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Tipp für ungeduldige Aktienanleger: Das kleine Krisendepot

27.02.20

Es sieht nicht gut aus (= vorläufig keine Hoffnung). Dennoch weiß ich aus diversen Anfragen, dass mancher Anleger ungeachtet der dramatischen Ausbreitung des Coronavirus seine Probleme mit Geduld und Demut hat: Auch der hyperaktive Börsenfan kennt zwar die alte Weisheit „Greife nie in ein fallendes Messer!“ Doch nur zuzusehen, ist für diesen Anlegertyp (ich spreche nicht vom Trader) kaum auszuhalten. Leider, aber ich kann es verstehen. Noch einmal sei betont: Es geht jetzt in erster Linie um Verlustbegrenzung und nicht um Chancensuche.

Trauen Sie dem Aktienmarkt noch nicht – Gold bleibt dagegen in jedem Fall ein Kauf

25.02.20

Hoffentlich haben Sie Ihre Börsenrisiken im Griff, geschätzte Anleger! Für mich ist das Corona-Virus keine Epidemie mehr, sondern hat bereits das Stadium einer Pandemie erreicht (das ist natürlich auch eine Frage der Begriffsdefinition). Ohne Zweifel wird es jetzt stündlich schwerer, Covid-19 in den Griff zu bekommen. Allein deshalb würde ich einen fortgesetzten Schwächeanfall der Aktien noch nicht zu größeren Rückkäufen nutzen. Physisches Gold ist dagegen für viele aus Performancegründen inzwischen attraktiv geworden – hier beharre ich auf dem Standpunkt, dass man edles Metall in Form von Barren und Münzen zur Vermögensicherung unabhängig von der Preisentwicklung anschaffen sollte (und nicht, um Kursgewinne zu kassieren).

Risiken begrenzen ist jetzt wichtiger als Chancen suchen

23.02.20

Das Thema Corona-Virus hat an den Aktienmärkten bisher eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Das könnte sich jetzt ändern, die Gelassenheit der Börsianer wird in der kommenden Woche auf die Probe gestellt. Zuletzt mehrten sich die vorsichtigen Analystenstimmen, Zweifel an der Konjunkturerholung und einer Verbesserung der Unternehmensgewinne wurden laut. Am Freitag dämpften die Besorgnis erregenden Meldungen über die rasante Ausbreitung des Covid-19 in Südkorea und Italien die Stimmung auf beiden Seiten des Atlantiks. „Die Luft wird dünner“, warnten deshalb einige Strategen. Mir ist das zu milde formuliert. Denn je nach Nachrichtenlage sind deutliche Rücksetzer von Dow und Dax möglich – sogar eine längere Schwächephase kann im Fall eines völlig außer Kontrolle geratenden Virus nicht ausgeschlossen werden. Sollte man deshalb in den nächsten Tagen sein kurzfristiges Handeln – also seine Taktik – vorsorglich ändern?

Das Trump-Vitamin schützt Wall Street vor Virus-Infektion

20.02.20

Meine zuversichtlicher werdende Einschätzung der Wall-Street-Perspektiven ist durch aktuelle Umfrageergebnisse gestärkt worden. Denn die marktbestimmenden Kräfte lassen sich immer weniger von extremen Gefahren wie Viruspandemie und Rezession abschrecken. Es bestätigt sich, dass Donald Trump den Börsianern im Wahljahr ein gutes Gefühl vermittelt – sein wirtschaftsfreundlicher Kurs nach dem Motto „America first!“ kommt an, macht den Investoren Mut.
Jüngste amerikanische Stimmungserhebungen sind wieder in Bewegung geraten. Zwar fragt man sich zunehmend besorgt, wie sich das Coronavirus auf die globale Wirtschaft auswirken wird. Allerdings nimmt die schreckliche Pandemie unter den Extremrisiken für die Finanzmärkte derzeit nur den dritten Rang ein: Die Gefahr einer Blasenbildung am US-Bondmarkt und vor allem das Risiko eines für die Börsen ungünstigen Ausgangs der US-Präsidentschaftswahl werden als noch größere Gefahr wahrgenommen.