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Anlegerstimmung: Angst vor der Aktie ist ein schlechter Ratgeber

15.02.19

Offenbar haben viele internationale Anleger Angst vor der eigenen Courage bekommen und zuletzt wieder einen Gang zurückgeschaltet. Ich sehe dafür im Wesentlichen zwei Ursachen: Die Perspektiven der Weltwirtschaft stecken nach den Konjunkturindikatoren der vergangenen Tage noch tiefer im Nebel, die politischen Einflüsse sorgen weiter für unsicheres Hoffen und Bangen. Eindeutig negativ zu den Aktienmärkten klingen jüngste Umfragen aus den USA.

Notenbanken und Börse: Gelassenheit und Geduld besser als nervöse Hektik

13.02.19

„Ich bin kein Robin Hood. Ich genieße es Geld zu verdienen.“ Auch der „normale Privatanleger“ kann Carl Icahn, dem New Yorker Großinvestor, zustimmen. Denn Kapitalanlage und Börse sollten möglichst Spaß machen. Um erfolgreich zu sein, braucht es Know-how, Erfahrung, Geduld und ein paar Quäntchen Glück. Gleichzeitig sind Angst und Gier zu verdrängen. Das ist nicht wenig. Und wer sich selbst nicht ausreichend darum kümmern kann, braucht dann die richtigen, weil wichtigen Informationen und Berater. Der TM Börsenverlag ist dafür die ideale, neutrale Adresse.

Konjunktursorgen: Selektives Handeln ist jetzt angesagt

08.02.19

Als Beobachter kann man nach den ersten Februartagen den Eindruck gewinnen, als würde das Umfeld der Finanzmärkte immer undurchsichtiger. Neben den geo- und wirtschaftspolitischen Sorgen belasten jetzt auch die fundamentalen Wirtschaftsdaten das Börsengeschehen – die Diskussion über Rezessionsgefahren breitet sich aus. Während Amerika trotz unterschiedlicher Einschätzungen immer noch relativ gut dasteht, verdüstert sich das Bild in Europa. Aktienfans sollten sich darauf einstellen und nur betont selektiv einkaufen, wenn es um kurz- bis mittelfristige Anlagen geht. Langfristige Anleger können gelassen bleiben, selbst wenn der Dax noch tiefer in die Knie gehen sollte.

Börsenstimmung: Profis und Private auf getrennten Wegen

02.02.19

Die Börsenstimmung bleibt diffus, die Kursentwicklung uneinheitlich – aber Signale für eine Baisse sind derzeit nicht mehr zu erkennen. Im Gegenteil, im Bullenlager baut man jetzt auch auf ein „positives Überraschungspotential“, denn die wichtigsten Problemfaktoren für die Aktienmärkte gelten als eingepreist. Auffallend sind ferner die unterschiedlichen Vorgehensweisen von professionellen und privaten Anlegern sowie das zunehmende Interesse am Gold.

Kein Wunder, dass der World Gold Council nach der positiven Entwicklung des vergangenen Jahres guten Mutes ist: „Wir erwarten, dass das Zusammenspiel zwischen Marktrisiko und Wirtschaftswachstum 2019 die Goldnachfrage antreiben wird.“ Drei wichtige Trends dürften die Preisentwicklung beeinflussen: Instabilität der Finanzmärkte, Geldpolitik und US-Dollar und strukturelle Wirtschaftsreformen. „Vor diesem Hintergrund glauben wir, dass Gold eine immer wichtigere Rolle in den Portfolios der Anleger spielt“, verkündete jetzt die Marketingorganisation.
Die staatlichen Goldkäufe spielen für die Angebots/Nachfrage-Relation eine immer größere Rolle.