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MEIN CREDO

Eine neue öko-soziale Marktwirtschaft


29.05.19

Mein letzter Beitrag für den TM Börsenverlag soll den Aktienmarkt in einen größeren gesellschaftlich-politischen Rahmen stellen. Nach den jüngsten Europa-Wahlen und angesichts des sich ausbreitenden Konflikts zwischen Volksparteien und der jungen Generation greife ich dazu auf mein Büchlein „Vom Raubtierkapitalismus zur Planwirtschaft?“ aus dem Jahr 2012 zurück (ISBN 978-3-942888-95-0). Sein Ausblick gilt im Großen und Ganzen gestern wie heute. Deshalb im Folgenden der Originaltext des letzten Kapitels.

Aktienanlage: Globale Streuung als Antwort auf Konjunkturschwäche

24.05.19

Im Osten und Westen nicht viel Neues. Bullen und Bären schenken sich derzeit nichts. Zumindest wechseln sich im Fahrwasser des amerikanisch-chinesischen Handelskonflikts kurzfristige Kauf- und Verkaufswellen munter ab. Analysten bezeichnen dies als eine „unausgewogene Gemengelage“.
Auch in Erholungsphasen des Aktienmarkts sind die Schatten der wirtschafts- und handelspolitischen Wolken zu erkennen, denn in einem ist sich die Fachwelt weitgehend einig: Je länger die Spannungen andauern, um so stärker dürfte die Weltwirtschaft davon belastet werden. Schon jetzt stimmen einzelnen Wirtschaftsindikatoren bedenklich, mehren sich die Anzeichen einer konjunkturellen Schwäche. Überholt sind die Berichte über die Rückkehr des Wachstums in Deutschland, denn sie beziehen sich aufs erste Quartal.

Schwellenländer: Langfristige Fantasie für Asien-Aktien

22.05.19

Auch die Aktien der international beachteten Schwellenländer – allen voran China – entwickeln sich nicht gradlinig und störungsfrei. Immer mehr Strategen favorisieren mittlerweile aber die asiatischen Märkte, weil man ihnen langfristig mehr Wachstum als in den westlichen Industrienationen zuschreibt. Für den privaten Anleger, dem die Emerging Markets naturgemäß weit weg erscheinen, bieten sich dabei Investmentfonds an, die mit unterschiedlichen Anlagestrategien international zunehmend angeboten werden.

Aktienmärkte: Aktive Anleger können Bewertungsunterschiede nutzen

17.05.19

Was kann man als Anleger jetzt machen? Eine Alternative wäre, angesichts der immer wieder aufkeimenden Unsicherheiten einmal nichts zu tun, vorübergehend, bis man neue, klare Signale erkennt. Professionelle Fondsstrategen empfehlen natürlich (was auch ihr Job ist) aktives Management, um Chancen u. a. durch größere Bewertungsunterschiede zu erkennen.