flexible vermögensverwaltende Konzepte, denn diese werden auch 2012 keinen Pfifferling auf Prognosen geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-3080824725450499737?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/3080824725450499737/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/borsenprognosen-der-fahrplan-fur-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3080824725450499737'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3080824725450499737'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/borsenprognosen-der-fahrplan-fur-den.html' title='Börsenprognosen – Der Fahrplan für den Dax'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-lzF4q4kS1YE/TxLtxmK3tJI/AAAAAAAAAXc/cT3OpOiBHHc/s72-c/greiffchart.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-2657387652177426733</id><published>2012-01-13T23:01:00.002+01:00</published><updated>2012-01-13T23:01:47.515+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Überraschung: Die Aktionäre kehren zurück!</title><content type='html'>Trendwende bei Aktienanlegern? Noch etwas zu früh, um es ohne Fragezeichen zu formulieren. Aber sie ist bemerkenswert, für mich eine dicke Überraschung – die neue Statistik des Deutschen Aktieninstituts (DAI), die halbjährlich erstellt wird: Rund 4,1 Millionen Anleger oder 6,3 Prozent der Bevölkerung hielten im zweiten Halbjahr 2011 direkt Aktien. Dies bedeutet gegenüber dem ersten Halbjahr einen Anstieg um 407.000, im Gesamtjahr 2011 sogar um 683.000 Aktionäre. Die Zahl der Anleger in einzelne Aktien ereichte damit den höchsten Stand seit fünf Jahren. „Zahlreiche Anleger haben die z. T. erheblichen Kursschwankungen im zweiten Halbjahr zum gezielten Einstieg in Einzelwerte genutzt“, erläuterte Rüdiger von Rosen, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Aktieninstituts, die Ergebnisse der TNS-Infra­test-Umfrage im Auftrag des DAI. „Dies spricht für eine gestiegene Reife der Aktienanleger.“ Angesichts des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds könnte sich hier eine Trendwende andeuten.&lt;br /&gt;Deutlich geringer nahm hingegen die Zahl der Anleger in Aktienfonds und Gemischten Fonds zu, die im zweiten Halbjahr 2011 um 89.000 auf 6,2 Millionen bzw. 9,6 Prozent der Bevölkerung stieg. Insgesamt nahm die Gesamtzahl der Aktionäre und Besitzer von Aktienfondsanteilen im zweiten Halb­jahr 2011 um 356.000 zu. Damit waren 8,7 Millionen Anleger in Deutschland direkt und/oder indirekt in Aktien investiert. Dies entspricht 13,4 Prozent der Bevölkerung. &lt;br /&gt;Ausgerechnet in einem besonders schwierigen Jahr haben die Bundesbürger wieder die Börse entdeckt? Schon jetzt darf man der nächsten Halbjahresstatistik Mitte 2012 entgegenblicken. Nun gut, der These von der gestiegenen Reife mag man als Beobachter nicht widersprechen. Ich vermute aber, dass zudem das Phänomen einer wachsenden Beliebtheit des kurzfristigen systematischen Tradings in Aktien eine Rolle für die Erholung der Zahlen eine Rolle gespielt hat. Auf jeden Fall wird eine alte Erkenntnis bestätigt: Die geldpolitischen Rahmenbedingungen sind für die Entwicklung der Aktienmärkte von überragender Bedeutung, die Monetaristen können sich also wieder die Hand reichen. Je mehr Liquidität im Markt, je niedriger der Preis des Geldes (= Zins) dadurch wird, um so mehr suchen Anleger attraktivere Ziele – die Aktie eben.&lt;br /&gt;Deshalb wird auch von Schweizer Seite der Aspekt der Dividendenrendite beleuchtet: Aktien mit einer hohen Dividendenrendite bieten nach Einschätzung von Peter Stenz, Senior Portfolio Manager von Swisscanto, momentan eine attraktive Abgeltung des eingegangenen Risikos. „Besonders im Vergleich zu anderen Assetklassen zeigt sich der Vorteil einer konservativen Dividendenstrategie. Zum Beispiel gegenüber Staatsanleihen. Die Zinsen für diese Papiere bester Qualität sind heute so tief, dass sie nicht einmal einen Schutz vor der geringen Inflation bieten … Betrachtet man nun Aktien von soliden Unternehmen, die regelmäßig hohe Dividenden zahlen, sind Eigenschaften zu erkennen, die auch für Anleger mit geringerer Risikobereitschaft interessant sind. Denn hohe und stetige Dividendenzahlungen sind Merkmale von Unternehmen, die auch unter schwierigen konjunkturellen Bedingungen gute Gewinne erzielen."&lt;br /&gt;Wichtig: Unternehmen, die hohe Dividenden ausschütten, sind tendenziell von besserer Qualität als andere und verfolgen etablierte, stabile Geschäftsaktivitäten, die profitabel und cash-generierend sind. Zudem verfügen sie oftmals über solide Wettbewerbspositionen und liefern mit Dividendenzahlungen Hinweise über ihre finanzielle Stärke sowie über ihr Vertrauen in die künftige Geschäfts- und Gewinnentwicklung. Der Swisscanto-Stratege erwartet fürs neue Jahr eine durchschnittliche Dividendenrendite in Europa von 4,5 Prozent und hält die Aktienmärkte derzeit für günstig bewertet.&lt;br /&gt;Machen Sie weiter mit – und machen Sie’s gut!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-2657387652177426733?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/2657387652177426733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/uberraschung-die-aktionare-kehren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2657387652177426733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2657387652177426733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/uberraschung-die-aktionare-kehren.html' title='Überraschung: Die Aktionäre kehren zurück!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-2472939171853015096</id><published>2012-01-11T18:35:00.002+01:00</published><updated>2012-01-11T18:35:56.768+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Mut zum Optimismus breitet sich aus</title><content type='html'>Ein Rückblick auf die neue monatliche Absatzstatistik des Investmentverbands BVI: Institutionelle Investoren haben der Investmentfondsbranche im November 11,7 Mrd. Euro neue Mittel anvertraut. Davon investierten die Anleger 7,7 Mrd. Euro in Spezialfonds und 4,0 Mrd. Euro in Portfolien außerhalb von Investmentfonds. Aus Publikumsfonds flossen dagegen 5,2 Mrd. Euro ab, davon allein 3,9 Mrd. Euro aus Rentenfonds ab. Angesichts der europäischen Staatsschuldenkrise verkauften die Anleger insbesondere Fonds mit Schwerpunkt auf Euro-Anleihen (2,3 Mrd. Euro). Auf die Kursschwankungen am Aktienmarkt, als der DAX in der zweiten Novemberhälfte zwischenzeitlich auf fast 5.400 Punkte absackte, reagierten Anleger mit Anteilscheinrückgaben von 1,4 Mrd. Euro. Zuflüsse verbuchten Mischfonds und Geldmarktfonds mit jeweils 0,3 Mrd. Euro. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was heißt das? Zunächst einmal, dass viele Großanleger optimistischer für den Aktienmarkt als Private – auch andere Erhebungen im zweiten Halbjahr 2011 gingen in diese Richtung. Das relativ günstige Absatzbild bei den Mischfonds zeigt ferner, dass die anlagebereiten Privatanleger sinnvollerweise ihre Risiken besser streuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fondsstrategen der ING Investment Management bestätigen vorsichtigen Optimismus der Institutionellen: „Seit dem 3. Januar 2012 sind wir bei Aktien und Rohstoffwerten leicht übergewichtet. Die Weltkonjunktur belebt sich nicht nur in den USA, sondern auch in den Emerging Markets und Deutschland. Insgesamt hat sich die europäische Wirtschaft stabilisiert. Seit einem Jahr sehen wir nun erstmals zyklische Trends und Marktdynamiken, die im Zusammenspiel ein günstiges Umfeld für Risiko-Assets wie Aktien und Rohstoffwerte schaffen. Bei Rentenwerten sind hochverzinsliche Unternehmensanleihen am interessantesten.“&lt;br /&gt;Soeben kommen die mit gewisser Spannung erwarteten ersten BIP-Schätzungen 2011 vom Statistischen Bundesamt. Im Mittelpunkt: Unsere Wirtschaft hat sich im letzten Quartal ganz leicht abgeschwächt – kein Wunder angesichts des schwächeren europäischen Umfelds, aber keine Überraschung und nicht schlimm. Denn von einer Rezession sind wir noch weit entfernt, und es mangelt ja auch nicht an ausgesprochen guten Lageberichten aus der Wirtschaft selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr sympathisch klingt in meinen Ohren die brandaktuelle „taktische“ Einstellung und ihre Begründung des Giganten Allianz Global Investors (AGI): „Mit dem letzten EU-Gipfel und der Liquiditätsausweitung der Notenbanken weltweit scheint ein wichtiger Schritt zur die Bewältigung der Krise vollzogen. Eine Lösung in Richtung europäischer Fiskalunion zeichnet sich ab, wenngleich die beschlossenen Punkte lediglich langfristige Probleme adressieren.  Wachsende Konjunkturrisiken, insbesondere in der Eurozone, und negative Rückkoppelungseffekte als Folge der lang anhaltenden EU-Schulden- und Vertrauenskrise sollten das Sentiment weiter belasten. Die jüngsten fundamentalen Faktoren geben jedoch Grund zur Hoffnung.&lt;br /&gt;Renditesuchende Liquidität trifft auf attraktive Bewertungen, hohe Dividendenrenditen und historisch niedrige Aktieninvestitionsquoten. Die Politische-Unsicherheits-Prämie und damit die Volatilität an den Märkten dürfte allerdings weiter hoch bleiben, so dass sich eine neutrale Gewichtung von Aktien gegenüber Anleihen empfiehlt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jawohl. Nur würde ich ausgesprochen langfristigen und eher passiven Anlegern empfehlen, die Aktie gegenüber der Anleihe allmählich höher zu gewichten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-2472939171853015096?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/2472939171853015096/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/mut-zum-optimismus-breitet-sich-aus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2472939171853015096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2472939171853015096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/mut-zum-optimismus-breitet-sich-aus.html' title='Mut zum Optimismus breitet sich aus'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-7263591978138062909</id><published>2012-01-09T15:40:00.002+01:00</published><updated>2012-01-09T15:40:46.286+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Nicht rauf, nicht runter = Nicht schlecht</title><content type='html'>Sind wir nach der ersten Woche schon klüger als vorher? Ich befürchte, nein. Die Unsicherheit bleibt, aber die Nervosität hat nicht noch zugenommen. Enttäuschte Börsianer sehen in drohenden Pleiten  von Griechenland und Ungarn eine weitere Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise. Andererseits proben gerade jetzt Angela Merkel und Nicolas Sarkozy den Schulterschluss, um Europa weiter voranzubringen. Im Osten wie im Westen nicht viel Neues. Und das ist besser, als es viele Pessimisten erwartet haben. Die Börsen sind verhalten ins neue Jahr gestartet. Und es sieht momentan so aus, als sei eine stärkere, nachhaltige Bewegung in die eine oder andere Richtung unwahrscheinlich – immer voraussetzend, dass dramatische und überraschende Entwicklungen ausbleiben.&lt;br /&gt;Übrigens: Sollte unser Bundespräsident in den nächsten Tagen entgegen seinen beharrlichen Ankündigungen doch das Handtuch werfen, würde das mit Sicherheit keinen Schwächeanfall an der Börse auslösen.&lt;br /&gt;Ein positiver Impuls auf den Aktienmarkt könnte (könnte!) tatsächlich von Fortschritten in den deutsch-französischen Krisengesprächen im Vorfeld des in drei Wochen stattfindenden EU-Sondergipfel ausgehen. Beachtenswert auch deshalb, weil Kanzlerin und Präsident nicht nur die Umsetzung des „Fiskalpakts“, der die Euro-Länder sowie EU-Staaten zu mehr Haushaltsdisziplin verpflichten soll, vorantreiben wollen. Berlin und Paris loten auch Wege für mehr Wachstum und Beschäftigung aus. Umgekehrt glaube ich nicht, dass weitere Hiobsbotschaften aus Griechenland die Börsianer noch schocken können – man weiß aber nie, wie die Märkte im Falle des Falles tatsächlich reagieren werden.&lt;br /&gt;Vorsicht schließlich beim Blick das Kräftemessen am Persischen Golf! Durch das Nadelöhr Straße von Hormus wird immerhin ein Fünftel der weltweiten Ölexporte verschifft. Eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Iran und den USA würde die Märkte gewiss beeindrucken, den die politischen wie wirtschaftlichen Folgen könnten unabsehbar schlimm werden. So wäre eine Verknappung des Rohöls mit der Folge dauerhaft noch höherer Preise eine zusätzliche große Hypothek für die Weltwirtschaft. 2011 war schon das teuerste Öljahr der Geschichte mit einem Durchschnittspreis von 110 Dollar je Fass Rohöl. Dieses Jahr wird es mindestens genauso schlimm, befürchten nicht wenige Fachleute – und das trotz der Erwartung einer globalen Wirtschaftsflaute, im Zuge derer die Ölpreis eigentlich sinken müssten. &lt;br /&gt;Gemütlich wird es für Sie, liebe Anlegerinnen und Anleger, also nicht. Der Aktienmarkt hat im Moment aber keine schwachen Beine. Und das ist ja auch schon was.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-7263591978138062909?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/7263591978138062909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/nicht-rauf-nicht-runter-nicht-schlecht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/7263591978138062909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/7263591978138062909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/nicht-rauf-nicht-runter-nicht-schlecht.html' title='Nicht rauf, nicht runter = Nicht schlecht'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5855242217342133876</id><published>2012-01-09T15:38:00.000+01:00</published><updated>2012-01-09T15:38:43.501+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>DAF - Kutzers Corner: Nicht rauf, nicht runter - nicht schlecht</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.daf.fm/video/kutzers-corner-nicht-rauf-nicht-runter---nicht-schlecht-50150624-DE0008469008.html" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s320/dafvideo.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5855242217342133876?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5855242217342133876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/daf-kutzers-corner-nicht-rauf-nicht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5855242217342133876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5855242217342133876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/daf-kutzers-corner-nicht-rauf-nicht.html' title='DAF - Kutzers Corner: Nicht rauf, nicht runter - nicht schlecht'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s72-c/dafvideo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-900106013173281696</id><published>2012-01-06T16:57:00.002+01:00</published><updated>2012-01-06T16:57:54.162+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Rohstoffe – Vorsicht, nichts für Einsteiger!</title><content type='html'>Gold, Öl oder Kaffee? Wir leben ja in einer Zeit der Sachwertanlagen, weil dem Papiergeld nachhaltig misstraut wird. Neben der Beteiligung am Produktivkapital durch Aktien und den bei Bundesbürgern traditionell besonders beliebten Immobilien gehören Rohstoffe zum engeren Kreis der handfesten Investments. Aber Vorsicht! Die sogenannten „Commodities“ sind nichts für Anfänger!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute möchte ich einmal Werbung für meinen früheren, langjährigen Arbeitgeber machen: Das „Handelsblatt“ hat in seiner Wochenendausgabe die Rohstoffmärkte 2012 zu einem Spezial gemacht, das es Wert ist, einmal studiert und/oder als aktuelles Nachschlagewerk aufbewahrt zu werden. Auf zehn Seiten werden alle wichtigen Marktsegmente ausführlich und mit Prognosen durchsetzt behandelt – außerdem zum Teil auch informativ illustriert. Daraus einige thematische Highlights:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wohin treibt der Ölpreis?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Spekulanten entdecken Kaffee, Zucker und Weizen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was folgt auf den Goldrausch?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was Chinas Rohstoffhunger für die Anleger bedeutet.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Gerade auf diesem Gebiet sollten sich wirklich nur Anleger tummeln, die Zeit für ein ausreichendes Informationssammeln aufbringen können. Nicht vergessen: Den Rohstoffmarkt kann es nicht geben, dafür sind die Produkte viel zu heterogen. Überdies geht es ja nicht nur um die Frage, ob man eine Anlageobjekt kaufen sollte oder nicht (Asset Allocation), sondern auch um das Wie, das hier eine besondere Rolle spielt. Deshalb bekräftige ich an dieser Stelle meinen Appell, vor einem Einstieg in die bunte Welt der Commodities nicht allein den oder die Favoriten zu bestimmen, sondern sich gleichzeitig zu fragen, welches Anlageinstrument dafür am besten geeignet sei (Future, Option, Aktie, Fonds, Zertifikat etc.). Im Zweifel sollte man mit Aktien führender Rohstoffunternehmen beginnen – Goldminenwerte sind ja nicht zu unrecht ziemlich populär. &lt;br /&gt;Noch ein wichtiger Hinweis: Rohstoffpreise werden naturgemäß von ganz unterschiedlichen Faktoren bestimmt. Beispiel: Für das Industriemetall Kupfer sind Weltkonjunktur, speziell die chinesische Nachfrage und aktuelle Veränderungen im Angebot (etwa durch längere Streiks in Minen) relevant. Beim Kaffee hingegen ist es eher das Wetter. Heute werden solche „natürlichen“ Faktoren aber immer stärker durch Operationen internationaler Großanleger überschattet – große Kapitalsammelstellen (z.B. US-Pensionskassen und ähnliche Institutionen) haben die Rohstoffmärkte als Spielfeld entdeckt. Das erschwert die Preisprognose zusätzlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirft man einen Blick auf die Performance der wichtigsten Rohstoffindizes in 2011, so fällt das Ergebnis sehr ernüchternd aus: Der S&amp;amp;P GSCI fiel um ein Prozent und der DJ UBS, der vor allem zahlreiche Industriemetalle und Agrarwerte enthält, brach um mehr als 13 Prozent ein. Der CRB-Rohstoffindex verlor ebenso wie der MSCI World Aktienindex rund acht Prozent. Während Energiewerte und Edelmetalle zu den Gewinnern des Jahres gehörten, wurden Industriemetalle und Agrarwerte besonders hart abgestraft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-900106013173281696?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/900106013173281696/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/rohstoffe-vorsicht-nichts-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/900106013173281696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/900106013173281696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/rohstoffe-vorsicht-nichts-fur.html' title='Rohstoffe – Vorsicht, nichts für Einsteiger!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4151224761197799650</id><published>2012-01-04T16:46:00.002+01:00</published><updated>2012-01-04T16:46:50.019+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Aktienrallye – Beim Start nicht gleich übertreiben!</title><content type='html'>Seien wir zufrieden! Das war in meinen Augen ein Start nach Maß, denn der oft zu beobachtende Neujahrsoptimismus hat sich auch in den beiden ersten Tagen 2012 durchsetzen können. Und die etwas schwächere Eröffnungsphase zur Wochenmitte ist ein wichtiges Signal: Nur nicht übertreiben, denn die Risiken sind ja noch nicht vom Tisch! So gesehen haben Sie, wenn Sie Zuschauer geblieben sind, noch nichts verpasst, denn ein fester Aufwärtstrend hat sich ja noch nicht etabliert. Dass muss auch nicht gleich im ersten Monat eines Jahresgeschehen. Interessant: Am Dienstag auf den Online-Übersichtstabellen noch alles (!) grün, d.h. überall Kurssteigerungen – Aktien, Gold, Öl, Euro. Heute in der Veränderungsspalte alles rot. Für mich ein deutlicher Hinweis, dass die Märkte nach wie vor vom Trading der Großanleger bestimmt werden. Mit anderen Worten: Das sind noch keine längerfristigen Positionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich greife von den aktuellen Marktbetrachtungen einmal drei prominente Namen heraus, die sich viel Mühe geben, das Nebeneinander von Chancen und Risiken an den Börsen zu beschreiben. So erinnert Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees von Carmignac Gestion, daran, dass die Ende Dezember durch die EZB zu einem Zinssatz von 1% über drei Jahre gewährte umfangreiche Liquidität  für die Banken eine willkommene Finanzspritze darstelle. Diese erwartete Maßnahme senkt ihre Finanzierungskosten und ihr Liquiditätsrisiko. Doch ihr Umfang sollte nicht überschätzt werden: „Die europäische Krise bleibt uns mit Beginn des Jahres 2012 in ihrem ganzen Ausmaß erhalten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich klingt es bei der Zürcher Swisscanto Investment: „Das europäische Bankensystem befindet sich auf der Notfallstation der Europäischen Zentralbank. Als akute Sofortmaßnahme dürfen sich die Banken für drei Jahre kostengünstig bei der EZB mit Liquidität versorgen. Damit ist die Gefahr eines Zusammenbruchs des europäischen Bankensystems vorläufig gebannt und eine schwere Belastung der Finanzmärkte massiv reduziert worden.  Die Problematik der Banken mit ihrem Eigenkapitalbedarf bleibt dagegen ungelöst.“ Die Schweizer rechnen für Aktien mit einer Fortsetzung der Erholung: „Die anhaltende Risikoaversion der Anleger und unsere Bewertungsmodelle geben Kaufsignale. Selbst wenn die aktuellen Gewinnprognosen 2012 für die europäischen Unternehmen angesichts der drohenden Rezession in Europa weiter nach unten revidiert werden, sind deren Aktien extrem günstig bewertet.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz einigen positiven Entwicklungen werde das Jahr 2012 insgesamt kein „Schönwetter-Jahr“, warnen auch die Pioneer-Strategen. Ihre Hauptsorge gilt aber der Entwicklung in den USA. „Angesichts der Euro-Turbulenzen fungieren US-Treasuries noch als eine Art Gold-Ersatz, doch das könnte sich ändern.“ Fast sei es in Vergessenheit geraten, dass das US-Defizit deutlich über dem anderer Industriestaaten liege, auch über dem der Euro-Länder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir, liebe Anlegerinnen und Anleger, werden die amerikanische Krise angesichts unserer eigenen Probleme nicht aus dem Auge verlieren. Dennoch sollten wir ganz vorsichtig unseren Optimismus pflegen – 2012 wird ein Jahr der Aktie!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4151224761197799650?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4151224761197799650/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/aktienrallye-beim-start-nicht-gleich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4151224761197799650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4151224761197799650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/aktienrallye-beim-start-nicht-gleich.html' title='Aktienrallye – Beim Start nicht gleich übertreiben!