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Börsenstimmung: Private Anleger mutiger als Profis

18.04.19

Längst ist wieder einmal klar geworden, dass Mut auch an der Börse belohnt wird. Denn der Jahresauftakt war viel besser als von den Skeptikern (zu denen auch ich gehört habe) befürchtet: Dax nach gut einem Vierteljahr um rund 15 Prozent erholt – wer hätte das gedacht! Und das bei einer schwierigen, total diffusen Nachrichtenlage. Wer jetzt schon zweistellige Kursgewinne einfahren kann, kann sich entspannt zurücklehnen. Mein Rat: Zumindest einen Teil der satten Performance sollte man realisieren. Aber wer war mutig genug, wer nicht? Nach diversen Stimmungsanalysen sieht es so aus, als wären private Anleger in den vergangenen Monaten eher bereit gewesen, ihre Depots aufzustocken als Institutionelle.

Vermögen in Deutschland: Aktien und Immobilien schaffen Wertsteigerung

17.04.19

Es ist keine Überraschung, dass die privaten Vermögen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind. Dabei sorgen vor allem Anlagen in Aktien und Immobilien für Kontinuität im Wertzuwachs. Leider hat sich aber nichts daran geändert, dass die Deutschen zu wenig in Aktien – also in Unternehmensbeteiligungen – investieren.

Inflation/Zinsen: Anleger ohne Aktien bleiben die Verlierer

12.04.19

Die Inflation bleibt niedriger als von der Europäischen Zentralbank erhofft, Zinsen bleiben nahe Null – was heißt das für Sparer und Anleger? Längerfristig spricht auch diese historisch ungewöhnliche Konstellation für die Aktie als Kerninvestment, geschätzte Leser. Zinssparer sind die Verlierer.
Inzwischen wissen wir, dass die EZB im expansiven Wartemodus verharrt. Angesichts eines schwachen Wirtschaftswachstums und Inflationsraten um 1,5% beklagen Kritiker aus unserer Bankenwelt, die EZB habe die Möglichkeit für Zinserhöhungen in den vergangenen Jahren verpasst. Nun sei zu hoffen, dass es bei einer Abkühlung der Konjunktur bleibt und nicht zu rezessiven Tendenzen mit weiter sinkenden Teuerungsraten kommt. Die Beteuerungen der EZB, sie sei auch hierfür bestens gerüstet, erinnern doch eher an das Pfeifen im Walde.

Anlegerbefragung: Grauer Kaitalmarkt ist keine Aktienalternative

10.04.19

Auch nach mehrmaligem Lesen einer repräsentativen Befragung von Bundesbürgern sind die Ergebnisse alles andere als eindeutig und geben dementsprechend keine klaren Anweisungen für die Vermittler und Berater von Geldanlagen. Meine Schlussfolgerung: Wissensdefizite führen dazu, dass zu viel Geld auf den Grauen Kapitalmarkt fließt. Positiv ausgedrückt heißt dies, dass bei anlagewilligen Deutschen ein großes Potenzial für die organisierten Märkte besteht – das gilt es zu erschließen. Auf den Punkt gebracht: Wir müssen noch intensiver für die Aktie werben.