KUTZERS CORNER

Anleger sollten jetzt in Europa bleiben

18.01.2026 

Viele Privatanleger wollen jetzt keine strategischen (= langfristigen) Weichenstellungen vornehmen. Kann ich gut verstehen. Denn die Welt gerät immer mehr aus den Fugen.

Investmentprofis fällt es erkennbar schwer, Chancen und Risiken der einzelnen Anlageklassen auseinander zu halten. Klare Perspektiven sind nirgendwo zu erkennen – jedenfalls nicht ohne Einschränkungen.

In ihrer jüngsten Analyse heißt es bei Morningstar als wichtige Erkenntnisse:

· Das Wirtschaftswachstum bleibt verhalten, wird sich jedoch voraussichtlich bis 2027 allmählich verbessern.

· Die Energiemärkte bewegen sich von Krisenmanagement hin zu einem strukturellen Wandel.

· Aktien in Europa sind weiterhin günstiger als ihre US-Pendants und profitieren von der makroökonomischen Erholung, moderater Inflation, niedrigen Zinsen und höheren Ausgaben.

KUTZERS CORNER

Neues Jahr, neues Glück – Gold und Aktien im Blick 

04.01.26

Kann das neue Jahr für die Privatanleger so erfolgreich verlaufen wie 2025? Das wird vor allem von den Edelmetallen und den Aktienbörsen abhängen. Die Investmentprofis sind zum Jahreswechsel überwiegend zuversichtlich.

KUTZERS CORNER

Krise als Chance für 2026 - oder doch nicht?

21.12.25

Chancen und Risiken sind zum Jahreswechsel lebhaft gemischt. Private Anleger seien gewarnt, denn das kommende Börsenjahr könnte im Zeichen der wirtschaftlichen und politischen Risiken stehen.

Das „Trend“-Magazin titelte diese Woche „Krise = Chance. Worauf es ankommt, damit aus einer Floskel Wirklichkeit wird und was Unternehmen konkret tun können“. Lassen sich die Empfehlungen auch auf die Finanzmärkte übertragen? Als hartnäckiger Optimist muss ich diesmal ernste Bedenken anmelden, denn die Anleger werden auf allen Gebieten mit Krisen, Konflikten und Kriegen konfrontiert, deren Folgen noch nicht konkret absehbar sind.

KUTZERS CORNER

Was Börsenprofis für das neue Jahr empfehlen (3) 

14.12.25

Börsenprofis bleiben fürs kommende Jahr überwiegend vorsichtig optimistisch. Allerdings halten sich die meisten Strategen mit Einschätzungen der geopolitischen Risiken zurück.

Gegenüber den bekannten Analysen und Prognosen hat sich in der zurückliegenden Woche nichts Spektakuläres geändert. Das überrascht mich insofern, als die Kriegsängste weltweit zugenommen haben und immer mehr die Medien beherrschen. Im dritten Teil meiner Auswahl greife ich noch einmal prominente in- und ausländische Stimmen auf. Wem Sie folgen, geschätzte Privatanleger, sei Ihnen weiter überlassen.

KUTZERS CORNER

Was Börsenprofis für das neue Jahr empfehlen (2) 

07.12.25

Viele Anleger fragen sich verunsichert, nach welcher Entwicklung im Börsenumfeld man sich 2026 richten sollte. Eine allseits überzeugende Antwort gibt es nicht. Das kommende Jahr könnte ähnlich wie 2025 verlaufen.

Um die Einstellung namhafter Investmentstrategen zu erkennen, greife ich deren jüngste Analysen / Prognosen auf. Die Strategen von Metzler widmen sich vor allem der Frage, was im kommenden Jahr das größere Risiko ist: Deflation oder Inflation? Denn 2026 dürfte zu einem Schlüsseljahr für die Geldpolitik werden. Während das Basisszenario der Frankfurter Banker von weitgehend stabilen Inflationsraten in Eurozone und USA ausgeht, bleiben die Risiken in beide Richtungen erheblich.