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-6462489845040021753</id><published>2012-01-02T12:05:00.000+01:00</published><updated>2012-01-02T12:05:06.997+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>DAF - Kutzers Corner: "2012 wird das Jahr der Aktie"</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.daf.fm/video/kutzers-corner-2012-wird-das-jahr-der-aktie-50150485-DE0008469008.html" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s320/dafvideo.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-6462489845040021753?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/6462489845040021753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/daf-kutzers-corner-2012-wird-das-jahr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6462489845040021753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6462489845040021753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2012/01/daf-kutzers-corner-2012-wird-das-jahr.html' title='DAF - Kutzers Corner: &quot;2012 wird das Jahr der Aktie&quot;'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s72-c/dafvideo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-405147245122138728</id><published>2011-12-31T21:18:00.002+01:00</published><updated>2011-12-31T21:18:17.810+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmunzelecke'/><title type='text'>Ein Glücksjahr</title><content type='html'>Wieder ist ein Jahr vergangen,&lt;br /&gt;und ein neues steht am Tor.&lt;br /&gt;Wird es uns den Frieden bringen,&lt;br /&gt;tritt es froh gestimmt hervor?&lt;br /&gt;Viele Jahre waren düster,&lt;br /&gt;manche Jahre waren Mist,&lt;br /&gt;doch ich wünsche, dass das nächste&lt;br /&gt;Jahr für dich ein Glücksjahr ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Unbekannt)&lt;br /&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-405147245122138728?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/405147245122138728/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/ein-glucksjahr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/405147245122138728'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/405147245122138728'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/ein-glucksjahr.html' title='Ein Glücksjahr'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-1102659397313247272</id><published>2011-12-31T21:06:00.002+01:00</published><updated>2011-12-31T21:06:41.297+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmunzelecke'/><title type='text'>Ein überforderter Politiker</title><content type='html'>Ein Politiker wurde im Flugzeug neben ein kleines Mädchen gesetzt. Der Politiker wandte sich ihr zu und sagte&lt;br /&gt;„Wollen wir uns ein wenig unterhalten? Man sagt, dass Flüge schneller vorübergehen, wenn man mit einem Mitpassagier redet.“&lt;br /&gt;Das kleine Mädchen, das eben sein Buch geöffnet hatte, schloss es langsam wieder  und antwortete:&lt;br /&gt;„Über was möchten Sie reden?“&lt;br /&gt;„Och, ich wie weiß nicht“, überlegte der Politiker, „wie wär’s mit der Euro-Krise?“&lt;br /&gt;„Gut, das ist wirklich ein interessantes Thema“, stimmte das Mädchen zu, „aber erlauben Sie mir zunächst eine Frage: Ein Pferd, eine Kuh und ein Reh fressen alle das gleiche Zeug – Gras. Aber das Reh scheidet kleine Kügelchen aus, die Kuh einen flachen Fladen, und das Pferd produziert Klumpen aus trockenen Grasresten. Was glauben Sie, worum ist das so?“&lt;br /&gt;Der Politiker dachte einen Moment nach, zuckte mit den Achseln und antwortet:&lt;br /&gt;„Tja, ehrlich, ich habe keine Idee.“&lt;br /&gt;Darauf das Mädchen:&lt;br /&gt;„Fühlen Sie sich wirklich kompetent genug, über die Euro-Krise zu diskutieren, wenn Sie schon beim Thema Scheiße überfordert sind?“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-1102659397313247272?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/1102659397313247272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/ein-uberforderter-politiker.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/1102659397313247272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/1102659397313247272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/ein-uberforderter-politiker.html' title='Ein überforderter Politiker'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-2574754890180993066</id><published>2011-12-29T17:07:00.002+01:00</published><updated>2011-12-29T17:07:27.506+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Börsenprognosen 2012 – Es könnte ein Jahr der Aktie werden</title><content type='html'>Langfristig? Aktien! Trotz aller Fragezeichen hinter den Trends, trotz aller Katastrophen und Krisen herrscht seltene Einmütigkeit in der Fachwelt: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Aktie die attraktivste Anlageklasse bleiben – zumindest langfristig, also über mehrere Jahre hinweg. Schon auf der „Invest“ in Stuttgart gab es in dieser Frage wenig Meinungsstreit. Und die jüngsten internationalen Stellungnahmen von Volkswirten und Analysten klingen ähnlich. Für die Aktie sprechen nicht nur die aktuellen fundamentalen Daten, sondern auch die historischen Erfahrungen. Verkürzt: Eine Ära der Sachwerte hat begonnen, deren Ende gar nicht abzusehen ist. Während die Preisperspektiven von Rohstoffen und Immobilien durchaus differenziert eingeschätzt werden, gilt die Aktie wieder als ideales Objekt für solche Investoren, die Performance über mindestens drei bis fünf Jahre – besser noch länger – sehen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist wortwörtlich der erste Absatz meines „Bauchgefühls“ nach der Stuttgarter Anlegermesse vor einem Dreivierteljahr gewesen. Und genauso gilt er heute wieder. Allerdings ist jedermann bewusst, wie unsicher Prognosen nun einmal sind, wie enttäuschend ihre Trefferquoten. Das Wort Prognose (griechisch: prognosis – wörtlich „das Vorwissen“, die „Voraus-Kenntnis“) klingt in seinem Ursprung durchaus überzeugend und glaubwürdig. Aber es geht bei den Vorhersagen oder Voraussagen nun einmal um Ereignisse und Entwicklung in der Zukunft. Gerade im Umfeld der Finanzmärkte, die man ja als Spiegel von Wirtschaft und Politik sehen kann, verändern sich die Kriterien für die Formulierung einer Prognose heutzutage viel schneller und häufiger als früher. Dementsprechend müssen wir damit leben, dass die Vorhersagen für die Börsen immer wieder revidiert werden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie werden in diesen Tagen vor allem drei Eckpunkte der – überwiegend – optimistischen Voraussagen insbesondere für deutsche Aktien erkennen, liebe Anlegerinnen und Anleger: Keine Rezession, keine Inflation, weitere konstruktive (= Vertrauen erweckende) Schritte zur Lösung der Euro-Krise auf politischer Ebene. Sollte nur einer dieser Faktoren – insbesondere der Letzte – Enttäuschungen liefern, kann dies 2012 aber tiefe Spuren in den Märkten hinterlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass man auch ganz anders (und plausibel) argumentieren kann, belegt eine soeben vorgelegte Erhebung: Die deutschen Vermögensverwalter bewerten das finanzpolitische Umfeld sowie die Aussichten der Finanzmärkte für das&lt;br /&gt;Jahr 2012 kritisch. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter den Mitgliedern des&lt;br /&gt;Verbandes unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland (VuV). Ein Zweifel trifft insbesondere die Europäische Zentralbank EZB. So glauben knapp drei Viertel der Umfrageteilnehmer (70 Prozent), dass die EZB ihre Unabhängigkeit nicht bewahren kann. Damit schenken lediglich 30 Prozent der befragten Vermögensverwalter dem EZB-Präsident Mario Draghi Glauben. In der Folge rechnen rund zwei Drittel der Befragten mit einem Anstieg der Inflation in Deutschland. Trotz aller Unsicherheiten durch die europäische Staatsschuldenkrise sehen die unabhängigen Vermögensverwalter mehrheitlich keine grundlegende Gefahr für den Euro. Differenziert ist die Meinung der Geldmanager mit Blick auf die Börsen: Eine knappe Mehrheit (rund 59 Prozent) sieht den Tiefpunkt an den Finanzmärkten noch nicht erreicht. Der andere Teil der Befragten rechnet damit, dass es in 2012 mit den Kursen wieder bergauf geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders sieht es die Mehrheit der Bankanalysten: In der traditionellen Handelsblatt-Umfrage zum Jahreswechsel wird der Dax Ende 2012 durchschnittlich auf 6.573 Punkte getippt – das wäre immerhin ein Plus von rund 12 Prozent. Dabei reicht die Spanne der Vorhersagen von 7.600 (Nomura) bis 5.500 (Societe Generale).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Meinung? Nur der Optimist kann die Dinge verändern. Und es gibt viel zu verändern. Also benötigen wir Optimismus. Deshalb wünsche ich uns allen ein gutes Jahr 2012! Auf die Formulierung mit dem „Guten Rutsch …“ verzichte ich bewusst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-2574754890180993066?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/2574754890180993066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/borsenprognosen-2012-es-konnte-ein-jahr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2574754890180993066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2574754890180993066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/borsenprognosen-2012-es-konnte-ein-jahr.html' title='Börsenprognosen 2012 – Es könnte ein Jahr der Aktie werden'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-8000864382178604634</id><published>2011-12-22T12:15:00.002+01:00</published><updated>2011-12-22T12:15:48.810+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Volatile Börsen –  Anleger im Stand-by-Modus</title><content type='html'>Fast sah es wie der Beginn einer Jahresschluss-Rallye aus, mit der man inzwischen eigentlich nicht mehr rechnete. Die großen Trader schienen auf allen Spielfeldern doch noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren. Aber schon am gestrigen Mittwoch zeigte der zuckende Kursverlauf mit zum Schluss nachgebenden Kursen, dass der Mut zu größerem Positionsaufbau erst einmal vergangen ist. Nachhaltig festere Märkte in den letzten Tagen bis zum Ultimo wären eine Überraschung, sind aber angesichts des ausgeprägten Herdentriebs nicht ganz auszuschließen. Denn immer dann, wenn sich die Preise für Dax, Euro, Gold, Öl und Co. in Bewegung setzen, keimt die Hoffnung auf, doch noch ein paar Performance-Punkte im alten Jahr mitnehmen zu können – wer will die schon verpassen? Und am Donnerstag war die Eröffnung freundlich … &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihnen, liebe Anlegerinnen und Anleger, möchte ich allerdings vorschlagen, &lt;br /&gt; jetzt keine neuen Risiken mehr einzugehen. In diesen Tagen der Besinnung (nach der vorweihnachtlichen Einkaufshektik) mach es auch Sinn, seine eigenen Positionen kritisch unter die Lupe zu nehmen. Dabei sollten Sie nur dann aktiv werden, wenn Sie nicht ausreichend diversifiziert sind bzw. wenn Sie im Sinne einer besseren Risikostreuung weitere Anlageklassen aufnehmen wollen.  Oft bieten sich dafür börsennotierte Investmentfonds (ETFs) als passive und preisgünstige Instrumente an. Jetzt ist auch die Zeit, in der sich erfolgreiche Produktanbieter rühren und auf ihre gute Performance durch Pressemeldungen aufmerksam machen. Dazu als Empfehlung: Schauen Sie sich einmal die „jungen Wilden“ an, relativ neue Multi-Asset-Fonds und Absolute Return-Fonds , die ähnlich wie Hedge Funds flexibel in unterschiedlichen Märkten investieren und das in beide Richtungen – also auch short gehen und dabei auch Derivate einsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem keimt in mir das Gefühl auf, dass sich so etwas wie einen vorsichtigen Abbau des enormen Misstrauens gegenüber den Krisen-Akteuren entwickelt, dass mit Blick auf das neue Jahr das Prinzip Hoffnung aufkeimt. Die Börsianer versuchen jedenfalls, wieder mehr über wirtschaftliche Rahmenbedingungen und fundamentale Daten zu diskutieren. Das belegt jüngste Kommentare, u. a. eine sympathische Betrachtung, die in ihren Elementen an Vor-Krisen-Zeiten erinnert: „Mittelfristig dürften europäische Aktien davon profitieren, dass sie günstig bewertet und hochliquide sind und Staatsanleihen von vielen Investoren nicht mehr als die deutlich sicherere Anlage angesehen werden.“  Zu diesem Ergebnis kommt die Fondsgesellschaft LBBW Asset Management in einem aktuellen Marktausblick. „Auch machen hohe Dividendenrenditen, die durch hohe Cashflows gut abgesichert sind, Aktien im Vergleich mit anderen Anlageklassen attraktiv“, erklärt Berndt Maisch, Bereichsleiter Equity Fund Management und Portfoliomanager des LBBW Dividenden Strategie Euroland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er verweist nicht zuletzt auf die „zunehmend konstruktiveren politischen Diskussionen über Ansätze zur Lösung der europäischen Schuldenkrise“ – für mich der Schlüssel zu einer hoffnungsvolleren Zukunft. Dann kommt natürlich auch der Hinweis auf die inzwischen deutlich robusteren Konjunkturdaten aus den USA . Angesichts der gravierenden aktuellen Unsicherheitsfaktoren sei zwar noch nicht mit einer nachhaltigen Trendwende im Investorenappetit auf europäische Aktien zu rechnen. „Doch gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Unternehmen mit soliden Finanzen und stabilen Dividenden gefragt“, betont Portfoliomanager Maisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde in diesen Tagen besonders oft gefragt, wo ich den Dax in den kommenden Monaten sehe. Nach einem Wechselbad der (Bauch-)Gefühle im Verlauf von 2011 bin ich jetzt zu folgender, ganz präziser Prognose bereit: Die Chance, dass der Index das neue Jahr deutlich höher als das Alte beschließen wird, ist größer als das Risiko, dass er viel niedriger als jetzt endet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihnen auf jeden Fall ein frohes Fest! Machen Sie weiter mit – und machen Sie’s gut!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-8000864382178604634?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/8000864382178604634/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/volatile-borsen-anleger-im-stand-by.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8000864382178604634'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8000864382178604634'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/volatile-borsen-anleger-im-stand-by.html' title='Volatile Börsen –  Anleger im Stand-by-Modus'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4822363126058956190</id><published>2011-12-19T19:13:00.000+01:00</published><updated>2011-12-19T19:13:32.248+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>DAF - Kutzers Corner: "Der spekulative Nikolaus"</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.daf.fm/video/kutzers-corner-der-spekulative-nikolaus-50150292-DE0008469008.html" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s320/dafvideo.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4822363126058956190?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4822363126058956190/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/daf-kutzers-corner-der-spekulative.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4822363126058956190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4822363126058956190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/daf-kutzers-corner-der-spekulative.html' title='DAF - Kutzers Corner: &quot;Der spekulative Nikolaus&quot;'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s72-c/dafvideo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-2646338706369039745</id><published>2011-12-19T11:21:00.001+01:00</published><updated>2011-12-19T11:21:28.633+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmunzelecke'/><title type='text'>Weihnachtsgedicht / Börsen –  Vom spekulativen Nikolaus</title><content type='html'>September zog ins Weihnachtsland,&lt;br /&gt;als Niklas auf dem Marktplatz stand,&lt;br /&gt;den Schlitten voll mit leeren Säcken,&lt;br /&gt;um sich – vielleicht – schon einzudecken.&lt;br /&gt;Haushalt gekürzt, erstmals seit Jahren,&lt;br /&gt;der liebe Gott zwingt ihn zum Sparen.&lt;br /&gt;Und das ist unsrem Nikolaus,&lt;br /&gt;man mag’s verstehn, ein arger Graus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit wird das  Niveau der Preise&lt;br /&gt;entscheidend für die Einkaufsreise.&lt;br /&gt;Ein Blick aufs Rohstoffkurstableau&lt;br /&gt;stimmt Rauschebart dann doch noch froh.&lt;br /&gt;Er ruft herbei den treuen Knecht:&lt;br /&gt;„Die Baisse kommt mir gerade recht:&lt;br /&gt;Ob Apfel, Nuss, ob Mandelkern – &lt;br /&gt;geht’s weiter abwärts, kauf ich gern.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Ruprecht drängt, gleich einzusteigen,&lt;br /&gt;speziell bei Schoko, Obst und Feigen.&lt;br /&gt;Dann könnte man trotz Geldes Enge&lt;br /&gt;im Preistief kaufen gleiche Menge.&lt;br /&gt;Der Niklas hat das Geld vom Alten&lt;br /&gt;in diesem Jahr schon früh erhalten,&lt;br /&gt;weil Inflation prognostiziert,&lt;br /&gt;die dann den Geldwert reduziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knecht Ruprecht, der die Börse kennt,&lt;br /&gt;zitiert den Spruch vom Trend als Friend.&lt;br /&gt;Und mahnt, mit Geld jetzt nicht zu spielen,&lt;br /&gt;sondern die Säcke voll zu füllen.&lt;br /&gt;Das leuchtet Nikolaus zwar ein,&lt;br /&gt;doch scheint ihm wichtiger zu sein&lt;br /&gt;das Kapital noch aufzustocken,&lt;br /&gt;und schaut, wo Kursgewinne locken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz „bulllish“, so glaubt Santa Claus, &lt;br /&gt;sieht es am Aktienmarkt nun aus.&lt;br /&gt;Der Dax ist das Investment wert&lt;br /&gt;und wird steil steigen, wie man hört.&lt;br /&gt;Noch tiefer kann der Markt nicht sinken,&lt;br /&gt;so dass schon bald Gewinne winken.&lt;br /&gt;Statt Süßigkeiten und Gebäck,&lt;br /&gt;geht’s Geld für deutsche Aktien weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dezember zieht ins Weihnachtsland&lt;br /&gt;als Niklas auf dem Marktplatz stand,&lt;br /&gt;den Schlitten voll mit leeren Säcken,&lt;br /&gt;um sich – nun endlich – einzudecken.&lt;br /&gt;Doch was geschah? Statt Kaufgenuss&lt;br /&gt;ein folgenschwerer Kursverdruss:&lt;br /&gt;Die Börsenstimmung war konträr,&lt;br /&gt;das traf den Niko pekuniär.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies Vierteljahr war nicht sein Freund,&lt;br /&gt;Knecht Ruprecht dreht sich um und weint,&lt;br /&gt;weil die Rendite ausgeblieben,&lt;br /&gt;stattdessen wird jetzt abgeschrieben&lt;br /&gt;auf Dow und Dax und Commerzbank.&lt;br /&gt;Zwar ist der Santa ist noch nicht blank,&lt;br /&gt;doch hat er wirklich Schwierigkeiten,&lt;br /&gt;zu finanziern die Süßigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da meldet sich zu Wort der Alte.&lt;br /&gt;Aus einer hellen Wolkenspalte&lt;br /&gt;dringt tiefer Bass, sonor und klar,&lt;br /&gt;und fragt das himmlisch Botenpaar:&lt;br /&gt;„Ich hatte Euch viel Geld vertraut,&lt;br /&gt;wieso ist das jetzt abgebaut?&lt;br /&gt;Hat Euch die Börse gar verführt,&lt;br /&gt;habt Ihr Euch dann verspekuliert?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verlegen legt der Niklas dar,&lt;br /&gt;warum gerad‘ in diesem Jahr,&lt;br /&gt;der Einkauf sei besonderes miese:&lt;br /&gt;Schuld trage nur die Euro-Krise.&lt;br /&gt;So klagt er: „Solche Turbulenzen,&lt;br /&gt;die setzen dem Strategen Grenzen.&lt;br /&gt;Statt Obst und Nüsse anzuhäufen,&lt;br /&gt;versuchte ich’s mit Aktienkäufen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Herrgott hatte dies gewittert&lt;br /&gt;und spricht nun tröstend, nicht verbittert:&lt;br /&gt;„Im nächsten Jahr, da kauf‘ ich ein.&lt;br /&gt;Du machst den Börsenführerschein!&lt;br /&gt;Dabei wird man auch Dir verraten&lt;br /&gt;die Strategien mit Derivaten.&lt;br /&gt;Denn mit dem Einsatz von Optionen&lt;br /&gt;kannst Du ganz leicht das Budget schonen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann nimmt der Vater kurzerhand&lt;br /&gt;den Niklas mit ins Himmelsland – &lt;br /&gt;nur zu Besuch, um dort ganz oben&lt;br /&gt;zu zeigen wie der Fall behoben:&lt;br /&gt;Bald rattern Gottes Druckmaschinen&lt;br /&gt;für Vollmilch, Nuss und Apfelsinen.&lt;br /&gt;So wird des Geldes Produktion&lt;br /&gt;zu einer göttlichen Option!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-2646338706369039745?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/2646338706369039745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/weihnachtsgedicht-borsen-vom.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2646338706369039745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2646338706369039745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/weihnachtsgedicht-borsen-vom.html' title='Weihnachtsgedicht / Börsen –  Vom spekulativen Nikolaus'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-8907925243824718554</id><published>2011-12-13T14:28:00.002+01:00</published><updated>2011-12-13T14:28:53.604+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>DAF - Kutzers Corner: "Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel"</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.daf.fm/video/kutzers-corner-nach-dem-gipfel-ist-vor-dem-gipfel-50150135-DE0008469008.html" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s320/dafvideo.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-8907925243824718554?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/8907925243824718554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/daf-kutzers-corner-nach-dem-gipfel-ist.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8907925243824718554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8907925243824718554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/daf-kutzers-corner-nach-dem-gipfel-ist.html' title='DAF - Kutzers Corner: &quot;Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel&quot;'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s72-c/dafvideo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5885195627277619875</id><published>2011-12-12T15:54:00.002+01:00</published><updated>2011-12-12T15:54:44.017+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Nach dem Krisengipfel  – Und jetzt?