So könnte das neue Börsenjahr aussehen

 08.12.22

Es bleibt dabei: Die bisher vorliegenden Börsenprognosen für das kommende Jahr haben weitgehend übereinstimmend den Charakter „vorsichtig optimistisch“. Nationale und internationale Investmentexperten sagen holprige Monate voraus, die im Verlauf aber durchaus attraktive Chancen bieten. State Street Global Advisors hat jetzt einen besonders interessanten globalen Marktausblick 2023 mit dem Titel „Navigating a Bumpy Landing“ veröffentlicht. Daraus im Folgenden wesentliche Auszüge.

Dax steigt im neuen Jahr bis 15.000, 16.000 …

 06.12.22

Trendprognosen gehören mit dem näher rückenden Ultimo zum Tagesgeschehen der Börsianer. Besonders begehrt sind möglichst konkrete Analysen und Vorhersagen für den Aktienmarkt – am besten mit Kurs- und Indexzielen zum kommenden Jahr. Ein Zwischenergebnis könnte heute lauten: für den Dax vorsichtig optimistisch. Dazu ein paar ähnliche Stimmen, die den Anlegern Mut zu neuen Engagements machen können, ohne sie zum hektischen Aufbau Ihrer Bestände zu drängen.

Aktionäre sollten auch aktive Unternehmer sein

 04.12.22

Bis zum Jahreswechsel werden (weitere) zahlreiche Analysen und Prognosen die Meinungsbildung der Anleger beeinflussen. Dabei stehen erfahrungsgemäß die Unsicherheitsfaktoren im Mittelpunkt – die Betonung der Chancen kommt oft zu kurz. Das ist fatal, denn wer in Aktien investieren will, sucht langfristig überdurchschnittliche Renditen. Doch gibt es immer noch (gerade bei uns, trotz steigender Aktionärszahlen) großes Wachstumspotenzial für den Aktienmarkt. Das kann gar nicht eindringlich genug dem deutschen Sparer verdeutlicht werden. Denn wo sonst kann er über Jahre hinweg Erträge von etwa 6 bis 9 Prozent p.a. ernten? Dass damit an den führenden Börsen auch größere Risiken verbunden sind – jedenfalls kurz- bis mittelfristig – ist nur natürlich.

Begrabt die Inflationsangst, Anleger!

 01.12.22

Trotz eines leichten Rückgangs im November hält sich die Inflationsrate in Deutschland in unerträglichen Höhen. Das trifft uns alle – Staat, Unternehmen, Bürger. Kein Wunder, dass Umfragen immer wieder die Angst der Menschen bestätigen, wenn es um ihr Geld geht. Klar, die Sorgen sind nachvollziehbar. Andererseits sollte sich längst herumgesprochen haben. was in einer uralten Börsenweisheit mahnend zum Ausdruck kommt: „Angst und Gier sind schlechte Ratgeber.“ Selbstkritische Anleger werden zustimmend nicken, denn sie haben genau diese (extremen) Erfahrungen im Laufe der Jahre gemacht und daraus gelernt.

Nur minimale Entspannung bei der Inflation

 29.11.22

Die Inflationsrate in Deutschland hält sich in unerträglichen Höhen: Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts wird sie im November 2022 voraussichtlich +10,0 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Damit ist die Teuerung gegenüber Oktober 2022 zwar leicht (von +10,4 %) zur4ückgegangen. Doch sind die spontanen Reaktionen von Wissenschaft und Wirtschaft einhellig gedämpft: Vielleicht ist jetzt der Gipfel überschritten – mehr zum Inflationstrend lässt sich zurzeit aber noch nicht sagen. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind insbesondere die Preise für Energie und Nahrungsmittel merklich angestiegen und beeinflussen die Inflationsrate erheblich. Im November 2022 stiegen die Preise für Nahrungsmittel im Vergleich zum Vorjahresmonat mit +21,0 % überdurchschnittlich. Dagegen gibt es bei den Energiepreisen eine leichte Entspannung. Sie sind dennoch 38,4 % höher als im Vorjahresmonat.