KUTZERS CORNER

Politik macht die Börsen unberechenbar

16.06.24 

Meine frühen Warnungen werden jetzt bestätigt: Die Finanzmärkte geraten in das unsichere Fahrwasser der Politik. Anleger sollten die jüngsten Kursrückschläge (noch) nicht für Aktienkäufe nutzen.

Interessant ist die Beobachtung, dass der sich ausbreitende Optimismus unter Volkswirten und Finanzanalysten in der vergangenen Woche einen empfindlichen Dämpfer erhalten hat. Zu viel passiert innenpolitisch nicht nur bei uns und in Frankreich, auch die näher rückende Wahl in den USA ist zum Unsicherheitsfaktor geworden. Damit gibt es weltweit keine Region, die Anlegern stabile Aussichten verspricht: Amerika liefert wirtschaftlich und zinspolitisch Fragezeichen, die Zuversicht für Asien wackelt und Europa droht immer tiefer in den Ost-West-Konflikt verstrickt zu werden. Die Angst vor der Kriegsgefahr wird selbst von Fachleuten und den Medien diskutiert. Fragen Sie sich selbst, geschätzte Anleger, ob dies zum Investieren an den Börsen ermutigen kann.

KUTZERS CORNER

Mit breiter Streuung der Unsicherheit begegnen 

09.06.24

Die Zinswende ist eingeleitet worden, wie erwartet. Inflation und Geldpolitik bleiben ein Dauerthema. Anleger sollten jetzt aber auch andere Börseneinflüsse stärker beobachten.

KUTZERS CORNER

Geduld! Der Dax hat noch viel Potenzial

26.05.24 

Der Horizont hellt sich auf, denn der Optimismus unter den Anlagestrategen nimmt zu. Das sollte Aktienfans weiter Mut machen.

Immer mehr Analysten und Volkswirte ziehen jetzt eine 2024er Zwischenbilanz, denn sowohl für die kommende Fußball-EM als auch die deutsche Konjunktur lautet die entscheidende Frage: Sind wir fit genug, damit unsere Wirtschaft 2024 endlich wieder wachsen wird oder scheidet Deutschland schon wieder in der Vorrunde aus?

KUTZERS CORNER

Werden Europas Märkte durch die Krisen gestärkt? 

20.05.24

Trotz der vielen (und aktuell schwerwiegenden) nationalen und globalen Sorgen empfehle ich langfristigen Anlegern unverändert Gelassenheit. Die auf Sachwerte konzentrierte Strategie kann beibehalten werden.

Niemand kann wissen, wie sich die Krisen und Kriege weiter entwickeln und wie lange sie dauern werden. Deshalb können die politischen Ereignisse von den Börsenanalysten nicht in konkrete Prognosen umgesetzt werden. Schon der Faktor Zeit – was kann in den nächsten Monaten geschehen? – verhindert einen klaren Blick nach vorn. Und so bleibt es dabei, dass die Börsen derzeit nicht die weltwirtschaftliche Realität widerspiegeln, sondern vor allem von der monetären Politik der Notenbanken getragen werden. Dies bestätigt die historische Erfahrung, dass vor allem die vorhandene anlagebereite Liquidität die Märkte bezugnimmt.

KUTZERS CORNER

Deutschland braucht eine Welle des Optimismus 

12.05.24

Autokratie auf dem Vormarsch. Demokratie in Gefahr, Krisen und Kriege – nichts auf der Welt passt mehr zusammen. Trotzdem bleiben die Börsen in Rekordlaune.

Und bei uns? Die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen in Deutschland sind zerstritten wie selten. Die Kontroversen rauben Zeit. Pessimisten führen das Wort. Da ist kaum Platz für konstruktive Diskussionen. Und so geht das internationale Image des bisher vorbildlichen Standorts D allmählich verloren. Müssen die privaten Kapitalanleger darauf reagieren? Namhafte Investmentstrategen bemühen sich immer intensiver, Ursachen und Problemlösungen zu analysieren.