</title><content type='html'>Jetzt haben wir den Salat. Es sollte etwas passieren, etwas Wichtiges – ist es auch. Aber alle – insbesondere die Akteure an den Finanzmärkten – hofften auf mehr Konkretes, Greifbares, auf Vertrauen bildende Beschlüsse, auf kraftvolle, klare Maßnahmen zur Rettung des Euros und der Währungsverbunds. Was Merkel und Sarkozy durchsetzen konnten, hat mehrheitlich ein positives Echo gefunden. Allerdings um den Preis, dass Europa eine tiefere Spaltung droht. Aus Börsensicht geht es aber weniger um die Isolierung Großbritanniens. Der Gipfel hat nicht erreichen können, überzeugenden Konsens für die Überwindung der akuten Krise herzustellen. Deshalb ist zunächst einmal die unsichere Grundstimmung geblieben, was auch in zahlreichen politischen Kommentaren vom Wochenende zum Ausdruck kam. Typisch die Formulierung in der Sonntagspresse: „Der nächste Krisengipfel kommt bestimmt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe versucht, mit einer Strichliste herauszufinden, wie Politiker und Repräsentanten der Wirtschaft die Gipfelbeschlüsse spontan empfanden. Den Versuch konnte ich schon im ersten Zeitungsstapel bzw. unter Berücksichtigung einiger Internet-Seiten abbrechen: Aufatmen, Erleichterung, Zustimmung – die Politiker sind ihrer Verantwortung gerecht geworden – endlich. Europa ist auf einem besseren Kurs als zuvor. Aber es fehlen die kurzfristig entspannenden Maßnahmen, und es gibt noch zu viele Fragezeichen – ganz abgesehen von den denkbaren Folgen der britischen Mit-uns-nicht-Haltung für ganz Europa. Viele Experten und Marktteilnehmer hätten sich eine stärkere Einbeziehung der Notenbanken gewünscht. Der politische Widerstand war und ist hier aber zu groß. Die Krise ist längst noch nicht bewältigt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bundesfinanzminister Schäuble sieht jetzt zwar gute Chancen, die Schuldenkrise zu bewältigen. Seine Zuversicht kann aber nicht überraschen, wenn er in einem Gastbeitrag für das Magazin „Focus“ schreibt, er sei sicher, dass mit den vereinbarten, weitreichenden Maßnahmen zur institutionellen Reform der Europäischen Währungsunion die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen sei. Wenn die Europäer es schafften, gemeinsam zu handeln, könne die Globalisierung in ihrem Sinne beeinflusst werden und so auch gemeinsame, verbindende Werte verteidigt werden. "Leider kommt dieser überragende Aspekt – der Euro als Ausprägung der europäischen Integration – in den täglich Diskussionen über Rettungsschirme, Renditen und Ratings oftmals zu kurz." Auch Bundesbank-Präsident Weidmann lobt in einem Interview: „Ich sehe Fortschritte.“ Er bekräftigt aber bei dieser Gelegenheit, dass die Lösung der Krise eine Aufgabe der Regierungen sei, nicht der Geldpolitik: „Eine Finanzierung von Staatsschulden über die Notenpresse ist und bleibt vertraglich verboten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gut oder unzureichend der Fiskalpakt – aus dem ja eine Fiskalunion hervorgehen soll – auch sein mag: Fürs erste ist das Euro-Krisenthema von den Titelseiten verschwunden oder zumindest tiefer gerutscht. Die Verbraucher mögen dies honorieren, denn es gibt nun wirklich keinen Anlass, auf ein Ende des Euros zu setzen. Nur: Das kann sich täglich ändern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Kapitalanleger bleiben Fragezeichen: Kehrt jetzt Ruhe in die europäische Bankenlandschaft ein? Wohin fließt die Liquidität? Bleibt eine schädliche Inflation aus? Sind die Rezessionsgefahren abgewendet? Es würde mich nicht wundern, wenn die kommenden Wochen und Monate bei aller Unsicherheit weniger dramatisch und weniger volatil als die hinter und liegenden verlaufen würden. Relative Ruhe dürfte an der Zinsfront einkehren. Ich hege dennoch Zweifel, dass wir noch in den letzten Tagen des alten Jahres klare Trends am Aktienmarkt erkennen werden. Das lässt Zeit für die Auswahl sinnvoller Weihnachtsgeschenke – zum Beispiel langfristige Aktien-Sparpläne für Kinder und Enkel, Gold in physischer Form für die Älteren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5885195627277619875?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5885195627277619875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/nach-dem-krisengipfel-und-jetzt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5885195627277619875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5885195627277619875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/nach-dem-krisengipfel-und-jetzt.html' title='Nach dem Krisengipfel  – Und jetzt?'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-8514374487864659983</id><published>2011-12-08T19:05:00.003+01:00</published><updated>2011-12-08T19:05:32.276+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Es wird etwas passieren!</title><content type='html'>Die Chancen stehen 50 : 50 – oder so ähnlich. Beide Seiten haben plausible Argumente. Deshalb bleiben die Headlines in der Medien gegensätzlich, die Kommentare der Beobachter widersprüchlich. Zwei Beispiele vom Mittwochabend: Reuters meldet „Sondervertrag für Euro-Zone immer wahrscheinlicher“. Und direkt daneben heißt es, Deutschland und Frankreich seien unmittelbar vor dem Gipfel noch uneinig über die künftige  Ausgestaltung des Euro-Rettungsmechanismus ESM. An anderen Stellen hebt die Wirtschaftspresse basierend auf Äußerungen der Politiker hervor, dass die Verhandlungen der Euro-Länder extrem schwierig verlaufen dürften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der deutsche Aktienmarkt ist zwar bis zuletzt volatil geblieben mit mehrfachen Richtungsänderungen auch im Tagesverlauf. Bemerkenswert ist dabei aber vor allem seine Widerstandskraft in Schwächephasen: Stärkere Rücksetzer, die man als Folge von Gewinnmitnahmen nach der Rekordwoche hätte erwarten können, gab es nicht – im Gegenteil, rasch kam es immer wieder zu Rückkäufen. Ich bleibe dabei: Zwei Faktoren treffen aufeinander. Einerseits wachsen die Hoffnungen fast stündlich, dass der Gipfel konkrete Ergebnisse liefern wird. Andererseits zwingt der Kalender die institutionellen Investoren zunehmend zu Engagements, um ihre 2011er Performance noch aufzupolieren.&lt;br /&gt;Offensichtlich ist ein großer Teil der Profis von einem positiven Gipfel-Resultat überzeugt, wie eine typische Stimme beschreibt: „Wir vermuten, dass die Großanleger nun mehrheitlich auf ein Ende der Euro-Krise setzen. Das&lt;br /&gt;Ende, das Offizielle schon einige Male versprochen hatten. Diesmal aber ist&lt;br /&gt;der Druck auf EU-Politiker besonders hoch, ein handfestes Ergebnis zu&lt;br /&gt;erzielen. Wer von ihnen will schon die Feiertage auf einem weiteren&lt;br /&gt;Krisengipfel verbringen? Wer will sich nach den jüngsten Versprechen auf eine&lt;br /&gt;nachhaltige Krisenlösung sagen lassen, er hätte nicht alles versucht? Und wer&lt;br /&gt;will am Ende als Versager dastehen, wenn die Eurozone oder der Euro selbst&lt;br /&gt;tatsächlich auseinanderbrechen würden?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Stimmungsindikator der Frankfurter Börse ist dementsprechend in den vergangenen Tagen nochmals zugunsten der „Bullen“ leicht gestiegen. Doch teile ich die Meinung der Cognitrend-Analysten: „Die Zuversicht der Aktieninvestoren könnte jedoch eine sehr kurze Halbwertszeit haben, denn es ist nur ein Optimismus, der auf die nächsten Tage zielt und nicht auf das neue Jahr. Dem Dax sollte dies aber trotzdem nicht daran hindern, noch im alten Jahr ein neues Korrekturhoch zu markieren.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen interessanten Ansatz haben jetzt die Strategen des Frankfurter Privatbankhauses Metzler beschrieben: Aktien etablieren sich immer mehr als neuer „Safe Haven“. Begründung: Da viele Staatsanleihen inzwischen ihren Status als sicherer Hafen verloren haben, gilt es allein schon aus Risikoerwägungen, den Blick auf Investmentalternativen zu richten. Zu solchen Alternativen werden vor allem ausgewählte Unternehmensanleihen und Aktien gezählt, die gemessen an den gegenwärtigen Renditen und Risikoprämien für Staatsanleihen attraktiv bewertet sind. Im derzeitigen Krisenumfeld sollten Anleger Aktien von Unternehmen mit breiter internationaler Diversifizierung, soliden Bilanzrelationen und nachhaltigem strukturellem Wachstum wieder stärker ins Visier nehmen. Das gelte umso mehr, sagen die Metzler-Experten, als sie vielfach attraktive Rendite-Risiko-Profile bieten und die Kurse vieler Wachstumstitel in Europa seit August ungerechtfertigt deutlich gefallen sind. Insgesamt  werden gerade europäischen Aktien gute Chancen auf mittelfristige Kurssteigerungen attestiert: Dafür sprechen nicht nur der Bewertungsabschlag von derzeit 25 % gegenüber dem langfristigen Mittelwert, sondern auch deutlich über der Rendite langfristiger Bundesanleihen liegende Dividendenrenditen. &lt;br /&gt;Frisch auf den Schreibtisch flattern mir soeben folgende Zahlen: Die Anbieter von Zertifikaten rechnen für das Jahr 2012 mit einem starken Sicherheitsbedürfnis der Anleger. Das ist ein Ergebnis der jährlichen Umfrage, die der Deutsche Derivate Verband (DDV) bei insgesamt 24 Emittenten durchgeführt hat, die zusammen 98 Prozent des Marktes für strukturierte Wertpapiere repräsentieren. Drei Viertel der Emittenten gehen davon aus, dass Produkte mit vollständigem Kapitalschutz wie Strukturierte Anleihen und Kapitalschutz-Zertifikate die gefragtesten Produkte sein werden. 17 Prozent erwarten hingegen eine verstärkte Nachfrage nach Aktienanleihen, während jeweils 4 Prozent der Emittenten glauben, dass Bonus- oder Express-Zertifikate zu den beliebtesten Produktkategorien zählen werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Wenn Sie (mit)spielen wollen, tun Sie es nur mit einem kleinen Teil des verfügbaren Anlagekapitals! Das bleibt mein Rat. Es muss und es wird etwas passieren auf dem Euro-Rettungsgipfel – diesmal ja! Als Optimist neige ich zur Hoffnung, dass die von den Notenbanken bereits angestachelten Märkte anschließend erleichtert aufatmen können, weil sich die Politiker doch zusammengerauft haben. Wie es dann weitergehen könnte, diskutieren wir in der nächsten Woche. Eines vorab: Sollten Dax &amp; Co. tatsächlich den Impuls für einen stärkeren Aufschwung bis Weihnachten erhalten, muss das nicht gut für 2012 sein – worauf sollte die Fantasie ab Januar beruhen, wenn die Kurse der Realität jetzt schon (zu) weit vorauseilen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-8514374487864659983?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/8514374487864659983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/es-wird-etwas-passieren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8514374487864659983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8514374487864659983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/es-wird-etwas-passieren.html' title='Es wird etwas passieren!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-2454752120214614169</id><published>2011-12-08T19:05:00.000+01:00</published><updated>2011-12-08T19:05:02.407+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Das nächste Finanzforum in Frankfurt/Main</title><content type='html'>Value Relations lädt zum letzten Frankfurter Finanz Forum (FFF) im Jahre 2011 am 15. Dezember ab 10.00 Uhr ins Hilton Frankfurt ein. Geboten werden  spannende Fachvorträge mit dem TV- Moderator und Kapitalmarktexperten Hermann Kutzer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgende Unternehmen präsentieren sich Privatanlegern und der Finanz Community: HSBC Trinkaus - Der Derivate Pionier, mit dem in Funk und Fernsehen bekannten Derivate-Experten Heiko Weyand. Emissionshaus Filor aus Magdeburg mit Geschäftsführer Thomas Filor. X-Trade Brokers mit David Wotzka, Trading Experte und Götz Posner, Marketing Director. Außerdem erwartet den Besucher eine kleine Überraschung vorbereitet („Börsenkunst“).&lt;br /&gt;Kostenfreie Eintrittskarte zu bestellen unter:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://value-relations.de/index.php?id=138"&gt;http://value-relations.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.frankfurterfinanzforum.de%20/" target="_blank"&gt;http://www.frankfurterfinanzforum.de &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-2454752120214614169?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/2454752120214614169/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/das-nachste-finanzforum-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2454752120214614169'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2454752120214614169'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/das-nachste-finanzforum-in.html' title='Das nächste Finanzforum in Frankfurt/Main'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4522690508795174457</id><published>2011-12-06T23:07:00.000+01:00</published><updated>2011-12-06T23:07:32.400+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>DAF - Kutzers Corner: "Die heisseste Wette des Jahres beginnt jetzt..."</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.daf.fm/video/kutzers-corner-die-heisseste-wette-des-jahres-beginnt-jetzt-50149943-DE0008469008.html" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s320/dafvideo.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4522690508795174457?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4522690508795174457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/daf-kutzers-corner-die-heisseste-wette.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4522690508795174457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4522690508795174457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/daf-kutzers-corner-die-heisseste-wette.html' title='DAF - Kutzers Corner: &quot;Die heisseste Wette des Jahres beginnt jetzt...&quot;'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s72-c/dafvideo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-8473064804628190842</id><published>2011-12-06T23:04:00.003+01:00</published><updated>2011-12-06T23:04:53.187+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Deutsche Anlegermesse Frankfurt erwartet Besucherrekord</title><content type='html'>Im kommenden Jahr findet in Frankfurt erneut die Messe speziell für Anleger statt: Auf der 3. Deutsche Anlegermesse Frankfurt 2011 waren rund 4000 Besucher auf der Finanzmesse mit Eventcharakter in Deutschland und konnten sich über das vielschichtige und informative Angebot informieren. Die Vorbereitungen für 2012 laufen bereits auf Hochtouren und die Veranstalter zeigen sich optimistisch: „Bereits mehr als 1.000 Anmeldungen liegen uns für 2012 vor und dabei ist die Medien- und Werbekampagne noch gar nicht richtig in Fahrt gekommen. Wir wollen auf jeden Fall die 4.500er-Marke im kommenden Jahr knacken und einen neuen Besucherrekord aufstellen!“, erklärt Sebastian Dürnagel, Projektleiter der Deutschen Anlegermesse Frankfurt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entstanden aus der allgemeinen Unzufriedenheit über mangelnden Informationsfluss und Transparenz am Kapitalmarkt, hat sich die Value Relations GmbH mit der Deutschen Anlegermesse ganz dem Thema Anlegerbildung verschrieben. Ziel der Veranstaltung ist es, immaterielle Finanzprodukte über Interaktionen und Emotionen greifbarer zu machen. Als Finanzmesse mit Eventcharakter will die Deutsche Anlegermesse den direkten Dialog zwischen Unternehmen und Anlegern ankurbeln und den persönlichen Kontakt durch gezielte Zusammenführung von Interessensgruppen stärken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutsche Anlegermesse und andere Veranstaltungen der Value Relations GmbH, die die Anlegerbildung im Vordergrund sehen, sind in Frankfurt bereits zu festen Größen etabliert. Ein Besucherplus von 30% im letzten Jahr gegenüber 2010 verdeutlicht den Bedarf an Informationen und Klartext auf den Finanzmärkten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kostenfreie Eintrittskarten gibt es unter &lt;a href="http://www.deutsche-anlegermesse.de/"&gt;www.deutsche-anlegermesse.de&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-8473064804628190842?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/8473064804628190842/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/deutsche-anlegermesse-frankfurt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8473064804628190842'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8473064804628190842'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/deutsche-anlegermesse-frankfurt.html' title='Deutsche Anlegermesse Frankfurt erwartet Besucherrekord'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-1674129316363336443</id><published>2011-12-05T17:00:00.000+01:00</published><updated>2011-12-05T17:00:04.257+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Die heißeste Wette des Jahres – jetzt!</title><content type='html'>Spielen Sie mit – oder nehmen Sie jetzt die Zuschauerplätze auf der Tribüne ein! Wir haben in diesem Jahr schon viele spannende Wochen erlebt – diese wird die spannendste. Wetten, dass…? Vor den wahrscheinlich historisch bedeutsamen Verhandlungen europäischer Spitzenpolitiker über die Zukunft der Euro-Zone müssen Sie sich auf Kursrückschläge gefasst machen, glauben die einen. Denn: Der EU-Krisengipfel hat bereits einige Vorschusslorbeeren erhalten. Innerhalb von fünf Handelstagen legte der Dax rund 11 Prozent zu – sein bestes Wochenergebnis seit drei Jahren. Andere Strategen sehen zwar in dem konzertierten Liquiditätsschub der wichtigsten Notenbanken, der ja den Höhenflug der Aktien ausgelöst hat, mehr eine Verzweiflungstat als eine Heldentat. Sie setzen dennoch auf weitere Schritte der Währungshüter – vor allem auf eine baldige Leitzinssenkung –, was die Märkte weiter in Laune halten sollte. Und dann seien ja die Politiker am Zug. Man hofft also auf nachhaltige, Vertrauen weckende Gipfelbeschlüsse.   &lt;br /&gt;Aber: Wird es den erhofften Befreiungsschlag jetzt endlich geben? Optimisten argumentieren, die Situation habe sich derart zugespitzt, dass die Wahrscheinlichkeit halbseidener Beschlüsse geringer geworden sei. Die Entlastungen durch die Zentralbanken sind, kein Zweifel, in erster Linie als Zeitgewinn anzusehen. Das gilt auch für die nächsten Maßnahmen. Denn wenn unter den Anlagestrategen Einigkeit herrscht, dann wenigstens bei der These, dass die Krise nur von der Politik gelöst werden kann. Dazu erinnerten Frankfurter Analysten jetzt an die alte Börsenweisheit: „Sobald die Politiker beginnen in Panik zu geraten, ist die Panik an den Finanzmärkten beendet“. &lt;br /&gt;Der Stress im europäischen Bankensystem nahm in den vergangenen Wochen erheblich zu, so dass Bankenpleiten aufgrund von Liquiditätsengpässen immer wahrscheinlicher wurden. Die Probleme der europäischen Banken sind eng mit der europäischen Staatsschuldenkrise verbunden, da die Banken in einem großen Umfang europäische Staatsanleihen halten. Eine nachhaltige Stabilisierung des europäischen Bankensystems setzt daher auch eine Beruhigung an den europäischen Rentenmärkten voraus. Hier hat es ja bereits eine Stimmungsbesserung gegeben – steigende Kurse europäischer Staatsanleihen durch das Eingreifen der Notenbanken und die wachsende Hoffnung auf eine Reform der Euro-Zone. „Verwegene Anleger schlagen jetzt zu“, war als Empfehlung in der Sonntagspresse zu lesen. Ja, das kann man unterstützen. Es muss ja nicht unbedingt Griechenland sein – schauen Sie sich beispielsweise einmal die Renditen von Staatsanleihen Portugals und Irlands an! &lt;br /&gt;Und was kann man vom Aktienmarkt erwarten? Hier treffen, und das macht es so ungeheuer spannend, die übergeordneten politischen Faktoren und saisonale Einflüsse zusammen. Statistisch betrachtet ist der Dezember oft der beste Börsenmonat, wobei die erste Woche häufig seitwärts verläuft und sich zum Monatsende hin die Wahrscheinlichkeit einer positiven Entwicklung stark erhöht. Deshalb mangelt es nicht an Geldmanagern, die nach dem Zwischenspurt der vergangenen Tage jetzt  deutlich bessere Chancen für die von vielen institutionellen Akteuren sehnlichst erwartete Jahresend-Rally sehen. War es also falsch, seine Bestände in Dax &amp; Co. bei steigenden Kursen abzubauen? Ich glaube nicht, denn ein Fehler wäre es nur dann gewesen, wenn die jüngste Erholung tatsächlich eine langfristige Trendwende markiert hätte. Es wäre übrigens nicht das erste Mal, wenn einem zuversichtlichen Jahresausklang enttäuschende Monate folgen würden. Aber das will ich gar nicht behaupten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauen wir erst einmal auf diese Woche. Sie ist für kurzfristige Trader ein höchst herausforderndes Spielfeld. Besonders beliebte Spielbälle dürften die Aktien der Banken werden. Wer mitspielen sollte, sollte auf jedem Fall gute Nerven mitbringen! Übrigens: Haben Sie bemerkt, dass sich die wichtigen Anlageklassen (Anleihen, Aktien, Gold, Euro) seit Tagen wieder in bemerkenswertem Gleichklang bewegen, sogar im Tagesverlauf? Das lässt erkennen, dass zur Zeit überall das kurzfristige Trading dominiert, um ja keine Tendenz zu verpassen und alle Chancen zur Verbesserung der Anlagebilanz 2011 zu nutzen. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, nicht zu den Tradern gehören und dennoch irgendwie mitspielen wollen, dann können Sie ja zumindest einen Teil Ihres geparkten Kapitals insbesondere durch entsprechende Zertifikate ins Spiel bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Der EU-Gipfel muss und wird den Weg zu einer stabilen Währungunion weisen.”  Sollte der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle, der das am Freitag im Parlament hoffnungsfroh angekündigt hat, Recht bekommen, dann steht Anleihen und Aktien eine fröhliche Vorweihnachtszeit bevor – auf mehr würde ich aber auch dann noch nicht setzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-1674129316363336443?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/1674129316363336443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/die-heieste-wette-des-jahres-jetzt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/1674129316363336443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/1674129316363336443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/12/die-heieste-wette-des-jahres-jetzt.html' title='Die heißeste Wette des Jahres – jetzt!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-1799128645370417538</id><published>2011-11-30T22:51:00.002+01:00</published><updated>2011-11-30T22:51:36.004+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Notenbanken stützen Finanzmärkte – Die Wende?</title><content type='html'>6.124 Punkte. Plus 5,6 Prozent. Das ist der nachbörsliche Dax-Schlussstand, Mittwoch, 22.00 Uhr. Fast wie ein Märchen. Jetzt gehen also die wichtigsten Notenbanken Im Kampf gegen die Schuldenkrise gemeinsam in die Offensive. Die Europäische Zentralbank (EZB), die Federal Reserve in den USA sowie die Notenbanken Großbritanniens, Japans, Kanadas und der Schweiz kündigten am Mittwoch überraschend eine konzertierte Aktion an in der Absicht, die Banken und andere Wirtschaftsbereiche mit ausreichend frischem Geld zu versorgen. Erklärtes Ziel ist, ein Abgleiten in die Rezession zu verhindern.&lt;br /&gt;Ist das jetzt die Wende für die Finanzkrise und die Finanzmärkte? Beginnt ein nachhaltiger Erholungstrend der Aktien? Meine vorläufige Antwort: nein. Ich vermute eher das Zusammentreffen zweier technischer Faktoren – beflügelt durch eine unerwartete Liquiditätshilfe. &lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Zum einen muss das globale Volumen an Short-Positionen vor dem Wochenauftakt enorm groß geworden sein. Als es zu einer Gegenreaktion auf die tagelange Schwäche kam, begann – wieder einmal Herdentrieb – eine Eindeckungswelle. Fundamental lagen kaum neue Erkenntnisse vor, und die Nachrichtenlage von den beiden kritischen Fronten (wacklige Banken, Staatsverschuldung) hatte sich eher noch verschlechtert. Die Medien und ihre Bad News u. a. zum Rating-Thema wurden ignoriert. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Und dann zur Wochenmitte, als man das Ende der Zwischenerholung erwarten durfte, ein vorweihnachtliches Geschenk der Notenbanken – mehr Liquidität. Märkte lieben Liquidität, ist sie doch oft der ausschlaggebende Hausse-Faktor. Freude über diese seltene Aktion auf beiden Seiten des Atlantiks. Und eine willkommene Gelegenheit für alle institutionelle Skeptiker, ins Bullenlager zu wechseln, bietet sich doch nunmehr eine Chance, kurz vor dem Ultimo die nicht berauschenden Performanceergebnisse seiner Investments noch aufzubessern. Die Börsenumsätze zogen kräftig an: Auf Xetra wurden in den 30 Dax-Werten fast doppelt so viele Aktien wie am Dienstag gehandelt.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Was man dazu am Mittwochabend lesen konnte, hat mich nicht weniger überrascht: Analysten begrüßten das konzertierte Vorgehen in ersten Reaktionen einmütig. Vergessen die laute Kritik an den Notenbanken, vergessen die Warnungen vor unbegrenztem Geldspritzen und Gelddrucken? Ich behaupte: Das Vorgehen von Fed, EZB und Co. ist letztlich der Beweis, dass die Situation im Finanzsektor beängstigend  brisant geworden ist. Das Timing der Notenbank-Aktion war unter den gegebenen Umständen optimal. Ist danach der Weg frei, für die „richtigen“ Entscheidungen auf der politischen Ebene? &lt;br /&gt;Ich werde gerne eine Fehleinschätzung später zugeben, wenn sich meine aktuelle Skepsis als übertrieben erweisen sollte.  Es wäre doch zu schön um wahr zu sein, könnte man das Monatsende November als Datum für die Wende markieren! Die Liquiditätsspritzen sind wichtig, gewiss, sie heilen aber nicht die Krankheit. Aufatmen, bitte. Mehr noch nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-1799128645370417538?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/1799128645370417538/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/notenbanken-stutzen-finanzmarkte-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/1799128645370417538'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/1799128645370417538'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/notenbanken-stutzen-finanzmarkte-die.html' title='Notenbanken stützen Finanzmärkte – Die Wende?'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4676296768264971670</id><published>2011-11-29T21:31:00.000+01:00</published><updated>2011-11-29T21:31:45.367+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Was 2012 auf die Bundesbürger zukommt</title><content type='html'>Das neue Jahr wird für die Bundesbürger wieder eine ganze Reihe von Veränderungen rund ums Geld bringen. Die Postbank hat dazu eine interessante Übersicht zusammengestellt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte und deshalb im vollen Wortlaut wiedergebe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bundesfinanzminister darf sich auch im kommenden Jahr über höhere Steuereinnahmen freuen. Als Gegenleistung möchte die Regierung ab 2012 Beschäftigte, Familien und Vorsorgesparer stärker entlasten. Zahlreiche Maßnahmen sind inzwischen beschlossen: So steigt die Werbungskosten-Pauschale für Berufstätige, werden Einzahlungen in die private Altersvorsorge stärker gefördert, sinkt der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung und verbessert sich die Situation für Eltern mit Kindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das neue Jahr bringt aber nicht nur Erleichterungen: So müssen Beschäftigte höhere Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung verkraften, verschiebt sich der Rentenstart und werden Immobilienkäufer in einigen Bundesländern stärker zur Kasse gebeten. Auch die verbilligte Vermietung an nahe Angehörige wird teurer. Unterm Strich dürften die anstehenden Änderungen aber häufig zu mehr Spielraum in der Haushaltskasse führen. Zusätzlich zeichnen sich für Beschäftigte und Rentenempfänger im Jahresverlauf 2012 Einkommensverbesserungen ab. Auf welche Neuerungen müssen sich Bundesbürger im kommenden Jahr einstellen?&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Steueränderungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Werbungskosten&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Berufstätige können künftig höhere pauschale Werbungskosten geltend machen. Der sogenannte Arbeitnehmerpauschbetrag klettert von bislang 920 auf 1.000 Euro. Die steuerliche Entlastung beträgt je nach Steuersatz 12 bis 34 Euro im Jahr. Die vor kurzem beschlossene Änderung gilt bereits rückwirkend für das Jahr 2011. Da berufsbedingte Ausgaben wie Fahrt- und Übernachtungskosten, Dienstkleidung oder Fachliteratur häufig den Arbeitnehmerpauschbetrag überschreiten, lohnt in vielen Fällen der Einzelnachweis höherer Kosten. Das ist zum Beispiel ab einem täglichen Arbeitsweg von 16 Kilometer der Fall.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Entfernungspauschale&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, kann wahlweise die Pendlerpauschale von 30 Cent je Entfernungskilometer oder den höheren Preis für Bus- oder Bahntickets als Werbungskosten geltend machen. Bisher konnte man das Wahlrecht tageweise ausüben und so die absetzbaren Kosten optimieren. Ab 2012 ist dies verboten. Das Finanzamt berücksichtigt die Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel künftig nur noch, wenn deren Gesamtsumme über der Jahres-Entfernungspauschale von 4.500 Euro liegt. Steuerexperten befürchten, dass es besonders Park &amp;amp; Ride nutzende Berufspendler ab kommendem Jahr schwerer haben werden, höhere Kosten für den öffentlichen Nahverkehr geltend zu machen.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Kinderbetreuungskosten&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Im neuen Jahr wird die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten einfacher. Die Ausgaben sind künftig stets als Sonderausgabe absetzbar. Die persönlichen Anspruchsvoraussetzungen spielen keine Rolle mehr, ebenso entfällt die bisherige Unterscheidung nach erwerbsbedingtem und nicht erwerbsbedingtem Aufwand. Damit können nun alle Eltern zwei Drittel ihrer Betreuungskosten pro Kind, höchstens jedoch 4.000 Euro, als Sonderausgabe von der Steuer absetzen. Dies gilt für alle Kinder bis 14 Jahre, bei behinderten Kindern zeitlich unbegrenzt.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Kindergeld&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Ab 2012 wird die Einkommensprüfung für in Ausbildung befindliche Kinder ab 18 Jahren abgeschafft. Kinder unter 25 Jahren, die sich in einer ersten Berufsausbildung oder einem Erststudium befinden, werden dann unabhängig von der Jahreseinkommensgrenze von 8.004 Euro stets als Kind berücksichtigt. Folge: Eltern erhalten künftig ohne Einschränkung Kindergeld und Kinderfreibeträge. Befindet sich der Nachwuchs in einer Zweitausbildung, entfallen Kindergeld und Kinderfreibeträge nur dann, wenn das Kind parallel zur Ausbildung einen Nebenjob mit mehr als 20 Wochenstunden ausübt.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Ausbildungskosten&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Der Gesetzgeber hat den Sonderausgabenabzug für Ausbildungskosten verbessert. Ab 2012 können Studenten und Auszubildende jährliche Aufwendungen für ihr Erststudium bzw. die Erstausbildung bis zur Höhe von 6.000 Euro geltend machen. Bislang lag dieser Satz bei 4.000 Euro.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Kapitalerträge und Kirchensteuer&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Bankkunden besitzen künftig kein Wahlrecht mehr, ob fällige Kirchensteuer auf Kapitalerträge durch das Kreditinstitut einbehalten und an das Finanzamt abgeführt wird oder die Festsetzung der Steuerschuld erst durch das Finanzamt erfolgt. Durch eine jährliche Regelabfrage beim Bundeszentralamt für Steuern erfahren Banken die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden und können so die Kirchensteuer gezielt entsprechend der Religionszugehörigkeit erheben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Rentenversicherungsbeitrag&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Abhängig Beschäftigte können seit 2005 einen zunehmenden Anteil ihrer Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung als Sonderausgabe absetzen. Bis 2025 steigt der anrechenbare Vorsorgeanteil von 60 Prozent auf 100 Prozent an. Maximal absetzbar sind dann jährlich 20.000 Euro, bei Verheirateten 40.000 Euro. Ab 2012 sind 74 Prozent der Rentenzahlungen bis zu einem Höchstbetrag von 14.800 /29.600 Euro (Ledige/Verheiratete) steuerlich absetzbar. Der Sonderausgabenabzug ist allerdings kompliziert: Bei Arbeitnehmern wird der Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung zunächst als Beitrag mit erfasst, davon wird ein Anteil von 74 Prozent angesetzt und dann in voller Höhe wieder abgezogen. Unterm Strich verbleibt im Jahr 2012 ein absetzbarer Arbeitnehmeranteil zur gesetzlichen Rentenversicherung von 48 Prozent.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Altersvorsorge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Anhebung des Rentenalters&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Ab 2012 beginnt die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 65 auf 67 Jahre. Die Übergangsphase dauert insgesamt 18 Jahre. Zunächst verzögert sich der Rentenstart um einen Monat je Geburtsjahrgang, später um zwei Monate. Das bedeutet: Der Jahrgang 47 erreicht mit 65 Jahren + 1 Monat das Rentenalter, ein Jahr später erreicht der Jahrgang 48 mit 65 Jahren + 2 Monaten die Regelaltersgrenze usw. Ausnahme: Wer 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat, kann weiterhin mit 65 Jahren ohne Abschlag in den Ruhestand gehen.&lt;br /&gt;Auch bei öffentlich geförderten Privatrenten verschiebt sich der Rentenstart. Neu abgeschlossene Riester- und Rürup-Verträge dürfen ab kommendem Jahr als frühesten Auszahlungstermin das 62. Lebensjahr vorsehen. Bislang lag die Grenze bei 60 Jahren. Das gleiche gilt für private Lebensversicherungen. Beginnen die Auszahlungen aus diesen Verträgen vor dem 62. Lebensjahr, entfallen Zulagen und Steuervorteile.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Riester-Rente&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Riester-Sparer müssen ab 2012 in jedem Fall einen Sockelbetrag von 60 Euro in ihren Vorsorgevertrag einzahlen, andernfalls entfallen Zulagen und Steuervorteile. Beitragsfreie Verträge für mittelbar Zulagenberechtigte (Ehegattenverträge), auf die lediglich die staatlichen Riester-Zulagen fließen, sind künftig nicht mehr möglich. Der Sonderausgabenabzug des Sockelbeitrags erfolgt durch den unmittelbar förderberechtigten Ehegatten, sofern dieser den Höchstbetrag von 2.100 Euro nicht ausgeschöpft hat. Ein eigener Sonderausgabenabzug steht dem mittelbar Begünstigten nicht zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Riester-Sparer, die versehentlich keine oder zu geringe Eigenbeiträge entrichtet haben und deshalb aufgefordert wurden, zu viel erhaltene Riester-Zulagen zurückzuzahlen, können fehlende Beiträge nachträglich entrichten. Der Gesetzgeber hat jetzt die Nachzahlungsmöglichkeit bis zum Beginn der Auszahlungsphase erweitert.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Rürup-Rente&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenkasse oder ein berufsständisches  Versorgungswerk einzahlen, können mittels einer Rürup- bzw. Basis-Rente hohe Steuervorteile erzielen. Ab 2012 sind 74 Prozent der Beitragszahlungen bis maximal 20.000 Euro steuerlich absetzbar. Das bedeutet, dass Rürup-Sparer im kommenden Jahr bis zu 14.800 Euro an Beitragszahlungen als Sonderausgabe beim Finanzamt geltend machen können. Verheiratete genießen den doppelten Steuerbonus. Beispiel: Ein Selbstständiger zahlt nächstes Jahr 20.000 Euro in eine Basisrente ein. 14.800 Euro davon kann er als Sonderausgabe absetzen. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent erzielt er einen Steuerrabatt von 6.216 Euro. Positiv: Der absetzbare Beitragsanteil steigt bis zum Jahr 2025 auf volle 100 Prozent des Höchstbetrages von 20.000 Euro je Renten-Sparer an.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Betriebliche Altersvorsorge&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Arbeitnehmer haben das Recht auf Betriebsrente per Gehaltsumwandlung (bAV). Dabei fließt ein Teil des Bruttogehalts direkt in einen Altersvorsorgevertrag ein. Der Staat fördert dies durch den Verzicht auf Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Bis zu vier Prozent der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung können Beschäftigte in eine Pensionskasse, Pensionsfonds oder eine Direktversicherung überweisen. Im Jahr 2012 steigt die Bezugsgröße auf 67.200 Euro, damit bleiben Einzahlungen von bis zu 2.688 Euro von Steuern und Sozialabgaben verschont. In vielen Fällen steuert der Staat mehr als 50 Prozent zu den Vorsorgeaufwendungen bei. Die Bemessungsgrenze gilt bundeseinheitlich.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Lebensversicherung&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Ab 1. Januar 2012 sinkt der garantierte Mindestzins für neu abgeschlossene private Lebens- und Rentenversicherungen von 2,25 auf 1,75 Prozent. Die Absenkung betrifft auch klassische Riester- und Rürup-Policen. Die Auswirkung dürften Versicherte allerdings nur selten spüren, da der Garantiezins nur in Ausnahmefällen greift. Die tatsächliche Rendite klassischer Lebens- und Rentenversicherungen liegt im Branchendurchschnitt nach wie vor über vier Prozent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs müssen Lebensversicherungen ihre Tarife künftig so berechnen, dass Frauen und Männer den gleichen Beitrag zahlen. Die Entscheidung hat Auswirkungen auf die Tarife für Männer, denn sie zahlten bislang aufgrund der geringeren Lebenserwartung niedrigere Beiträge als Frauen. Versicherungsgesellschaften müssen das Urteil bis Ende 2012 umsetzen. Männer, die einen vermutlich teureren Unisex-Tarif vermeiden möchten, sollten vor der Umsetzung aktiv werden.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Immobilien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Grunderwerbsteuer&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Beim Erwerb von Häusern oder Eigentumswohnungen mit Grund und Boden fällt Grunderwerbsteuer an. Früher lag die Steuer bundeseinheitlich bei 3,5 Prozent, seit kurzem dürfen die Bundesländer sie individuell gestalten. Mehrere Länder haben die Abgabe inzwischen auf 5,0 Prozent erhöht, am 5. November 2011 zog Baden-Württemberg nach. Ab 2012 steigt die Steuer in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz auf 5,0 Prozent vom Kaufpreis. Wer noch vor der Erhöhung den Kaufvertrag unterschreibt, zahlt den bisherigen Satz von 3,5 Prozent. &lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Solarförderung &lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Ab Januar 2012 sinkt die staatliche Förderung für neu errichtete Photovoltaikanlagen um durchschnittlich 15 Prozent. Für Neuanlagen bis 30 kW, die den erzeugten Strom ins Netz einspeisen, erhalten Investoren ab Januar statt 28,74 Cent je Kilowattstunde nur noch 24,43 Cent je kWh. Dennoch profitieren Investoren: Erstens von geringeren Investitionskosten, weil die Preise für Solaranlagen stark rückläufig sind und zweitens von hoher Planungssicherheit, weil der für das Jahr der Inbetriebnahme festgesetzte Vergütungssatz 20 Jahre lang garantiert ist.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Sozialversicherungsbeiträge&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Neue Beitragsbemessungsgrenzen&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Ab 2012 gelten neue Bemessungsgrenzen für Sozialabgaben. In den neuen Bundesländern zeichnet sich eine leichte Entspannung ab, denn die Beitragsgrenzen zur Berechnung der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung bleiben unverändert. In den alten Bundesländern steigen sämtliche Bezugsgrößen.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Kranken- und Pflegeversicherung&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung gilt eine bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze: Sie steigt ab 2012 von derzeit  3.712,50 Euro auf 3.825 Euro monatlich. Das entspricht einem Jahreseinkommen von 45.900 Euro. Höhere Verdienstanteile bleiben von der gesetzlichen Beitragspflicht ausgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unabhängig von der Beitragsbemessungsgrenze existiert die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung. Übersteigt das Einkommen diese Pflichtgrenze, können Arbeitnehmer in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Ab 2012 müssen sich Beschäftigte bis zu einem Monatseinkommen von 4.237,50 Euro gesetzlich versichern, die Jahresgrenze beträgt 50.850 Euro. Bislang lagen die Sätze bei 4.125 Euro bzw. 49.500 Euro. Wer in diesem und im kommenden Jahr Einkünfte über der Versicherungspflichtgrenze erzielt, der darf - unter Einhaltung bestimmter Kündigungsfristen - in eine private Krankenkasse wechseln.&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;br /&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Renten- und Arbeitslosenversicherung&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt ab Januar in den alten Bundesländern um 100 Euro auf 5.600 Euro pro Monat. Die Jahresgrenze beträgt dann 67.200 Euro. In den neuen Bundesländern bleibt die Grenze bei 4.800 Euro bzw. 57.600 Euro unverändert. Allen abhängig Beschäftigten winkt jedoch Entlastung, denn der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung verringert sich ab Januar 2012 von 19,9 auf 19,6 Prozent. Ein Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen von 50.000 Euro wird dadurch monatlich um etwa sechs Euro entlastet. Der Rentenbeitrag wird je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Sozialleistungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;Arbeitslosengeld II: höhere Regelsätze&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Ab Januar erhalten Bezieher von ALG II mehr Geld. Für Ledige und Alleinerziehende steigt die monatliche Leistung von 364 auf 374 Euro, Ehegatten bekommen statt 328 künftig 337 Euro. Volljährige ohne eigenen Haushalt erhalten 299 statt 291 Euro. Für Kinder zwischen sieben und 14 Jahren bleiben die Sätze gleich, lediglich Kleinkinder bis sechs Jahre bekommen statt 215 künftig 219 Euro monatlich. Hintergrund: Die Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasst die Bereiche Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat sowie die Teilnahme am kulturellen Leben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4676296768264971670?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4676296768264971670/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/was-2012-auf-die-bundesburger-zukommt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4676296768264971670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4676296768264971670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/was-2012-auf-die-bundesburger-zukommt.html' title='Was 2012 auf die Bundesbürger zukommt'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-6955493193631139424</id><published>2011-11-28T13:07:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T13:07:00.145+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Lieber jetzt noch verkaufen!</title><content type='html'>Börsenampeln vorerst auf Rot – Die Hoffnungen auf einen auch nur einigermaßen versöhnlichen Jahresausklang haben sich wohl zerschlagen. Das vermuten nicht nur die Analysten der Helaba in ihrer Wochenvorschau. Auch auf der Anlegerinformationsveranstaltung am Samstag hier in Frankfurt, dem traditionellen „Börsentag“, hatten mehr die Edelmetall-Fans und Trader-Naturen Grund zur Freude. Hingegen schwebte viel Pessimismus mit Blick auf den Geldwert und die Bewältigung der Finanzkrise durch die Räume. Und mir wurde auffallend häufig die Frage gestellt: Sollte man seine Aktien deshalb jetzt noch schnell verkaufen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich verbietet sich eine pauschale Antwort, kommt es neben der Börseneinschätzung doch auch – und nicht zuletzt – auf die Ausgangslage des einzelnen Anlegers an. Mir wurde an diesem Tag aber wieder einmal der Eindruck bestätigt, dass es privaten Anlegern sehr schwer fällt, rechtzeitig zu verkaufen, um so die Verluste im Depot zu begrenzen. Deshalb empfehle ich zur Zeit, die noch vorhandenen Bestände entweder abzusichern – beispielsweise durch entsprechende Optionen – oder vorsichtshalber abzubauen. Das Risiko weiterer – und möglicherweise deutlicher Kursrückschläge – hat in den zurückliegenden Tagen eher noch zugenommen. Möglichst schnell raus, lautet meine Devise, wenn sich der Dax von seinem aktuellen Niveau weiter eingraben sollte. Kommt es hingegen erst einmal zu einer Zwischenerholung, die gut möglich erscheint, kann man versuchen, Schritt für Schritt zu höheren Kursen seine Bestände abzubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum noch skeptischer als bisher? Ich teile die Beobachtung von Analysten, dass sich die offensichtliche Nervosität der politischen Akteure, die zuletzt weiter zugenommen hat, die Finanzmärkte nicht kalt lassen kann . Der Euro Stoxx Branchenindex Banken ist inzwischen bei den Tiefständen vom März 2009 angekommen. Die Versicherungsprämien gegen Kreditausfälle von europäischen Staatsanleihen haben neue Spitzenwerte erreicht. Auch das Angstbarometer implizite Aktienvolatilität bewegt sich weiter auf deutlich erhöhtem Niveau. Und an dieser Stelle warnen die Helaba-Strategen: „Den inzwischen recht ausgeprägten Pessimismus bereits als Kontraindikation zu begreifen, könnte sich als verfrüht erweisen. Denn gegenwärtig sind wichtige Bedingungen für wieder nachhaltig steigende Aktiennotierungen noch nicht erfüllt. So werden sich die Zweifel an der Stabilität des Finanzsystems kurzfristig ebenso wenig zerstreuen lassen wie die Wachstumsunsicherheiten.“ &lt;br /&gt;Übrigens hat mir am Samstag ein in Deutschland lebender Chemiker aus Afghanistan seine über Jahre hinweg entwickelte Analysemethode kurz vorgestellt, die auf Energiemessungen beruht und die Chartanalyse ergänzen soll. Der in Fachkreisen wohl bekannte Wissenschaftler rechnet kürzerfristig mit einer Gegenbewegung des Dax bis auf 5.722 Punkte. Das prognostizierte Abwärtspotenzial für den Deutschen Aktienindex hatte er schon früher mit 4.768 Punkten ermittelt. Auch Ihnen bekannte technische Analysten sehen schon bald den 5.000er Test und anschließend … na ja, schau’n wir mal! Auf jeden Fall sollten Sie die Liquidität sinnvoll einsetzen – und ja nicht auf dem Sparbuch parken!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-6955493193631139424?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/6955493193631139424/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/lieber-jetzt-noch-verkaufen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6955493193631139424'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6955493193631139424'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/lieber-jetzt-noch-verkaufen.html' title='Lieber jetzt noch verkaufen!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-6555988594168838824</id><published>2011-11-27T22:56:00.003+01:00</published><updated>2011-11-27T22:58:12.389+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Alternativvorschlag für die private Altersvorsorge …</title><content type='html'>Aus Kanada hat mich soeben eine alternative Empfehlung für die private Altersvorsorge erreicht, die sich insbesondere an die Börsenfans richtet. Ich möchte Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, diesen interessanten Vorschlag nicht vorenthalten (Übersetzung):&lt;br /&gt;Hätte man vor etwa einem Jahr 1.000 Dollar in Nortel-Aktien investiert, wären sie heute noch 49 Dollar wert.&lt;br /&gt;Im Falle von Enron wären aus der gleichen Anlagesumme 16,50 Dollar geworden.&lt;br /&gt;Bei WorldCom wären weniger als 5 Dollar übrig geblieben.&lt;br /&gt;Und der Wert von 1.000 Dollar in Delta-Airlines-Aktien wäre auf 49 Dollar      geschumpft.&lt;br /&gt;Hätte man jedoch vor einem Jahr 1.000 Dollar genommen, um sie in Wein zu investieren und diesen anschließend getrunken, dann könnte man aus dem Flaschen-Recycling 214 Dollar vereinnahmen. Aufgrund dieser Erkenntnis und nach den jüngsten Börsenerfahrungen wird empfohlen, möglichst viel Alkohol zu konsumieren und anschließend die Flaschen einkommenswirksam wieder dem Kreislauf zuzuführen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-6555988594168838824?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/6555988594168838824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/alternativvorschlag-fur-die-private.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6555988594168838824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6555988594168838824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/alternativvorschlag-fur-die-private.html' title='Alternativvorschlag für die private Altersvorsorge …'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-6604403064807114124</id><published>2011-11-24T12:34:00.006+01:00</published><updated>2011-11-24T17:40:47.605+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Markt-Trends und Anlage-Tips</title><content type='html'>Dax vielleicht schon bald unter 3000 oder doch eher über 6000 Punkte? Das ist nur eine der Fragen, die jetzt öfter gestellt werden – mit Blick auf den näher rückenden Ultimo.  Der Verlauf der zurückliegenden Tage erschwert die Sicht nach vorn zusätzlich. Man muss schon ein unverbesserlicher Optimist sein, um kurzfristig auf eine kraftvolle, nachhaltige Erholung der Aktienkurse zu setzen. Umgekehrt sehen sich Skeptiker bestätigt, glauben nicht mehr an eine Jahresschluss-Rally und spekulieren lieber à la Baisse – wenn überhaupt. Darauf deutet auch die neue Stimmungsanalayse der Frankfurter Börse hin: Alle hoffnungsfrohen Bullen der Vorwoche haben schon wieder das Handtuch geworfen und sich von ihren Engagements getrennt. Auch einige vormals neutral eingestellte Akteure, die so kurz vor Jahresschluss offenbar noch Performance gut machen müssen, sind ins Bärenlager übergelaufen, das sich über einen Zuwachs von insgesamt 9 Prozent freuen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Stimmungsbarometer der Analysten von Cognitrend, der Bull/Bear-Index, rutscht wegen dieser Verschiebungen fast auf die markante 50-Prozent-Schwelle ab. Optimisten und Pessimisten halten sich nun die Waage. Zwar sind einige der heimischen Profi-Anleger noch nicht zufrieden mit ihrer Jahresperformance, aber von großen Schieflagen kann derzeit wahrlich keine Rede sein – ziemlich trübe Aussichten für einen klaren Trend zum Jahresende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb meine aktuelle Empfehlung: Nutzen Sie die inzwischen begonnene Saison der Anlegerveranstaltungen – insbesondere die „Börsentage“ in den Großstädten. Wo sonst können Sie sich an einem Samstag kostenlos und unverbindlich und an einem Ort konzentriert über die unterschiedlichsten Märkte informieren? Am kommenden Samstag ist Börsentag in Frankfurt/Main, eine Woche später in Berlin. Ich möchte Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, dazu heute ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Nein, das soll nicht ein oberlehrerhaft erhobener Zeigefinger sein, sondern ist ein Ergebnis ungezählter Gespräche mit Ausstellern und Besuchern vor und nach derartigen Events. Folgende Punkte sollten vor allem die Neulinge von Börsentagen bedenken:&lt;br /&gt;1. Gehen Sie nicht unvorbereitet zu Börsentagen: Sie sollten vorher eine Prioritätenliste nach Themen und Gesprächspartnern aufstellen.&lt;br /&gt;2. Beschaffen Sie sich möglichst schon vorher oder gleich zu Beginn eine Liste der Aussteller und des Vortragsprogramms (in aller Regel schon im Internet).&lt;br /&gt;3. Bleiben Sie selektiv, wenn Ihnen dann überall Flyer und bunte Prospekte unter die Nase gehalten werden. Kleiner Tipp am Rande: Suchen Sie sich rasch eine der auf fast jedem Stand bereitstehenden Tragetüten für die anschließende Materialsammlung aus – Anfänger erkennt man u.a. daran, dass sie schon nach wenigen Minuten mehrere dieser meist werbewirksam bunten Taschen in Händen halten. Davon wird das Meiste anschließend weggeworfen.&lt;br /&gt;4. Beschaffen Sie sich wichtige Informationen und nicht etwa möglichst viele Kugelschreiber!&lt;br /&gt;5. Sprechen Sie das Standpersonal aktiv an und stellen Sie konkrete Fragen! Halten Sie sich nicht bei solchen Ausstellern auf, die nur Azubis und/oder gut aussehende Hostessen einsetzen! Gehen Sie weiter, wenn Ihnen fehlende Kompetenz begegnet. Ich bin übrigens sicher, dass am Samstag in Frankfurt viele Experten auf Sie warten!&lt;br /&gt;6. Gehen Sie nicht nur zu Vorträgen von Prominenten, deren Meinung Sie bereits kennen, sondern versuchen Sie auch gegensätzliche Einschätzungen zu erfahren!&lt;br /&gt;7. Nutzen Sie, wo angeboten, zusätzliche umfangreichere Unterlagen, die Ihnen bei Hinterlegung Ihrer Adresse zugesandt werden!&lt;br /&gt;8. Nicht zuletzt: Besuchen Sie Börsentage möglichst nicht gegen Ende – alle sind dann müde und nicht mehr so diskussionsfreudig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machen Sie weiter mit – und machen Sie’s gut!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-6604403064807114124?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/6604403064807114124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/anlage-tips-und-markt-trends-und-anlage.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6604403064807114124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6604403064807114124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/anlage-tips-und-markt-trends-und-anlage.html' title='Markt-Trends und Anlage-Tips'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-279358391329664581</id><published>2011-11-21T20:51:00.003+01:00</published><updated>2011-11-23T11:46:54.650+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Studie: Nur wenige Solarunternehmen überleben</title><content type='html'>Überkapazitäten und Preisverfall führen in den nächsten Monaten zu einer Marktbereinigung in der Solarindustrie, die nur gut aufgestellte Unternehmen wie Solarworld überleben werden. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Nachhaltigkeitsstudie "Solarwirtschaft: Hartes Marktumfeld – Kampf um die Spitzenplätze", in der die Bank Sarasin die wichtigsten börsennotierten Zellen- und Modulhersteller einem Fitnesstest unterzieht. Für die Gesamtindustrie bringt die Bereinigung allerdings den notwendigen Ausgleich, so dass sich die Wachstumsaussichten wieder bessern: Bis 2015 kann durch neue Absatzmärkte und zusätzliche Anwendungen für Solarstrom ein durchschnittliches Wachstum bei der neu installierten Photovoltaik (PV)-Leistung von 18% pro Jahr erzielt werden.&lt;br /&gt;Eine Marktbereinigung in der Solarbranche ist unvermeidlich, heißt es in der Studie weiter: „Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ist zu gross geworden. Einem Absatzpotenzial von 21 Gigawatt (GW) stehen Ende dieses Jahres rund 50 GW an Produktionskapazität für Solarmodule gegenüber. Kleine, nicht wettbewerbsfähige und schlecht finanzierte Unternehmen werden die Strukturbereinigung nicht überleben. Unternehmen dagegen, die international breit positioniert und vertikal integriert sind – also mehrere Produktionsschritte eigenständig vornehmen – haben sehr gute Chancen, gestärkt aus der Konsolidierungsphase hervorzugehen.“ &lt;br /&gt;Gut positioniert für die nächste Entwicklungsrunde des PV-Marktes ab 2013 seien beispielsweise Suntech Power, Trina Solar und Yingli Solar aus China, First Solar und Sunpower aus den USA sowie die deutsche Solarworld. Gefährdet seien vor allem kleine bis mittelgrosse Unternehmen mit eher bescheidenen Wachstumsaussichten, wie die deutschen Conergy, Q-Cells, Solar-Fabrik und Sunways.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-279358391329664581?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/279358391329664581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/studie-nur-wenige-solarunternehmen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/279358391329664581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/279358391329664581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/studie-nur-wenige-solarunternehmen.html' title='Studie: Nur wenige Solarunternehmen überleben'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-4623589477764164325</id><published>2011-11-21T13:43:00.001+01:00</published><updated>2011-11-21T13:44:03.285+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>DAF - Kutzers Corner: "Hoch lebe die Aktie"</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.daf.fm/video/kutzers-corner-hoch-lebe-die-aktie-50149538-DE0008469008.html" target="_blank"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s320/dafvideo.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-4623589477764164325?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/4623589477764164325/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/video-kutzers-corner-hoch-lebe-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4623589477764164325'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/4623589477764164325'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/video-kutzers-corner-hoch-lebe-die.html' title='DAF - Kutzers Corner: &quot;Hoch lebe die Aktie&quot;'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-YF2ikxb_FZo/TspHUEbCOLI/AAAAAAAAAMw/bGkIrjj7RYU/s72-c/dafvideo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-3646896506644094766</id><published>2011-11-21T09:54:00.001+01:00</published><updated>2011-11-21T09:54:00.485+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Top-Fondsmanager bleiben Aktienfans</title><content type='html'>Die Aktie ist tot – Hoch lebe die Aktie! Es ist nicht alltäglich, dass sich lebende Legenden der Investmentbranche zu einer Podiumsdiskussion versammeln. Und so entwickelte sich der „Fondsmanager-Gipfel“ am Wochenende zu einem bemerkenswert intensiven, nachdenklich stimmenden Streifzug durch die Finanzwelt. Anlass war das 20-jährige Jubiläum des erfolgreichen Dachfonds-Strategen Eckhard Sauren (Motto: „Wir investieren nicht in Fonds – Wir investieren in Fondsmanager“). Um das wichtigste Ergebnis vorweg zu nehmen: Es wurden weder Hoffnungen auf ein baldiges Krisenende verbreitet, noch Patentrezepte für die Lösung der Krisen beiderseits des Atlantiks formuliert. Dementsprechend vorsichtig blieben auch die kurfristigen Börseneinschätzungen. Um so klarer war das Plädoyer für die langfristige Aktienanlage. Nur: Ob man jetzt schon einsteigen sollte oder erst später – darüber herrschten unterschiedliche Aufassungen.&lt;br /&gt; Ich möchte Ihnen, liebe Anlegerinnen und Anleger, die wesentlichen Gedanken von Christoph Bruns, Jens Ehrhardt, Peter E. Huber und Klaus Kaldemorgen nicht vorenthalten, zumal sie mein uraltes Fable für die Aktie gestärkt haben.&lt;br /&gt;Die Skepsis der Fonds-Promis hinsichtlich der aktuellen Lage kam in Formulierungen wie „Die Krise wird noch total unterschätzt“ und „Die Politik kann sie nicht lösen, allenfalls verzögern“ zum Ausdruck. Kein Widerspruch regte sich bei der Vorhersage, die Rückführung der Staatsverschuldung werde uns in den nächsten zehn Jahren beschäftigen. Und wiederholt – mit einem eher bedauerenden Unterton – wurden die Zentralbanken als Retter beschworen: Ohne Gelddrucken wird es wohl nicht gehen. Damit einher ging die beruhigende These, dass noch mehr billiges Geld nicht zwangsläufig zu einer stärkeren Inflation führen müsse, weil sich die Weltkonjunktur beruhige und die vermehrte Liquidität nicht automatisch in den realwirtschschaftlichen Kreisfluss gelange (das sieht man ja auch jetzt).&lt;br /&gt;Und das gelbe Metall? Gold ist historisch eine (Ersatz-)Währung, weniger ein Anlageobjekt. Gold-Fans wären sicher enttäuscht von dem Fondsquartett gewesen, das nur wenig Begeisterung für Edelmetall als Anlagealternative aufbrachte. „Die Leute sollten lieber in Aktien als in Gold investieren“, so und ähnlich klang es. Aktien seien im Preisverhältnis zum Gold heute so billig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Überdies dürfe man – gerade mit Blick auf deutsche Standardwerte – die Dividendeneinnahmen nicht gering einschätzen. An dieser Stelle fielen auch von Frust wegen der bei uns fehlenden Aktkienkultur zeugende spöttische Worte: Die Deutschen wollen nominal keine Risiken eingehen, ihr Vermögen real aber  bewusst verringern. Gemeint ist damit das massive Sparen zu Fast-Null-Zinsen, das bei 2,5% Teuerungsrate zu realem Wertverlust führt. Warum werden die Anlagen in solchen Zeiten nicht so breit wie möglich gestreut? Hierzu gab es Hinweise auf sehr erfolgreiche Multi-Asset-Fonds oder auch Industrieanleihen mit relativ geringem Risiko. Beispiel: Die 7-jährige Anleihe der HeidelbergCement mit 9,50% Kupon.&lt;br /&gt;Übrigens: Die Diskutanten scheuten auch nicht vor Selbskritik zurück: „Hier sitzen vier Aktien-Bullen, die weitgehend einer Meinung sind, aber sie sind völlig konträr zur Haltung der Privatanleger.“ Darauf der fast traurig klingende Ausruf: „Auch wir Experten haben versagt.“ Und eine Gegenstimme: „Sollen wir die Kunden zum Glück zwingen?“&lt;br /&gt;Ein Appell zum schluss: Der Wohlstand wird in der Wirtschaft gebildet, nicht vom Staat. Das wird auch in Zukunft so sein. Deshalb ist es sinnvoll wie eh und je, wenn Kapitalanleger in Produktivität investieren: „Sie sollten sich an soliden deutschen Unternehmen beteiligen, was denn sonst?“ Ich unterschreibe solche Meinungen hervorragender Fondsmanager gerne. Doch hat sich meine Nachdenklichkeit über das Timing als Folge der Entwicklungen in der vergangenen Woche eher noch verstärkt, denn ich befürchte kurz- bis mittelfristig noch weitere – und möglicherweise stärkere – Kursrückschläge bei Aktien.&lt;br /&gt;PS.: Kurzer Witz vom Sauern Fondsmanager-Gipfel zum Thema Entwicklung der Staatsverschuldung:&lt;br /&gt;„Der Papst wird künftig auch an den Kabinettssitzung der Bundesregierung teilnehmen.“&lt;br /&gt;„Wieso das?“&lt;br /&gt;„Er hat doch versprochen, immer dort zu sein, wo das Elend am Größten ist!“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-3646896506644094766?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/3646896506644094766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/top-fondsmanager-bleiben-aktienfans.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3646896506644094766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3646896506644094766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/top-fondsmanager-bleiben-aktienfans.html' title='Top-Fondsmanager bleiben Aktienfans'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-2501424633924337463</id><published>2011-11-17T16:55:00.002+01:00</published><updated>2011-11-17T16:55:45.278+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>„Rebalancing“ des Portfolios</title><content type='html'>Der Euro muss überleben. Dafür gibt es jetzt gute Gründe. Aber der schwierigste Teil der Finanzkrise steht uns noch bevor. Die zurzeit laufende „14. Euro Finance Week“ in Frankfurt/Main ist kein Schauplatz für oberflächliche Meinungsverteiler und mediengeile Propheten. Auf den zahlreichen Einzelkonferenzen in dieser Woche herrscht Tiefgang, werden kontroverse Positionen ausdiskutiert. Und bei allen Unterschieden zwischen Optimisten und Pessimisten gibt es doch eine gemeinsame Sorge: Die Krise beiderseits des Atlantiks könne noch lange dauern, jahrelang, zu lang. Diesen Eindruck konnte ich am Mittwoch mitnehmen. Es mangelte auf diesem größten Branchentreffen der europäischen Finanzindustrie nicht an prominenten Köpfen, die sich noch nicht an die ungeheuren Summen der Staatsverschuldung gewöhnen können und ihre Zweifel an einer absehbaren Konsolidierung erkennen lassen. Zugleich wirken die jüngsten Hochrechnungen des Kapitalbedarfs europäischer Banken nicht nur auf mich furchterregend.&lt;br /&gt;Immobilien können eine Assetklasse sein, die sich im Zeitalter der Sachanlagen wie keine andere anbietet. Das war einer der angeboteten Wege für Investoren. Nur: Auch hier herrscht nicht nur eitel Sonnenschein. Denn zum einen hat das konzentrierte Interesse für Top-Lagen insbesondere in Städten wie Hamburg, Frankfurt und München dort zu überzogenen Preissteigerungen geführt, während die Renditen anderswo dümpeln. Und dann ist auch das Vertrauen in Immobilienfonds – offene wie geschlossene – noch nicht zurückgekehrt. Mit anderen Worten: Wer neben der selbstgenutzten Immobilie in Haus und Grund investiert, sollte diese heterogenen Märkte kennen, um Enttäuschungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;Ein von mir geschätzter Vermögensverwalter der konservativen Art, Wolfgang Juds (Credo Vermögensmanagement Gmbh, Nürnberg), hat in seinem jüngsten Brief das „Rebalancing“ des Depots im Interesse eines gesunden Wachstums beschrieben. Ich möchte Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, seine Strategie kurz vorstellen.&lt;br /&gt;Credo setzt voll und ganz auf antizyklisches Handeln und ein stetiges "Rebalancing" des Portfolios. Zu Beginn eines Depot-Contests, bei dem der Dax schließlich geschlagen werden konnte, wurde eine strategische Aufteilung auf die einzelnen Anlageklassen Renten, Aktien, Immobilienfonds und Liquidität vorgenommen, um eine breite Streuung zu erreichen. Wetten auf einzelne Aktien oder Rohstoffe wurden bewusst nicht eingegangen. Im Laufe der Zeit sind einzelne Fonds gestiegen und andere gefallen. Regelmäßig ist die Struktur des Depots überprüft, sind Anpassungen vorgenommen worden. Juds: „Zum einen habe ich Verkäufe in Form von Gewinnmitnahmen getätigt, und zum anderen habe ich den Gegenwert in die Fonds investiert, die mir nach meinem Modell zurückgeblieben erschienen. Die Liquidität habe ich antizyklisch investiert. Diese Form des Ausgleichens der Gewichtung der verschiedenen Anlageklassen im Gesamtdepot wird als Rebalancing bezeichnet. Ich mische schwankungsarme und -intensive Anlagen und gleiche die Gewinne bzw. Verluste aus, indem ich insbesondere bei den gefallenen Fonds zugekauft habe. Dieses Verfahren führt zu einer Glättung und zu einer Verbilligung der Einstiegskurse.“&lt;br /&gt;Auf diese Weise steuert Credo das Depot nicht aufgrund von Prognosen oder Markteinschätzungen. Vielmehr wird auf die Bewertung von Anlageklassen geachtet, also darauf, ob bestimmte Aktien billig oder teuer erscheinen . Gleiches gilt auch für Renten wie Unternehmensanleihen, Staatsanleihen oder High Yields: „Auch hier orientiere ich mich an der Bewertung der Renten und nicht an Meinungen. Schwankungen sehe ich nicht als Nachteil an, sondern versuche sie im Positiven zu nutzen.“  &lt;br /&gt;Worauf Sie auch immer setzen mögen, welche Strategie Sie persönlich favorisieren – bleiben Sie auf der Hut, denn die Märkte sind täglich für schlechte Überraschungen gut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-2501424633924337463?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/2501424633924337463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/rebalancing-des-portfolios.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2501424633924337463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/2501424633924337463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/rebalancing-des-portfolios.html' title='„Rebalancing“ des Portfolios'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-6891394573175642803</id><published>2011-11-14T16:01:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T16:02:18.881+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Euro-Krise überschattet auch Geschlossene Fonds</title><content type='html'>Die andauernde Euro-Krise schlägt sich deutlich im Absatz von Kapitalanlageprodukten nieder: “Der Rückgang der Eigenkapitalplatzierung bei geschlossenen Fonds liegt auf einer Linie mit den Mittelabflüssen bei Investmentfonds und ist damit Spiegelbild der Euro-Krise", so Eric Romba, Hauptgeschäftsführer des VGF Verband Geschlossene Fonds. Anleger sind nach Einschätzung des Verbandes derzeit nur in sehr geringem Maße bereit, ihre vorhandene Liquidität in mittel- und langfristigen Kapitalanlagen zu binden.&lt;br /&gt;Der VGF veröffentlichte jetzt die Platzierungszahlen seiner 44 Mitglieder für das dritte Quartal 2011. Demnach haben die im VGF organisierten Anbieter von Juli bis September 666,93 Mio. Euro Eigenkapital platziert, 19% weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres.. Verteilt auf die einzelnen Monate wurden im Juli 270,80 Mio. Euro für Sachwertinvestitionen eingeworben, im August 225,35 Mio. Euro und im September 170,78 Mio. Euro. Die Zeiten sind wie sie sind. Daraus entsteht für uns als Branche – Anbieter wie Vertriebe – die Aufgabe, den Kunden intensiv zu informieren, welche Bedeutung Sachwertinvestitionen im Umfeld von Niedrigzinsen und steigender Inflation haben“, so Romba weiter. &lt;br /&gt;Der Tabelle können die Ergebnisse der einzelnen Assetklassen entnommen werden. Der Verband weist darauf hin, dass in Segmenten mit niedrigem Platzierungsvolumen bereits eine geringe Zu- oder Abnahme von investiertem Eigenkapital eine hohe prozentuale Veränderung nach sich zieht. Gleiches gilt für einzelne großvolumige Fonds in einzelnen Assetklassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ymRVqNXMcZI/TsEtPkPJnvI/AAAAAAAAAMk/jSOy36anHS0/s1600/tabellebvi.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="277" src="http://2.bp.blogspot.com/-ymRVqNXMcZI/TsEtPkPJnvI/AAAAAAAAAMk/jSOy36anHS0/s400/tabellebvi.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-6891394573175642803?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/6891394573175642803/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/euro-krise-uberschattet-auch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6891394573175642803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6891394573175642803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/euro-krise-uberschattet-auch.html' title='Euro-Krise überschattet auch Geschlossene Fonds'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-ymRVqNXMcZI/TsEtPkPJnvI/AAAAAAAAAMk/jSOy36anHS0/s72-c/tabellebvi.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5446366241761704813</id><published>2011-11-14T15:56:00.002+01:00</published><updated>2011-11-14T15:56:49.122+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Leichte Zuflüsse bei Investmentfonds</title><content type='html'>Während sich im September 2011 die Mittelzuflüsse und -abflüsse bei Spezialfonds ausglichen, flossen aus Publikumsfonds knapp 2,8 Mrd. Euro ab. In Vermögen außerhalb von Investmentfonds investierten Anleger rund 1,9 Mrd. Euro. Trotz des schwachen Septembers verzeichnet die Fondsbranche&lt;br /&gt;im dritten Quartal 2011 leichte Zuflüsse von netto 0,2 Mrd. Euro,&lt;br /&gt;so die aktuelle Investmentstatistik des BVI Bundesverband Investment&lt;br /&gt;und Asset Management. Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer&lt;br /&gt;des BVI: „Trotz der Spannungen im Euroraum und der Turbulenzen&lt;br /&gt;an den Kapitalmärkten agierten die Fondsanleger im dritten Quartal&lt;br /&gt;erstaunlich ruhig und gelassen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im September 2011 führten Geldmarktfonds die Absatzliste mit Nettozuflüssen&lt;br /&gt;von 0,4 Mrd. Euro an. Offene Immobilienfonds verzeichneten&lt;br /&gt;Zuflüsse von netto 0,1 Mrd. Euro. Aus Aktienfonds flossen hingegen&lt;br /&gt;per Saldo rund 1,9 Mrd. Euro ab – Anleger trennten sich insbesondere&lt;br /&gt;von weltweit investierenden Fonds. Aus Mischfonds zogen&lt;br /&gt;Anleger unter dem Strich rund 0,3 Mrd. Euro ab. Rentenfonds&lt;br /&gt;verzeichneten Rückgaben von netto knapp 0,3 Mrd. Euro.&lt;br /&gt;Mittelaufkommen: Deutschland im europäischen Vergleich vorne&lt;br /&gt;Der europäische Vergleich zeigt im ersten Halbjahr 2011 beim Absatz&lt;br /&gt;von Investmentfonds ein klares Nord-Süd-Gefälle. Während die&lt;br /&gt;Anleger in den nördlichen Ländern neues Kapital in Investmentfonds&lt;br /&gt;investierten, reduzierten die Südeuropäer ihre Engagements. So haben&lt;br /&gt;in der ersten Jahreshälfte 2011 in Deutschland und Großbritannien aufgelegte Fonds jeweils über 16 Mrd. Euro eingesammelt.&lt;br /&gt;Auch in Dänemark wurden Zuflüsse von über 3 Mrd. Euro verzeichnet.&lt;br /&gt;Die nordeuropäischen Fondsanbieter profitierten von höheren&lt;br /&gt;Zuflüssen insbesondere in Spezialfonds. Vor allem in Deutschland&lt;br /&gt;entwickelte sich das institutionelle Geschäft sehr dynamisch; europaweit&lt;br /&gt;sind im 1. Halbjahr 44 Mrd. Euro in Spezialfonds geflossen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5446366241761704813?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5446366241761704813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/leichte-zuflusse-bei-investmentfonds.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5446366241761704813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5446366241761704813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/leichte-zuflusse-bei-investmentfonds.html' title='Leichte Zuflüsse bei Investmentfonds'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-3952265972228060205</id><published>2011-11-14T14:58:00.000+01:00</published><updated>2011-11-14T14:58:29.762+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Nach Nach-richten richten, aber wie?</title><content type='html'>„Gebannt schauen die Börsianer auch in der kommenden Woche auf die Politik. Im Mittelpunkt stehen dabei Italien und Griechenland. Weder Konjunkturdaten noch Unternehmensergebnisse können dem Markt wohl deutliche Impulse liefern. Ein volatiler Handel ist vorprogrammiert.”Soweit eine typische Agentur-Zusammenfassung vom Sonntag. Und die Dax-Zuckungen in den ersten Börsenstunden vom Montag bestätigten dies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was können Sie damit anfangen? Nichts.  Analysten sehen sich deshalb derzeit kaum in der Lage, Prognosen für die Entwicklung an den Börsen abzugeben. "Es wird am Markt weiter sehr volatil bleiben, je nachdem wie Italien sich gerade fühlt“, so eine typische Stimme. Weder Konjunkturdaten noch Unternehmensergebnisse können dem Markt in der neuen Woche kraftvolle Anstöße geben. Zum Bedauern der Analysten, denn die tatsächliche Lage ist längst nicht so schlimm wie die Stimmung. Selbst die Quartalsergebnisse der Creme de la Creme der Dax-Konzerne schafften es nicht, den Fokus der Anleger von der Politik auf den tatsächlichen Zustand der Unternehmen zu lenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur: Kann man sich dann wenigstens nach den aktuellen politischen Nach-richten richten? Auch das funktioniert nicht, wie wir in den vergangenen Tagen erleben konnten. Beispiel Berlusconi. Binnen weniger Stunden veränderte sich die Einschätzung der Rücktrittsankündigung mehrfach – ein Phänomen, das zuvor auch in den wechselden Interpretationen der griechischen Entwicklungen zu beobachten gewesen war. Ein Grund, wenn auch nicht der Einzige, dürfte in der stark uneinheitlichen Darstellung und Kommentierung der Informationen selbst liegen. Ein Anderer ist den nicht erkennbaren, von den täglichen Nachrichten weitgehend unabhängigen Manövern internationaler Trader zu suchen, die sich undurchschaubar der Möglichkeiten des modernen Hochfrequenzhandels bedienen.&lt;br /&gt;Ist damit die Börse zum Spielfeld der Spekulanten geworden? Kurzfristig ja. Wer aber wirklich strategisch-langfristig operiert – früher verstand man darunter 10 Jahre und mehr, heute mindestens 3 bis 5 Jahre –, sollte sich nach wie vor an den fundamentalen  Daten orientieren. Und genau das ist derzeit kaum möglich, weil&lt;br /&gt;konjunkturelle Entwicklung und Aussichten irritierend unterschiedlich beschrieben werden und&lt;br /&gt;die Finanzkrise möglicherweise einen noch stärkeren (negativen) Einfluss auf die reale Wirtschaft nehmen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie kennen sicher den Spruch von den drei Volkswirten mit fünf Meinungen. Einig ist man sich noch beim Punkt “globale Abkühlung des Wirtschaftsklimas”. Aber dann geht es doch ziemlich weit auseinander. Schon die Auslegung des Herbstgutachtens der führenden Forschungsinstitute fiel bemerkenswert differenziert aus – dass die Bundesregierung die Aussagen in ein helles Licht rückte, ist keine Überraschung. Bei der Frage, wie stark sich die Weltkonjunktur in den kommenden Monaten und im Jahr 2012 abeschwächen wird, können Sie sich, liebe Anlegerinnen und Anleger, Ihre private Fassung aussuchen – von “Konjunkturdelle, aber kein Absturz” bis hin zur “Gefahr einer tiefen Rezession” wird alles geboten. Dazu passt, dass einerseits die kommende Inflation dramatisch beschrieben wird, andererseits Warnungen vor deflationären Tendenzen formuliert werden. Optimisten setzen unverändert auf stabilisierende Kräfte durch die Schwellenländer, Pessimisten sehen hingegen Bedrohungen durch platzende Blasen in China.&lt;br /&gt;“Geh’n Sie mit der Konjunktur”, war der Titel eines Schlagers des Hazy-Osterwald-Sextetts im Jahr 1961. Nur mit welcher? Unsere Volkswirtschaft steht im internationalen Vergleich geradezu glänzend da.  Und sie wird auch besser als andere Länder aus der Krise herauskommen – egal, wie diese ausgeht. Bis dahin kann es für die Dax-Fans noch herbe Enttäuschungen geben – kann. Die Zeit der Aktie wird aber wiederkommen – sicher.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-3952265972228060205?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/3952265972228060205/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/nach-nach-richten-richten-aber-wie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3952265972228060205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3952265972228060205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/nach-nach-richten-richten-aber-wie.html' title='Nach Nach-richten richten, aber wie?'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-7947209583689538902</id><published>2011-11-10T15:29:00.002+01:00</published><updated>2011-11-10T15:29:14.917+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Wo, bitte, geht’s zum Dax-Boden?</title><content type='html'>Achtung, Vorwarnung! Wenn Sie das lesen, kann schon wieder (fast) alles anders aussehen …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wetterlage und Börsenklima haben in diesen Tages nur eines gemeinsam: den Nebel. Während die Meteorologen von einem ruhigen Herbstwetter mit einem starken Hoch sprechen können, müssen Händler und Anleger mit wiederkehrenden Turbulenzen leben. Der Mittwochabend war geradezu grauenhaft – Europa versaute den Optimisten beiderseits des Atlantiks  wieder einmal die Stimmung. Was tags zuvor noch als Zeichen der Hoffnung gewertet wurde, insbesondere die politische Entwicklung in Italien, wurde praktisch übernacht zum Belastungsfaktor. Euro und Wall Street sehr schwach, der Dax rutschte weit unter die Marke von 5.800 Punkten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz zuvor hatte der wöchentliche Sentiment-Report der Frankfurter Börse bestätigt, das die vorangegangene Erholung nicht überbewertet werden sollte:&lt;br /&gt;„Die jüngsten Aktivitäten der befragten Anleger sind zwar von überschaubarer&lt;br /&gt;Größe, aber geben dennoch ein Zeichen. Der Aktienmarkt hat sich der&lt;br /&gt;Volatilität der politischen Beschlüsse angepasst, was Investoren zur&lt;br /&gt;Umsetzung ihrer Handelsentscheidungen immer weniger Zeit lässt. Durch das&lt;br /&gt;näher rückende Jahresende wird die Situation zusätzlich angeheizt. Hektische&lt;br /&gt;Bewegungen sind also weiterhin Programm.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte in den vergangenen Tagen viele Gelegenheiten zu längeren persönlichen Gesprächen mit ganz unterschiedlichen Anlagestrategen. Die einzelnen Ansichten nach Gemeinsamkeiten gefiltert, hat sich mehrheitlich im Grunde nur wenig verändert (jedenfalls nach meinem Eindruck): Wenn die akute Krisen-Entzündung erst einmal überwunden ist, drängt die hohe internationale Liquidität weiterhin in die Sachwerte. Dann werden Aktien und Edelmetalle wieder gefragt sein, dürften Rohöl und Kupfer einen festeren Trend entwickeln.  Unter den favorisierten Anlagezielen stehen dann Deutschland und China im Blickfeld. Voraussetzung: Es bleibt bei einer weltwirtschaftlichen Wachstumsverlangsamung, eine Rezession darf es nicht geben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie lange die akute Phase noch dauert, lässt sich überhaupt nicht vorhersagen. Darin sind sich meine Gesprächspartner weitestgehend einig. Ebenso macht es kaum Sinn, strategisch zu investieren, weil die Märkte einfach noch keinen Boden gefunden haben. Und genau auf den Zeitpunkt, wenn Kurse und Indizes eine zunehmend stabile Grundlage gefunden haben, warten die Anleger. Bis dahin haben nur die Trader ihren Spaß (wenn sie erfolgreich das tägliche Rein-und-Raus beherrschen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant an dieser Stelle eine neue Untersuchung: Die Turbulenzen an den Märkten schlagen sich deutlich im Investmentansatz der Anleger nieder. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des UBS Investor Sentiment Index. Im Oktober ist die Risikobereitschaft  der Investoren im Vergleich zum Vormonat weiter gesunken – und damit im vierten Monat in Folge zurückgegangen. Der durchschnittliche Cap, den Anleger im Oktober beim Kauf von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX gewählt haben, lag 22,18 Prozent unter dem Indexstand und somit 3,39 Prozentpunkte niedriger als im September beziehungsweise 8,35 Prozentpunkte unter dem rollierenden Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate. Das bedeutet, dass sich die Käufer von Discount-Zertifikaten im Vergleich der vergangenen Monate für einen noch größeren Risikopuffer entschieden haben.  Der UBS Investor Sentiment Index spiegelt die Risikobereitschaft der Anleger wider. Der Index vergleicht den Stand des deutschen Aktienindex mit der Höhe der Caps, die Anleger beim Kauf von UBS Discount-Zertifikaten gewählt haben. Ein Cap weit unterhalb des DAX signalisiert, dass Anleger mit größeren Kursrückgängen rechnen. Je höher der Cap angesetzt wird, desto optimistischer sind die Anleger. Zum Hintergrund: Notiert der Basiswert am Laufzeitende auf oder oberhalb des Caps, erzielen die Inhaber der Discount-Papiere die maximal mögliche Rendite.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-7947209583689538902?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/7947209583689538902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/wo-bitte-gehts-zum-dax-boden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/7947209583689538902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/7947209583689538902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/wo-bitte-gehts-zum-dax-boden.html' title='Wo, bitte, geht’s zum Dax-Boden?'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-3372989107831802704</id><published>2011-11-08T18:27:00.002+01:00</published><updated>2011-11-08T18:27:08.123+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Deutsche beim Thema Geldanlage verunsichert</title><content type='html'>Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger misst Kenntnissen zu „Geldanlagen und Finanzen“ eine hohe Bedeutung bei, doch nur jeder Zweite stuft sich selbst als gut informiert ein. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens Forsa im Auftrag der Börse Stuttgart. 84 Prozent der Befragten gaben an, dass sich jeder mit dem Thema „Geldanlagen und Finanzwissen“ gut auskennen müsse. Auffällig ist, dass sich dabei 52 Prozent der Deutschen für eher weniger bis überhaupt nicht gut informiert fühlen. Wie die Studie ergab, würde es die deutliche Mehrheit der Bürger begrüßen, wenn es in allen Schulen ein Unterrichtsfach gäbe, in dem den Schülern Finanzwissen vermittelt wird. Nach den Ergebnissen der Forsa-Umfrage befürworten dies 73 Prozent der Befragten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Viele private Anleger sind nicht erst seit den jüngsten Börsenturbulenzen unsicher, worauf sie beim Thema Geldanlage vertrauen können", sagt Christoph Lammersdorf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Börse Stuttgart Holding GmbH. Die Unsicherheit führt Lammersdorf vor allem auf mangelnde Information zurück. Das bestätigen auch die Umfrageergebnisse. Mit 82 Prozent findet die Mehrheit der Befragten das Thema Geldanlagen zu komplex. Nur etwa 18 Prozent der Bürger gaben an, über Geldanlagethemen gut informiert zu sein. Die Ergebnisse zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten das Thema als so schwierig einstuft, dass man als Kunde kaum noch beurteilen kann, was gut und was schlecht ist. "Bildung ist immer noch der beste Anlegerschutz“, so Lammersdorf. Der Börsen-Chef empfiehlt Anlegern, sich sorgfältig zu informieren und mit Finanzthemen vertraut zu machen. „Die deutschen Privatanleger müssen sich intensiver mit ihren Geldanlagen beschäftigen, um zu lernen, was beim Vermögensaufbau und bei der Altersvorsorge zu beachten ist“, sagt Lammersdorf. &lt;br /&gt;Als Informationsquelle zu „Geldanlage und Finanzen“ liegen Bücher und Fachzeitschriften ganz vorn: 65 Prozent der Bürger meinen, dass dies besonders geeignete Quellen sind, um sich über das Thema "Finanzen und Wertpapiere" zu informieren. Bemerkenswert ist, dass Banken, unabhängige Finanzberater ebenso wie Versicherungen oder Fondsgesellschaften das Vertrauen von immerhin 52 Prozent der Deutschen genießen. Insbesondere die Altersgruppe der 18- bis 29-jährigen hält Banken und Versicherungen für eine vertrauenswürdige Informationsquelle: Über zwei Drittel (72 Prozent) der jüngeren Bundesbürger hält sie für besonders gut geeignet, allgemeines Wissen zum Thema "Geldanlage und Finanzen" zu vermitteln. Aber auch neutrale Handelsplätze wie Börsen werden von jedem Dritten als gute Informationsquelle genannt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-3372989107831802704?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/3372989107831802704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/deutsche-beim-thema-geldanlage.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3372989107831802704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3372989107831802704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/deutsche-beim-thema-geldanlage.html' title='Deutsche beim Thema Geldanlage verunsichert'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-8908819207342177233</id><published>2011-11-07T12:14:00.000+01:00</published><updated>2011-11-07T12:14:57.847+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Auf wirklich langfristige Trends setzen!</title><content type='html'>Nein, ich habe nichts gegen die Aktie. Im Gegenteil, sie ist für mich unverändert  die interessanteste Anlageklasse. Aber: Gerade in Krisenzeiten muss man als Anleger den Faktor Zeit mehr denn je in seine Überlegungen einbeziehen. Daher sehe ich bis auf weiteres enorm große Risiken für die Kurse, so dass es mit neuen Engagements nicht eilt. Das ist kurz gefasst meine Stellungnahme zu einem Schreiben, in dem ein offenbar fortgeschrittener Privatanleger meine traditionell positive Einstellung gegenüber der Aktie in Zweifel zog. Ich nehme dieses und ähnliche Diskussionen zum Anlass, einmal mehr auf zwei Aspekte hinzuweisen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die Aktie ist vom Wesen und ihrer Bestimmung her ein langfristiges Anlageinstrument mit einer großen volkswirtschaftlichen Aufgabe,  der Beschaffung von Eigenkapital für Unternehmen. Diesen Charakter hat sie im Laufe der vergangenen Jahre weitgehend verloren – und dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Sie ist zunehmend zu einem kurzfristigen Trading- und Spekulationsobjekt des institutionellen Hochfrequenz-Handels geworden. Dabei haben sich die Begriffsinhalte weit verschoben, Beispiel: Früher verstand man unter „langfristig“ 10 Jahre und länger. Und das galt für alle Kapitalmärkte in allen Ländern. Heute verstehen moderne Marktteilnehmer darunter Zeiträume irgendwo zwischen 1 und 3 Jahren. Dementsprechend haben sich die Definitionen für „kurzfristig“ und „mittelfristig“ dramatisch verkürzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Die meisten Privatanleger (Sie, liebe Leserinnen und Leser, ausgenommen!) sind nach meiner langjährigen Beobachtung nicht ehrlich zu sich selbst, wenn es um die Bindungsdauer ihres Kapitals geht. Konkret: Es wird überwiegend behauptet, man sei ja an langfristigen Investments interessiert – tatsächlich ist die Spekulationsmentalität, gegen die grundsätzlich nichts einzuwenden ist,  weit verbreitet. Und das bedeutet, dass viele Privatanleger schon unruhig und vor allem ungeduldig werden, wenn nach 6 oder 12 Monaten die Performance enttäuschend ist. &lt;br /&gt;Daraus ziehe ich als Konsequenz, Aktien in Krisenzeiten nur mit großen Einschränkungen zu empfehlen, selbst bei einer fundmentalanalytisch niedrigen Bewertung. Was nutzt der Hinweis auf die Erfahrung, dass es längerfristig stets sinnvoll war, in Krisenzeiten antizyklisch zu kaufen, wenn es viele Monate oder sogar ein paar Jahre dauerte, bis die früheren Höchststände wieder erreicht wurden? „Kaufen, wenn die Kanonen dauern“ (im übertragenen Sinn) doch nur dann, wenn der Anleger tatsächlich den traditionellen „langfristigen“ Zeithorizont mitbringt. Eine Aktie ist beispielsweise schon um über 40 % abgerutscht – was soll da noch groß passieren!? So und ähnlich hört man in diesen Tagen öfter. Doch, die Gefahr eines weiteren, steilen Rückgangs der Börsenkurse ist doch nicht gebannt. Beispiel Commerzbank: Ich kenne Experten, die Commerzbank bei 9 Euro und später bei 6 Euro für höchst attraktiv hielten – niemand sollte sich wundern, wenn bald nicht einmal eine 1 vor dem Komma stünde …&lt;br /&gt;Das Research von Allianz Global Investors (AGI), das ich schon wegen seiner intensiven Gesamtbetrachtungen besonders schätze, setzt solche Überlegungen in seinen Empfehlungen zur „taktischen Allokation Aktien und Anleihen“ ganz aktuell ein – ich zitiere aus dem jüngsten AGI-Kapitalmarktbrief:&lt;br /&gt;Die Volatilität an den Märkten dürfte hoch bleiben. Folglich wird den fundamentalen Faktoren derzeit kaum Beachtung geschenkt.  Leider, denn die jüngsten Datenpunkte gäben Grund zur Hoffnung: Zum einen waren die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA, wie z. B. Einzelhandel oder Industrieproduktion, besser als erwartet.  Ebenso konnten sich die Unternehmen im Hinblick auf die Berichtssaison bisher recht gut aus der Affäre ziehen. Die Bewertungen erscheinen entsprechend attraktiv.  Die politische Unsicherheitsprämie und damit die Volatilität an den Märkten dürften weiterhin hoch bleiben, so dass sich taktisch eine Untergewichtung von Aktien empfiehlt. Langfristig orientierte Anleger sollten Neuengagements am besten nur schrittweise in den Aktienmarkt tätigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und zur deutschen Börse heißt es weiter: Viele abwärts gerichtete Frühindikatoren signalisieren zwar eine weitere Abschwächung der Konjunktur.  Doch mit Blick auf die zuletzt guten Exporte, die besser als erwartete Industrieproduktion sowie die niedrige Arbeitslosenquote scheint Deutschland weit entfernt von einer Rezession.  Und ein (möglicher)   Gewinnrückgang bei den Unternehmen scheint von den Marktteilnehmern bereits eingepreist. So liegen die Kurse deutscher Unternehmen mittlerweile nahe am Buchwert ihres Eigenkapitals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit AGI.  Wollen Sie wirklich antizyklisch handeln? Für mich wäre es als Privatanleger wichtiger herauszufinden, an welchem Punkt der Markt dreht, wann ein neuer – langfristiger – Trend beginnt. Denn: The trend is your friend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-8908819207342177233?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/8908819207342177233/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/auf-wirklich-langfristige-trends-setzen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8908819207342177233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8908819207342177233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/auf-wirklich-langfristige-trends-setzen.html' title='Auf wirklich langfristige Trends setzen!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-3267902205671761209</id><published>2011-11-03T08:37:00.004+01:00</published><updated>2011-11-03T15:00:00.053+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Rohstoffe nur für Fortgeschrittene</title><content type='html'>Gold weiter kaufen oder nur halten? Ist Silber eine Alternative? Wenn es auf den aktuellen Anlegerveranstaltungen um Rohstoffe als Alternative geht, dann konzentrieren sich die Diskussionen rasch auf die Edelmetalle. Nur eine vergleichsweise kleine Zahl von Spezialisten kümmert sich in Deutschland auch zum Beispiel um Basismetalle, landwirtschaftliche Produkte und Öl. Und das ist gut so. Denn wie keine andere Anlageklasse sind die Commodities extrem heterogen – es gibt ihn also nicht, den Rohstoffmarkt. Von den anhaltenden Vorwürfen der Marktmanipulation durch große institutionelle Spieler einmal abgesehen, sind auch die „normalen“, auf den physischen Angebots-/Nachfrageverhältnissen basierenden Preisperspektiven nicht ohne weiteres zu erkennen – der Laie ist hier klar überfordert. Hinzu kommt, dass man als privater Anleger oder Spekulant die Besonderheiten der Warenterminmärkte kennen sollte. Natürlich kann man es sich leicht machen und als Einsteiger einfach einen Rohstofffonds zeichnen. Doch ist das naturgemäß alles andere als prickelnd. Ersatzweise bieten sich Rohstoffaktien und Zertifikate an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch und gerade Rohstoffe werden immer wieder von politischen Einflüssen bewegt – man denke nur an „strategische“ Maßnahmen wie Exportquoten oder Produktionsbeschränkungen. Hinzu kommen unkalkulierbare Belastungen der Marktverhältnisse durch Naturkatastrophen. Die Zeit der großen Kartelle (Opec / Rohöl) ist aber vorbei. Dennoch gibt es immer wieder staatliche Versuche, in die Verfügbarkeit von Rohstoffen manipulierend einzugreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den physischen Handel in Commodities interessieren derzeit weniger Griechenland und Euro-Politik, sondern vielmehr die Auswirkungen der Finanzkrise auf die reale Wirtschaft. Zentrale Fragen sind: Wie nachhaltig ist die Beruhigung der Weltkonjunktur? Steht tatsächlich eine neue Rezession vor der Tür? Welche Rolle spielt Mega-China für Angebot und Nachfrage?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu resümieren die Helaba-Analysten in ihrem jüngsten Rohstoffreport:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir haben es aktuell mit relativ ausbalancierten physischen Märkten zu tun und die Finanzinvestoren sind auf dem Rückzug. Inzwischen nehmen die Hoffnungen auf neuerliche Lockerungsmaßnahmen der Notenbanken zu. Andererseits gilt das Wetterphänomen La Nina als Preisaufwärts-Risiko, China dagegen als eine Preissenkungsrisiko.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Research der Credit Suisse jetzt davon, die Rohstoffmärkte stünden am Scheideweg. Das ist nachvollziehbar. Die letzten Wochen waren äußerst turbulent für die Rohstoffmärkte. Die Zuspitzung der Schuldenkrise in Europa löste eine Verschlechterung der Refinanzierungskonditionen am Interbankenmarkt sowie Besorgnis über eine neue Finanzkrise aus. Zusammen mit einer weiteren Abkühlung des Wirtschaftswachstums hatte dies im September und Anfang Oktober deutlich sinkende Rohstoffpreise zur Folge. Die maßgebenden Rohstoff-Benchmark-Indizes gaben die bis dato in diesem Jahr erzielten Gewinne wieder ab und bewegen sich nun in negativem Terrain.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jüngst hat sich die Lage etwas verbessert. Die Politik legt den Fokus nun auf die Rekapitalisierung der Banken und eine Erweiterung der EFSF (European Financial Stability Facility) – eine positive Entwicklung. An der Makrofront gab es gute Nachrichten aus den USA und solide Wachstumszahlen aus Asien. Als Folge haben sich die Rohstoffpreise stabilisiert. Das technische Momentum ist an den meisten Märkten nicht mehr negativ sondern neutral. Somit ist das Risiko eines äußerst negativen Szenarios – noch vor einem Monat eine reale Gefahr – deutlich gesunken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch dann warnen die Analysten von Credit Suisse: „Gleichwohl wäre eine insgesamt optimistischere Einschätzung der Rohstoffperspektiven verfrüht. Die Rohstoffmärkte befinden sich u. E. derzeit am Scheideweg. Zwar hat sich das technische Momentum leicht verbessert, aber die charttechnischen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muster überzeugen insgesamt noch immer nicht. Eine erneute Schwächephase könnte rasch zu einer erneuten Herunterstufung des Momentums führen, und auch die langfristigen Trendratings könnten aufgrund der bereits fragilen Gesamtlage ins Negative drehen.“ Auf der fundamentalen Seite bestehen noch immer zahlreiche Risiken. Während die Märkte die jüngsten politischen Entscheidungen in Europa positiv werten, sind die Probleme keinesfalls endgültig gelöst. Dies zeigt auch die hohe Volatilität. Folglich ist nach Einschätzung der Analysten bei Rohstoffen weiter Vorsicht geboten. Zusammenfassend heißt es:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Strategie: Trotz Stabilisierung bleibt die Unsicherheit hoch. Neutraler taktischer Ausblick, langfristig weiter positiv.&lt;br /&gt;* Edelmetalle: Gold stabilisiert sich und nimmt allmählich Aufwärtstrend wieder auf. Weiterer Preisanstieg wahrscheinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Industriemetalle: Wirtschaftliche Verlangsamung bleibt ein Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Energie: Ölpreise wieder in früherer Spanne, Seitwärtsbewegung dürfte anhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* Landwirtschaft: Unterschiedlicher Ausblick der Märkte. Mais weiter überbewertet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie Interesse an Rohstoffen haben, dann sollten Sie auch hier konsequent zwischen kurzfristigem, spekulativen Trading und langfristigen Investments unterscheiden. Denn erst dann macht es Sinn, sich mit den einzelnen Gruppen der Warenmärkte auseinander zu setzen. Bedenken Sie dabei auch die Unterschiede in der Preistransparenz: Nicht alle Rohstoffe werden börslich gehandelt. So lässt sich beispielsweise das Geschehen bei den von mir favorisierten Seltenen Erden nicht ohne weiteres verfolgen. Zurück zum Gold: Wer ein bisschen Mut und ein paare Zeit mitbringt, den sollten die in vielen Fällen auch hierzulande notierten nordamerikanischen Minengesellschaften interessieren – die können (können!) langfristig eine höhere Rendite als über die Preissteigerung des Edelmetalls selbst bescheren. Achtung! Beachten Sie bei den „Junior Mines“ insbesondere den Stand des Explorationsfortschritts sowie die Angaben zur Sicherheit der Golderzreserven einer Lagerstätte. Minenaktien waren und bleiben ein höchstinteressantes Segment – eben für fortgeschrittene Anleger.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-3267902205671761209?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/3267902205671761209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/rohstoffe-nur-fur-fortgeschrittene.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3267902205671761209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3267902205671761209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/11/rohstoffe-nur-fur-fortgeschrittene.html' title='Rohstoffe nur für Fortgeschrittene'/><author><name>Hermann Kutzer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06143739083768511789</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-3519353427490780854</id><published>2011-10-31T14:08:00.003+01:00</published><updated>2011-10-31T14:15:35.959+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Verrückte Welt - verrückte Märkte</title><content type='html'>&lt;div class="MsoNormal" style="background: white;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Wie sehen Sie das: Leben wir inzwischen in einer verrückt gewordenen Welt, oder müssen wir uns nur an eine neuartige Normalität gewöhnen? Fast täglich wird der brave Bürger mit Ereignissen konfrontiert, die so unglaublich sind, dass er sie kaum noch nachvollziehen kann. Das betrifft insbesondere die Wirtschaft.  Seit dem dot-com-Crash, der 2000 begann, erschüttern Katastrophen und Krisen einzelne Regionen der Erde in scheinbar immer kürzeren Abständen. Kein Wunder, dass die Anfälligkeit der sensiblen Finanzmärkte spürbar zugenommen hat. Dank der Digitalisierung seit Mitte der 80er Jahre beschleunigen sich alle Prozesse dramatisch. Alles wird kurzfristiger, verliert rasch an Bedeutung. Die totale Kommerzialisierung verdrängt klassische Werte der entwickelten Gesellschaft, was Instabilität auf verschiedenen Ebenen zur Folge hat. An den Börsen werden langfristige Trends durch kurzfristige Schwankungen – Volatilität genannt – abgelöst. Kein Wunder also, dass sich Prognosen immer öfter als falsch erweisen, dass die Beurteilung des wirtschaftlichen Geschehens laufend revidiert werden muss. Was  bedeutet dies für Sie, liebe Anlegerinnen und Anleger?&lt;/span&gt;  &lt;br /&gt;&lt;div style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Nun, das Leben wird für Sie dadurch alles andere als leichter. Je häufiger und schwerwiegender die Gefahren, umso mehr wächst bei den Bürgern das Verlangen nach Sicherheit. Konkret: Im Lager der inzwischen kritisch beäugten Kundenberater und Anlagenvermittler sollte denjenigen die Zukunft gehören, die sich einerseits mit den Finanzmärkten weiterentwickelt haben und die andererseits in der Lage sind, durch ihre Kompetenz und Kundennähe verlorengegangenes  Vertrauen zurückzugewinnen: Der Bundesbürger will endlich wieder spüren, dass &lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;seine&lt;/i&gt; Interessen im Vordergrund stehen – und nicht etwa die der Bank.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Vor diesem Hintergrund verdienen die Ereignisse der vergangenen Tage eine Nachbetrachtung –  das Wichtigste hier stark komprimiert: Der nächtliche Gipfel-Durchbruch in Brüssel löste zunächst eine Welle der Erleichterung aus, so dass selbst die zahlreichen Skeptiker – an den Börsen also die „Bären“ – aufatmeten. Die „Bullen“ fühlten sich bestätigt, das Rettungspaket sei inhaltlich auch keine Überraschung. Und mit den Kurssprüngen von Euro und Aktien am Donnerstag begann in den Medien die Spekulation über eine Stimmungswende. Schon tags darauf breitete sich aber wieder der Geist des Zweifels über Europa aus, wurde von allen Seiten vor Euphorie gewarnt. Der Börse ging daraufhin die Luft aus. Ich behaupte: Der jüngste Höhenflug bedeutet nicht, dass die Anleger bereits risikofreudiger geworden sind. Vielmehr mussten weltweit umfangreiche Baissepositionen geschlossen werden, denn die Spekulation gegen Euro und Dax war zu heiß geworden. Mittlerweile wachsen erneut die Sorgen mit Blick auf Berlusconi-Italien, verbreiten vernünftige Vordenker, dass die Stabilisierung Europas wohl einige oder gar viele Jahre dauern dürfte. China, selbst mit eigenen Problemen in der eigenen Kreditwirtschaft konfrontiert, wird offiziell als Co-Retter ins Spiel gebracht. Fast zeitgleich erreicht uns die Nachricht, dass die Chinesen den schwedischen Autokonzern Saab kaufen (und damit wohl retten). Und dann das schier Unfassbare: Ein Rechenfehler bei der sogenannten „Bad Bank“ der verstaatlichten Hypo Real Estate, der plötzlich aufgedeckt wurde, beschert Vater Staat wie aus der Wundertüte 55,5 Milliarden Euro. Was immer dazu auch herauskommen mag – dieser Betrag (um ihn besser einordnen zu können) übertrifft das jährliche Aufkommen aus der Energiesteuer bei weitem: Für den Staat ist die Energiesteuer mit etwa 40 Milliarden Euro die bedeutendste Verbrauchssteuerquelle. Was sind da schon die ca. 2 Milliarden US-Dollar, die kürzlich ein Londoner Händler der Schweizer Großbank UBS verzockt hat …&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;So  verrückt unser „globalisierter“ Erdenklos geworden ist, so unverständlich ist das weite Auseinanderklaffen der Finanzmarktprognosen. Dabei zeigt sich darin vor allem eines: Die Märkte werden immer häufiger von übergeordneten Einflüssen überlagert, die mit den klassischen Instrumenten nicht messbar sind. Und das, befürchte ich, wird sich so schnell nicht ändern. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Hier der nur eingeschränkt ernst zu nehmende Versuch, die aktuellen Vorhersagen für deutsche Aktien zusammen zu fassen: Die Märkte werden weiterhin von der Euro-Krise überschattet, obwohl das Rettungspaket Raum für Optimismus öffnet. Deutschland hat politische Führungsstärke in Europa bewiesen, das galt bisher schon für die deutsche Wirtschaft. Deutsche Unternehmen stehen weitaus besser da als die meisten Konkurrenten in den Nachbarländern. Ihre Börsenkurse sind analytisch eher (zu) niedrig. Das Wirtschaftswachstum in Euro – leider auch in D – verlangsamt sich dramatisch. Es droht – ausgehend von den USA – eine Rezession. Vielleicht aber auch nicht. Es wächst die Gefahr einer empfindlichen Inflation. Es gibt aber auch Elemente des Gegenteils – der Deflation. Sachwerte bleiben auf lange Sicht die Favoriten. Aktien werden dazu gezählt. Chartisten sehen den Dax bis auf etwa 6.400 Punkte steigen, er könnte aber auch bis auf etwa 2.800 Punkte fallen. Viele Stimmen sehen den Index vorläufig um die angeblich psychologisch wichtige Marke von 6.000 pendeln. Einzelne Optimisten trauen dem Dax bis Jahresende sogar 7.000 Punkte zu.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Alles klar? Natürlich nicht! Nur wer wirklich besonders mutig und risikofreudig ist, sollte jetzt schon Aktien kaufen, sagt mir mein Bauchgefühl. Das mag falsch sein. Aber es gibt  in jedem Fall Alternativen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: white;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt;Machen Sie weiter mit – und machen Sie’s gut!&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="background: white;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; line-height: 115%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-3519353427490780854?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/3519353427490780854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/verruckte-welt-verruckte-markte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3519353427490780854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3519353427490780854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/verruckte-welt-verruckte-markte.html' title='Verrückte Welt - verrückte Märkte'/><author><name>Hermann Kutzer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06143739083768511789</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-5573324951060085663</id><published>2011-10-27T17:53:00.000+02:00</published><updated>2011-10-27T17:53:03.614+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>Weniger erwarten, mehr Geduld aufbringen</title><content type='html'>„Ich bin 71 Jahre alt. In diesen vielen Jahren habe ich: Geld erhalten und ausgegeben; Geld gefunden und verloren; Geld verschenkt und geschenkt bekommen; Geld angelegt, investiert und vertan; Geld verjubelt, Geld verdient und ....; Geld geschätzt und verdammt. Ich habe aber noch nie Geld "gehebelt"!!! Diese Möglichkeit der Geldbeschaffung habe ich bestimmt "verschlafen". Liest und hört man doch, dass unsere Finanzexperten in der Politik locker mit Euro 100 Mrd. etwa Euro 300 Mrd. "hebeln können". Wer ist in der Lage, mich im "Hebeln" zu unterweisen? Hoffentlich "verhebe(l)n" sich unere Experten nicht!“ (Leserbrief von Martin G. aus Kreuztal an die Siegener Zeitung).&amp;nbsp; Dank an den freundlichen Leser, der mir diesen Zeitungsausschnitt zugesandt hat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie heftig in der EU tatsächlich gehebelt werden soll, war am ersten Tag der Finanzmesse DKM in Dortmund, wo sich alljährlich&amp;nbsp; Versicherungen, Fonds, Emissionshäuser und andere Dienstleister mit einigen Tausend Vertrieblern treffen, noch nicht bekannt. Und so rückten die Euro-Krise-Diskussions-Dauerbrenner erst einmal in den Hintergrund, hatte man doch genügend anderen Stoff von den Märkten und ihrem regulatorischen Umfeld. Zahlreiche Gespräche haben&amp;nbsp; mir bestätigt, dass die Vielfalt der Produkte und ihren Varianten sowie der Strategien und Dienstleistungen weiter zunimmt. Problem: Das Angebot verständlich zu kommunizieren, überfordert mitunter die Anbieter selbst, überflutet auf jeden Fall Beratung und Vertrieb, erreicht als Folgte davon all zu oft nicht den Privatanleger als Endkunden. Zwei ganz unterschiedliche Beispiele: Es werden öfter als man gemeinhin glaubt neben der umstrittenen Provisionsberatung auch die Modelle Honorarberatung und erfolgsbasierte Beratung angeboten. Der Kunde sollte also, wenn er will, ausdrücklich nach den Alternativen fragen.&amp;nbsp; Die von mir oft beklagte mangelhafte Differenzierung wird u. a. in der Entwicklung von Fonds&amp;nbsp; besonders deutlich, denn es gibt international investierende Staatsanleihen-Fonds mit Inflationsschutz, die im bisherigen Jahresverlauf erstaunliche 10% Rendite erwirtschaftet haben.&amp;nbsp; Also: Hände weg von Anleihen im Zinstief, ist einfach zu einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passend dazu: Ich wurde Zeuge einer engagierten, lebhaften Diskussion zweier Anlagemanager über das Für und Wider von Derivaten und strukturierten Produkten. Man verständigte sich auf&amp;nbsp; die Forderung, dass Zertifikate beispielsweise dann kein „Teufelszeug“ seien, wenn Chancen und Risiken in der Kundenberatung besser als bisher transparent gemacht würden.&amp;nbsp; Jetzt kam man beim Anleger direkt an: Es gibt ihn eben nicht, den privaten Anleger – zu unterschiedlich sind Voraussetzungen und Ziele. Obwohl Sicherheit&amp;nbsp; für viele Bürger jetzt wichtiger ist als kurzfristige Wertsteigerung, gibt es durchaus noch große Risikobereitschaft. So bekennen sich viele Selbstentscheider unter den Privatanlegern zu einem offensiven Investmentstil. Das zeigt die aktuelle Online-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV).&amp;nbsp; 43 Prozent der Befragten sind bereit, für eine hohe Rendite ein entsprechendes hohes Verlustrisiko einzugehen. Fast genauso viele Umfrageteilnehmer (42 Prozent)&amp;nbsp; nehmen für eine mittlere Rendite ein mittleres Risiko in Kauf. 15 Prozent bleiben hingegen vorsichtig und bevorzugen einen risikoarmen Investmentstil. Dieser Anlegertyp will nur ein geringes Verlustrisiko eingehen und&lt;br /&gt;rechnet dafür aber auch nur mit niedrigen Renditen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennen Sie das befriedigende Gefühl, wenn Sie Bestätigung erfahren? Natürlich kennen Sie es. Als Moderator einer denkwürdigen Diskussionsrunde über die Welt nach der Krise sah ich meine Standard-These „Alles wird gut, aber was bis dahin passiert, kann kein Mensch vorhersagen“&amp;nbsp; eindrucksvoll bestätigt. Vier herausragende Köpfe der Volkswirtschaft (Prof. Michael Bräuninger, Dr. Holger Schmieding, Prof. Jürgen Stark, Prof. Norbert Walter) betonten weitgehend übereinstimmend ihre langfristige Zuversicht für den Erfolg der nötigen Veränderungsprozesse in der Weltwirtschaft und ein Zusammenwachsen Europas. Wirkliche Inflationsgefahren werden im Gegensatz zu manchen Kassandras nicht gesehen. Aber: Die Krise dürfte noch lange nicht überwunden werden (lange = zumindest viele Monate, wahrscheinlich aber ein einige Jahre). Deshalb müsse sich der Anleger auf weitere Turbulenzen und mögliche Kursstürze bzw. das Platzen von Marktblasen einstellen. Wichtigste Grundsatzempfehlung: Geduldig sein, langfristig investieren und vor allem mit einer Halbierung der erzielbaren Renditen rechnen (Prof. Walter) – und zwar auf Jahre hinaus. Vielleicht wird sich ja die letzte These als zu pessimistisch erweisen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-5573324951060085663?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/5573324951060085663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/weniger-erwarten-mehr-geduld-aufbringen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5573324951060085663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/5573324951060085663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/weniger-erwarten-mehr-geduld-aufbringen.html' title='Weniger erwarten, mehr Geduld aufbringen'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-1493302591110923310</id><published>2011-10-25T20:11:00.001+02:00</published><updated>2011-10-25T20:12:06.679+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Vortrag: Vorsicht, Börsen in Gefahr!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.hermannkutzer.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/10/einladung-borsen-in-gefahr.pdf"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://i142.photobucket.com/albums/r81/Starseed00/big.jpg" width="315" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-1493302591110923310?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/1493302591110923310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/vortrag-vorsicht-borsen-in-gefahr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/1493302591110923310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/1493302591110923310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/vortrag-vorsicht-borsen-in-gefahr.html' title='Vortrag: Vorsicht, Börsen in Gefahr!'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-6369042487122820836</id><published>2011-10-25T19:51:00.000+02:00</published><updated>2011-10-25T19:51:34.614+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuelles'/><title type='text'>Kundenveranstaltungen nach dem Crash: „Was wird aus unserem Geld?”</title><content type='html'>Der Crash und seine Folgen für Sparer und Anleger - wie nie zuvor  interessiert das alle Bundesbürger und damit Ihre Kunden. Deshalb wird  das zunächst jahreszeitlich begrenzte „Sommer-Special” jetzt verlängert.  Es handelt sich um ein neues Veranstaltungsformat, das höchste  Aktualität besitzt: Als Alternative zum klassischen Vortrag oder zur  Podiumsdiskussion bietet  KUTZER LIVE eine betont unterhaltsame,  locker-amüsante Bühnenshow zu aktuellen und grundsätzlichen Fragen rund  ums Geld an. Das „Special 2011″ mit besonders günstigen Konditionen  richtet sich vor allem an Banken, Sparkassen und andere  Finanzdienstleister mit Privatkundschaft. Hermann Kutzer unternimmt  dabei einen Streifzug durch Politik, Wirtschaft und Börsen. Das Publikum  wird im Verlauf immer wieder eingebunden. Thema: „Was wird aus unserem  Geld?”&lt;br /&gt;Nach Wunsch des Gastgebers sind mehrere Varianten möglich: Hermann  Kutzer allein, Hermann Kutzer zusammen mit TV-Produzent Andreas Franik  als Moderator und Fragesteller (ein bereits sehr erfolgreiches Duo!),  Hermann Kutzer und Andreas Franik plus ein Vertreter des Gastgebers im  lockereren, unterhaltsamen Gespräch. Als Veranstaltungsdauer werden ca. 2  bis 2 1/2 Stunden incl. vorangegangenen Empfangs vorgeschlagen. Die  räumliche Kapazität (Filiale oder Saal/Halle) sollte wegen der Bedeutung  des Themas und aus atmosphärischen Gründen für mindestens 150 bis 200  Gäste ausgelegt sein.&lt;br /&gt;Weitere Informationen, Terminanfragen und Buchungen telefonisch bei &lt;b&gt;Hermann Kutzer (0173 - 60 43 974).&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-6369042487122820836?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/6369042487122820836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/kundenveranstaltungen-nach-dem-crash.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6369042487122820836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/6369042487122820836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/kundenveranstaltungen-nach-dem-crash.html' title='Kundenveranstaltungen nach dem Crash: „Was wird aus unserem Geld?”'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-3269781586005618845</id><published>2011-10-24T20:26:00.001+02:00</published><updated>2011-10-25T20:27:26.007+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kutzers Corner'/><title type='text'>(Noch) Keine Angst vor der Inflation</title><content type='html'>&lt;div class="entrytext"&gt;    Es gibt wohl keinen Ort mehr, an dem nicht über die kombinierte  Banken-Staatsschulden-Finanzmarkt-Krise diskutiert wird. Aber: Selbst  auf der „World of Trading” in Frankfurt, wo es hauptsächlich um das  computergestützte kurzfristige Handeln in Wertpapieren, Rohstoffen und  Währungen ging, war in allen Ecken zu spüren, dass die versammelten  Profis und fortgeschrittenen Anleger weniger Angst um den Euro als Sorge  um den Geldwert bewegt: Wie bedrohlich ist die Inflation und was ist zu  tun? Gerade die Deutschen werden vom Wort Inflation wie magisch  angezogen - sei es in entsprechenden Büchern mit dramatischen Titeln  oder prominent besetzten Diskussionsrunden. Das hat etwas mit der  Geschichte, also mit bitteren Inflationserfahrungen zu tun.&lt;br /&gt;Es gibt Wege zum einigermaßen sicheren Geldwerterhalt, wenn man die  Möglichkeit einer Währungsreform zunächst einmal ausklammert. Absolut  sichere Häfen gibt es nicht mehr. Aber wie groß ist denn die  Inflationsgefahr aktuell? Einer klaren Antwort stehen schon vor der  Prognose definitorische Differenzen im Weg. Die Propheten mit den tiefen  Sorgenfalten lehnen eine Betrachtung der offiziellen, statistischen  Inflation (Lebenshaltungskosten-Index) meistens ab, weil der zugrunde  liegende Warenkorb nicht repräsentativ, nicht alltagsgerecht sei. Ihnen  geht es um die „gefühlte” Inflation. Und da weiß doch jeder - angeblich!  -, dass der tatsächliche Preisanstieg viel höher ist als die  Prozentsätze von derzeit  2 bis 3 Prozent des Statistischen Bundesamts.  Und selbst so gesehen - der leichte Anstieg in den vergangenen Monaten  sei ja nur der Anfang. Denn die Inflation sei ja schon auf dem Weg - vom  amerikanischen Gelddrucken und immer teurer werdenden China-Produkten  ausgehend. Außerdem müsse man bei uns nach Jahren des Verzichts der  Arbeitnehmer starke Lohnerhöhungen 2012 einkalkulieren, was sich auch in  den Preisen niederschlagen werde. Selbst besonnene Vordenker, die sich  öffentlich gegen Inflationspanik wenden, befürchten ein allmähliches  Antraben der Teuerung in Richtung 5 bis 7 %.&lt;br /&gt;Nur zu Erinnerung: Es gibt in Teilbereichen unserer Wirtschaft nach  wie vor eher das Gegenteil, nämlich deflationäre Tendenzen. Und  steigende Zinsen sind nicht in Sicht. Nur am Rande: Die  Inflations-Kassandras irren sich schon seit geraumer Zeit, hatten sie  doch spätestens für Mitte vergangenen Jahres einen spürbaren Anstieg der  Teuerungsraten vorhergesagt.&lt;br /&gt;Nein, wir haben bis auf weiteres andere Sorgen als die Inflation.  Gleichwohl muss der Geldwertschwund auch schon auf dem aktuellen Niveau  zu einem zentralen Element der Spar- und Anlagestrategien werden, will  man den realen Wert seines Vermögens sichern. Für immer mehr  Bundesbürger gewinnt in diesen unsicheren Zeiten das Thema Kapitalerhalt  an Bedeutung, verliert die möglichst große Wertsteigerung ihre  Priorität. Nur: Dann sollte man auch das simple Kontensparen nicht  übertreiben, denn die Sparzinsen reichen heute und morgen nicht zur  Vermögenssicherung aus.&lt;br /&gt;Deshalb plädiere ich nachdrücklich dafür, nicht nur - wie üblich -  die Assetklassen nach ihren Chancen und Risiken zu beurteilen, sondern  innerhalb der Klassen stärker zu differenzieren und gleichzeitig auch  die Anlageinstrumente zu berücksichtigen. Beispiel: Der allgemeine  Hinweis, Anleihen lohnten sich in diesem extremen Zinstief nicht mehr  (uns seien auch nicht sicher), mag für europäische Staatsanleihen  gelten. Jedoch bringen Staatstitel wachstumsstarker Schwellenländer  deutlich mehr. Dazu könnte man europäische Industrieanleihen mischen.  Und Aktienfans sollten keinesfalls Wandelanleihen vergessen! So sind  deutlich über den Teuerungsraten liegende 5 bis 7% zu erzielen.  Immer  noch Skeptisch gegenüber Geschlossenen Fonds? Renommierte Anbieter  können ebenfalls 6% und mehr durch erstklassig und langfristig  vermietete Objekte anbieten. Die schwierigen und sehr heterogenen  Rohstoffe erfordern besondere Marktnähe - aber Gold und Seltene Erden   beispielsweise versprechen weiterhin mehr als nur stabile Preise.&lt;br /&gt;Die Kundenberater sollten sich zunehmend darauf einstellen, die  wichtigsten Instrumente zu beherrschen. Hier bestehen nach meinem   Eindruck die größten Informationslücken beim Privatanleger.  Direktanlage, Fonds, Option oder Zertifikat? Die Rendite einer  Kapitalanlage wird auch an dieser Stelle entschieden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-3269781586005618845?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/3269781586005618845/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/noch-keine-angst-vor-der-inflation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3269781586005618845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3269781586005618845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/noch-keine-angst-vor-der-inflation.html' title='(Noch) Keine Angst vor der Inflation'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-3840330626714250334</id><published>2011-10-05T10:32:00.000+02:00</published><updated>2011-10-25T20:31:42.571+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marktkommentare'/><title type='text'>Pioneer: Gold wieder attraktiver</title><content type='html'>&lt;div class="entrytext"&gt;Die jüngste Goldpreiskorrektur wird noch einige Zeit weitergehen,  aber nicht zu einem dauerhaft niedrigeren Preis führen. Diese Ansicht  vertritt Markus Steinbeis, Manager des Pioneer Investments  Substanzwerte-Fonds. „Die Korrektur war überfällig und hat zu einem  attraktiven Einstiegsniveau geführt”, erklärt Steinbeis. So hat er den  Goldanteil in seinem Portfolio auf rund 10 Prozent physisches Gold und  10 Prozent Minenaktien aufgestockt. „Langfristig rechne ich mit einem  weiter steigenden Goldpreis”, begründet der Fondsmanager seine  Entscheidung. Denn die Zentralbanken seien auch in Zukunft gezwungen,  mit einer lockeren Geldpolitik Finanzsystem und Staaten aus der Krise zu  führen. „Solange die Krise anhält, werden Anleger über Gold Sicherheit  kaufen wollen”, erläutert Steinbeis.&lt;br /&gt;Wie kaum eine andere Branche bleibt nach Ansicht von Steinbeis der  Finanzsektor den Folgen der Schuldenkrise sowie politischen Einflüssen  ausgesetzt. Entsprechend hoch seien die Risiken für Anleger; Steinbeis  sieht deshalb von einem Investment ab. Die jüngsten Kurseinbrüche bei  den Finanzwerten nach der Mini-Rally in der vergangenen Woche zeigten,  wie anfällig die Branche sei. „Eine fundamentale Besserung des Sektors  ist derzeit nicht erkennbar”, erläutert der Fondsmanager. Dennoch  beobachtet er das Marktsegment genau: Seiner Meinung nach seien unter  den Finanztiteln am ehesten Sachversicherer als Investment attraktiv.&lt;br /&gt;Interessant sind seiner Ansicht nach hingegen Immobilienaktien, vor  allem von Unternehmen, die über einen großen Bestand an Wohnimmobilien  in guten Lagen verfügen. Denn diese Bestände würden auch bei einer  Abschwächung des Immobilien-Booms gute Preise erzielen. „Entsprechend  spezialisierte börsennotierte Immobilienunternehmen sind günstig  bewertet und bieten attraktive Einstiegsmöglichkeiten”, so Steinbeis.  Der Manager hält derzeit einen Immobilienaktienanteil von 15 Prozent in  seinem Portfolio.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-3840330626714250334?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/3840330626714250334/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/pioneer-gold-wieder-attraktiver.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3840330626714250334'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/3840330626714250334'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/10/pioneer-gold-wieder-attraktiver.html' title='Pioneer: Gold wieder attraktiver'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4549803712291084902.post-8908614336407813861</id><published>2011-09-05T20:30:00.000+02:00</published><updated>2011-10-25T20:33:58.495+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmunzelecke'/><title type='text'>Börsenprognosen – Freiheit durch Unberechenbarkeit</title><content type='html'>&lt;div class="entrytext"&gt;    Gut oder Bö(r)se - nur ein Wortspiel? Nicht nur. Es ist die  Überschrift zum 11. Kapitel eines druckfrischen Buchs, das ich Ihnen  heute unbedingt empfehlen möchte. Vince Ebert, Physiker und  Wissenschaftskabarettist, verbindet in „Machen Sie sich frei! Sonst tut  es keiner für Sie”  Wissen mit Humor - ähnlich wie sein Freund Dr.  Eckhart von Hirschhausen. Eberts Management hat mir freundlicherweise  das Manuskript des Kapitels „Gut oder Bö(r)se” zur Verfügung gestellt.  Mir gefällt es so gut, dass ich es an Sie, liebe Anlegerinnen und  Anleger, ungekürzt weiter geben möchte - zum  nachdenklichen Schmunzeln.&lt;br /&gt;„Wissen Sie, warum ich ein so großer Fan der Physik bin? Weil man in  der Naturwissenschaft wenig Verschleiern kann. Wenn ein Wasserstoffatom  ein anderes Teilchen anzieht, kann man sicher sein, dass es das auch so  meint. Bei Menschen ist das vollkommen anders. Nehmen Sie nur mal die  Sendung Germany’s Next Topmodel: Heidi Klum wählt ja nicht das Mädchen  aus, das ihr am besten gefällt, sondern sie wählt das aus, von dem sie  glaubt, dass es den Zuschauern am besten gefällt.&lt;br /&gt;Genau durch diese Denkweise haben so viele Menschen ihr Geld bei der  Finanzkrise verloren. Sie haben Produkte gekauft, von denen sie  glaubten, andere Leute denken, dass diese Produkte später mehr wert sein  werden, als sie selbst geglaubt haben, dass sie jetzt wert sind.  Ökonomen sprechen in dem Fall von der Theorie vom  «Noch-Größeren-Idioten». Selbst abgrundtiefe Dummheit schadet nicht,  solange sich irgendein Holzkopf findet, der noch einen Tacken  unterbelichteter ist. Oder wie es der berühmte Börsenspekulant André  Kostolany ausdrückte: „Die Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien  als Idioten oder mehr Idioten als Aktien gibt.”&lt;br /&gt;Im Sommer 2008 hatte ich einen Termin bei meinem Bankberater. Mein  erstes Buch Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie war gerade  geschrieben und sollte im Herbst erscheinen. „Meine Lektorin sagte mir,  dreihunderttausend Stück verkaufe ich davon locker”, erklärte ich dem  untersetzten Filialleiter Herrn Zimmermann. Mit dem Vorschuss, den mir  der Verlag überwies, wollte ich nun in die große Welt des Geldes  einsteigen. Herr Zimmermann zupfte an seiner flippigen  Micky-Maus-Krawatte und nickte geschäftig: „Da hab’ ich doch was für  Sie: Einen High Grade Structured Credit Enhanced Leverage Fund!  Todsicher mit dreißig, ach, was sage ich, vierzig Prozent&lt;br /&gt;Rendite! Das haben unsere computergestützten Prognosemodelle eindeutig  berechnet.” High Grade Structured Credit Enhanced Leverage Fund  -Produkte, die so klingen, müssen einfach super sein. Im festen Glauben  an die Prognose malte ich mir eine rosige Zukunft aus: in zwei Jahren  finanziell abgesichert! Nie mehr ein Buch schreiben müssen!&lt;br /&gt;Tja, dumm gelaufen. Die Tatsache, dass Sie dieses Buch in den Händen  halten, zeigt: Der finanzielle Selbstläufer lief nicht ganz so gut. Zwei  Monate nach meinem großen Deal ging Lehmann Brothers pleite und die  Finanzwelt lag am Boden. Und genau dort befand sich auch mein  todsicherer High Grade Structured Credit Enhanced Leverage Fund. „Das  ist eben die Magie der Märkte”, sagte Frau Schneider, die Nachfolgerin  von Herrn Zimmermann, mit einem Achselzucken. „Geldgeschäfte in großem  Stil sind nun mal zu einem gewissen Teil von der Psychologie getrieben.”  Na toll. Dabei habe ich mich doch nicht auf die dubiosen Gefühle von  Herrn Zimmermann, sondern auf seine präzisen Modelle verlassen, von  denen er behauptete, sie könnten die Entwicklungen am Finanzmarkt  eindeutig vorausberechnen.&lt;br /&gt;Heute ist mir klar : Herr Zimmermann hat Unsinn geredet. Das ist  inzwischen sogar wissenschaftlich bestätigt: In einem Börsenspiel ließ  man die Papageiendame Ddalgi gegen professionelle Aktienbroker antreten.  Während die Börsenprofis strategisch vorgingen und ihre Portfolios mit  Hilfe ihrer Analysemodelle zusammenstellten, hat das fünfjährige  Vogelweibchen Aktien gekauft, indem es zufällig auf eine Auswahl von  Wertpapieren gepickt hat. Zocken frei Schnabel sozusagen. Nach sechs  Wochen hat Ddalgi acht von zehn Börsenprofis geschlagen! Ein  erstaunliches Ergebnis, das durch die Hirnforschung erklärbar ist:  Menschen haben das komplexeste Gehirn. Danach kommen Delfine,  Schimpansen, Papageien - und erst dann  Ivestmentbanker. Nicht, weil sie  doof sind, sondern weil sie ihre analytischen Fähigkeiten überschätzen.  Denn die Welt läuft offensichtlich viel zufälliger ab, als wir uns das  vorstellen.&lt;br /&gt;Das eigentliche Geheimnis geheimer Erfolgsrezepte an der Börse ist  daher, dass es keine gibt. Aber bedeutet nicht genau das Freiheit? Denn  wenn alles im Voraus berechenbar wäre, würde das ja heißen, dass die  Zukunft feststünde. Wenn aber die Zukunft feststeht, wo ist dann die  Freiheit? Trotzdem verhalten wir uns so, als könnten wir den Lauf der  Geschichte berechnen, regulieren und steuern. Wir prognostizieren  Ölpreise, Sozialversicherungen und globale Temperaturen über einen  Zeitraum von fünfzig Jahren, ohne zu erkennen, dass wir noch nicht  einmal voraussagen können, ob es übermorgen um 14:30 Uhr in Osnabrück  regnet. Andererseits, wen interessiert schon das Wetter in Osnabrück?&lt;br /&gt;Der Ökonomie-Nobelpreisträger Paul Samuelson schrieb kurz vor dem  Zusammenbruch des Ostblocks, die Sowjet-Ökonomie sei ein Beweis dafür,  dass eine sozialistische Kommandowirtschaftf funktionieren und sogar  blühen kann. IBM war davon überzeugt, dass mit dem Mikrochip nichts  Sinnvolles anzufangen ist. Beckenbauer tönte 1990: Deutschland wird über  Jahre hinaus unschlagbar sein. Und obwohl fast fünfzig Prozent aller  Ehen geschieden werden, sagen hundert Prozent aller frisch Vermählten:  Wir bleiben zusammen. Ganz sicher! Die Zeugen Jehovas haben für 1975  sogar den Weltuntergang prognostiziert. Weil ihnen aber damals die  Anerkennung als öffentliche Körperschaft fehlte, konnte er  bedauerlicherweise doch nicht stattfinden, soll aber bald nachgeholt  werden. Versprochen!&lt;br /&gt;All das lässt vermuten: Die meisten Voraussagen sind nichts weiter  als ein ritueller Regentanz. Das Hauptziel ist allerdings nicht, Regen  zu machen, sondern, ein besserer Tänzer zu werden. Warum aber sehnen wir  uns trotzdem so sehr nach allen Arten von Zukunftsprognosen? Die  meisten von uns würden nie zu einem Wahrsager gehen, aber werfen Herrn  Zimmermann das gesamte Ersparte in den Rachen, nur weil er auf einen  Computermonitor glotzt und bedeutungsschwanger sagt: „Es wird laufen!”  Vielleicht haben Prognosen für uns den gleichen Stellenwert wie bei den  alten Griechen das Orakel von Delphi. Auch damals ging es nicht  unbedingt darum, ob alles genau so eintrifft wie vorausgesagt. Viel  wichtiger war das Ritual. Man besuchte das Orakel und fragte: «Und? Wie  sieht’s aus?», das Orakel dachte lange nach und gab den Menschen dann  eine kryptische Lebensweisheit mit auf den Weg: „In der niedrigen Hütte  geht der kluge Mann gebückt.”  Und das hat den alten Griechen gereicht.&lt;br /&gt;Ich als Physiker hätte es eigentlich wissen müssen: Ein Phänomen wie  das Finanzsystem ist auf lange Sicht nicht voraussagbar. Das liegt nicht  etwa daran, dass die Wissenschaftler nicht schlau genug sind, die  Modelle zu ungenau oder die Computer zu langsam, sondern an der  Chaostheorie. Komplexe Systeme verhalten sich nämlich nicht-linear, wie  man bereits seit den sechziger Jahren weiß. D. h., selbst winzigste  Änderungen in den Ausgangsbedingungen können enorme Konsequenzen im  Gesamtergebnis haben. Vermutlich kann ein einziger Flügelschlag  einescSchmetterlings im Amazonasdelta zu katastrophalen Stürmen in den  Benelux-Staaten führen. Deswegen sind derzeit auch drei unabhängige  Forschergruppen aus Holland, Luxemburg und Belgiencim Amazonasdelta  unterwegs, um dieses Insekt zu finden und dingfest zu machen. Chaotische  Effekte begegnen uns praktisch überall: in der Evolution, beim  Herzrhythmus, auf ‘m Ballermann. Sogar bei so etwas simplem wie einer  Duscharmatur: Einen Millimeter nach links gedreht, und die  Wassertemperatur sinkt schlagartig von dreißig auf fünf Grad. Dreht man  den Regler dann wieder exakt zum Ausgangspunkt zurück, kann man unter  dem Wasserstrahl problemlos  Eier kochen.&lt;br /&gt;Wirklich voraussagbar sind nur die allereinfachsten Anordnungen. Das  System Erde-Mond zum Beispiel ist ein klassisches Zweikörper-Problem,  das man eindeutig berechnen kann. Würde es jedoch noch einen zweiten  Mond geben, der um den eigentlichen Mond rotiert, dann wäre dies ein  sogenanntes Dreikörperproblem. Weil ein System aus drei miteinander  gekoppelten Körpern nach kürzester Zeit chaotisches Verhalten zeigt,  lässt sich das exakte Verhalten der Körper unmöglich&lt;br /&gt;voraussagen und damit von keinem Computer der Welt berechnen.  Möglicherweise lächeln jetzt einige und denken: „Hey, diesen Effekt  kenne ich doch aus privaten Bereich! Solange man vom dem dritten Körper  nichts weiß, ist alles in Ordnung. Aber sobald einer Wind davon bekommt,  bricht das totales Chaos aus.” Wir wissen ziemlich wenig über unsere  Gegenwart: Wir wissen nichts über dunkle Materie, das Geheimnis des  Lebens, was der fünfzehnjährige Sohn macht, wenn man nicht zuhause ist,  oder warum André Rieu so viele Platten verkauft. Niemand hat nur den  blassesten Schimmer davon, was Gravitation ist. Oder Bewusstsein. Oder  wieso Frauen den Lidschatten nicht mit geschlossenem Mund auftragen  können.&lt;br /&gt;Noch weniger können wir etwas über die Zukunft sagen. Das bedeutet  keineswegs, dass niemand, der sich mit der Zukunft befasst, wertvolle  Informationen liefert. Im Gegenteil. Es gibt eine Menge  Wirtschaftsforscher, die immerhin neun der letzten fünf Rezessionen  präzise vorausgesagt haben. Auch viele Journalisten  prognostizieren  immer wieder die Kinoöffnungszeiten mit verblüffender Genauigkeit. Der  Vater eines amerikanischen Freundes wusste sogar auf Jahr, Tag und  Stunde genau, wann er sterben würde. Der Richter hat es ihm gesagt.&lt;br /&gt;Wir alle wünschen uns Sicherheit und Berechenbarkeit. Ein Wunsch, der  uns leider nicht erfüllt wird. Aber ist das wirklich so schlimm? Wie  öde und unfrei wäre unser Leben, wenn wir genau wüssten, wie unsere  Zukunft aussähe. Das Geschenk der Unberechenbarkeit ist die Freiheit.  Das kann zugegebenermaßen manchmal ganz schön hart sein. Wenn man zum  Beispiel doch ein zweites Buch schreiben muss. Aber vielleicht ist das  ja der Fluch der Freiheit…”&lt;br /&gt;„Machen Sie sich frei! Sonst tut es keiner für Sie”  (ISBN 978-3-499-62651-7, Rowohlt Taschenbuch Verlag).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4549803712291084902-8908614336407813861?l=kutzerlive.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kutzerlive.blogspot.com/feeds/8908614336407813861/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/09/borsenprognosen-freiheit-durch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8908614336407813861'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4549803712291084902/posts/default/8908614336407813861'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kutzerlive.blogspot.com/2011/09/borsenprognosen-freiheit-durch.html' title='Börsenprognosen – Freiheit durch Unberechenbarkeit'/><author><name>Kat von K</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/-Dwa8MjAVbhE/TwYJ83i86zI/AAAAAAAAAVY/zviGiRHBgMI/s220/newdo2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
